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Ein tempogeladenes Duell

Ein tempogeladenes Duell

Das zweite Heimspiel in sieben Tagen wartet am Samstag um 19 Uhr auf Phoenix Hagen, wenn die Eisbären Bremerhaven in die ENERVIE Arena kommen. Die Norddeutschen wollen zweifellos etwas gut machen, denn das Hinspiel gewannen die Feuervögel ...
... sensationell deutlich mit 107:77. Doch das Ergebnis täuscht. Das Team von Coach Doug Spradley ist Tabellensiebter mit elf Siegen und leidet eher unter einer Heim- als unter einer Auswärtsschwäche. Am letzten Wochenende unterlagen die Eisbären dem Meister aus Bamberg mit 58:73.

Überragender Akteur ist der US-Guard Torrell Martin mit 16,4 Punkten und 7,0 Rebounds, gefolgt von Forward Craig Callahan (13,0 Punkte). Zwei Spieler haben die Bremerhavener im Januar ausgetauscht. Tyrone Brazelton löste Jermaine Thomas als Point Guard ab, zudem kam John Allen für Richard Chaney. Allesamt haben gemeinsam, dass sie bereits reichlich Erfahrung in Europa gesammelt haben. Weitere Leistungsträger sind die Forwards Andrew Drevo und Philipp Schwethelm sowie die Center Sean Denison und Maksym Shtein.

Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann freut sich schon auf die Partie gegen die Eisbären: „Unsere Mannschaft brennt auf Wiedergutmachung nach dem MBC-Spiel und ist richtig heiß. Wir wollen mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Mal sehen, ob es wieder ein Dreierfestival wie im Hinspiel gibt. Außerdem bin ich froh, dass wir endlich mal wieder an einem Samstag spielen.“

Auch für Trainer Ingo Freyer ist das Bremerhaven-Spiel eine besondere Sache: „Ich war sehr sauer nach dem schwachen Spiel gegen Weißenfels, das weiß die Mannschaft. Gegen Bremerhaven erwarte ich, dass wir von Beginn an viel aggressiver sind.“ Allerdings warnt Freyer auch davor, die MBC-Pleite falsch zu bewerten: „Trotz der Niederlage geht es grundsätzlich bergauf. Wir sind viel weiter als vor einem Jahr. Die Leistungsschwankungen sind teilweise schwer zu erklären, aber für eine unerfahrenn Mannschaft auch ein Stück weit normal.“

Der Hagener Trainer erwartet am Samstag ein schnelles Spiel: „Bremerhaven drückt, ebenso wie wir, aufs Tempo und hat Scorer-Mentalität. Die Zuschauer können sich auf ein attraktives Spiel freuen.“ Ist der klare Sieg im Hinspiel dabei eher ein Vorteil oder ein Nachteil? „Uns stimmt das optimistisch. Wir wissen dadurch, dass wir eine Chance haben.“ Große Stücke hält Freyer neben Torrell Martin auf das Bremerhavener Power-Forward-Duo:

„Andrew Drevo und Craig Callahan bringen eine Menge Qualität mit.“ Um so wichtiger ist es, dass er personell aus dem Vollen schöpfen kann. Eddie Seward hat den ersten Einsatz nach langer Verletzungspause gut verkraftet. Nur Zygimantas Jonusas macht Freyer weiterhin Sorgen: „Sein Nasenbeinbruch behindert ihn noch. Mit der Maske zu spielen ist schwierig für ihn, obwohl er den Schutz eigentlich braucht. Wir müssen sehen, wie sich das entwickelt.“

Netten Besuch bekommen am Samstag derweil die Cheerleader des Phoenix Hagen Dance Team. Das hoch dekorierte Eisbären Bremerhaven Danceteam begleitet seine Basketballer an die Volme. „So etwas sollte eigentlich viel häufiger stattfinden“, meint Hagens Trainerin Tanja Straub. Die Cheerleader aus Bremerhaven haben in der Vergangenheit bereits Europameistertitel errungen und an Weltmeisterschaften teilgenommen. Auftritte gab es auch bei Basketball-Länderspielen, bei den Fußballern von Werder Bremen oder beim Tennis Davis Cup. Straub ist sehr angetan von den tanzenden Nordlichtern: „Sie gehören auf jeden Fall zu den besten Teams der Liga.“

Inside Phoenix: David Bell nach dem MBC-Spiel und vor Bremerhaven

„Das war schon ganz schön frustrierend gegen den Mitteldeutschen BC. Wir sind früh in Rückstand geraten und hatten trotzdem die Siegchance. Wir wissen, dass wir eine große Chance ausgelassen haben.“ David Bell, Guard von Phoenix Hagen, ist der Ärger auch einige Tage nach der 79:87-Niederlage noch deutlich anzumerken. Jetzt versucht er, der Pleite etwas Positives abzuringen: „Aus der Niederlage kann man lernen. Wir haben ein Team, das dazu in der Lage ist. Solange wir auch an Niederlagen wachsen, ist unsere Perspektive nicht schlecht.“

Ab sofort schaut der 29-Jährige aber nur noch auf die Eisbären aus Bremerhaven: „Wir wollen am Samstag viel besser ins Spiel kommen, mit mehr Energie und Standhaftigkeit über die gesamte Partie. Dafür werde ich alles geben.“ Dabei stellt er sich auf einen harten Abend ein: „Bremerhaven hat eine sehr starke Mannschaft mit vielen korbgefährlichen Spielern. Ich denke, es wird eine schnelle und aufregende Partie!"

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