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Ein Wochenende mit Ulm, Party und Göttingen

Ein Wochenende mit Ulm, Party und Göttingen

Das dürfte ein höchst attraktives Wochenende von und mit Phoenix Hagen werden! Am Freitag um 19 Uhr kommt ratiopharm Ulm in die ENERVIE Arena. Einen Tag später wartet die 5. Hagener Basketball-Party-Nacht in der Alten Trafohalle. Und am Sonntag steht dann das vorgezogene ...
image_1300355648993.jpeg... Spiel bei der BG Göttingen an (18 Uhr, Lokhalle).

Ulm kommt mit einer illusteren Mischung aus jungen deutschen und amerikanischen Spielern nach Hagen – und bringt zudem einen guten Bekannten mit! Per Günther ist wieder einmal an der Volme, inzwischen 23 Jahre alt und A-Nationalspieler.

Mit 12,9 Punkten und 3,1 Assists spielt er als Point Guard bislang eine tolle Saison. Und die Partie in Hagen ist für Günther keine wie jede andere: „Für mich ist es vielleicht sogar das Spiel gegen Hagen mit der bisher größten Bedeutung überhaupt“, gibt Günther unumwunden zu. „Schließlich spielen wir in der alten Ische, wo ich groß geworden bin. Das ist schon ein Highlight!“ Mit Flügel Robin Benzing verfügen die „Spatzen“ darüber hinaus über einen weiteren A-Nationalspieler, der mit 16,2 Punkten sogar Top-Scorer seines Teams ist. Sebastian Betz komplettiert den Reigen der deutschen Akteure in der engeren Rotation der Ulmer.

Der vielleicht interessanteste US-Boy im Kader von Trainer Mike Taylor ist Center John Bryant, mit 14,1 Punkten und 10,6 Rebounds der Dominator unter den Körben in der Beko BBL. „Big John“ bringt es bei 2,11 m Körpergröße auf stolze 135 kg Lebendgewicht! Mit Dreierkönig Daniel Fitzgerald und dem erst 20 Jahre alten Aufbauspieler Tommy Mason-Griffin, der bei 1,80 m Körpergröße 102 kg auf die Waage bringt, verpflichteten die Ulmer Anfang März zudem zwei interessante neue Spieler. Weil mit Lee Humphrey, Roderick Trice, Coleman Collins, Sean Sonderleiter und Travis Walton fünf weitere Amerikaner zum Team gehören, muss einer der insgesamt acht US-Boys bei jedem Spiel aussetzen.

Langeweile dürfte es am Freitag in der ENERVIE Arena nicht geben, denn mit Hagen und Ulm treffen nicht nur zwei Tabellennachbarn aufeinander, sondern auch die beiden offensivstärksten Teams der Liga. Beide demonstrierten ihre Firepower auch am vergangenen Wochenende, wenngleich mit unterschiedlichem Erfolg. Die Ulmer besiegten den Mitteldeutschen BC klar mit 99:79, während Phoenix Hagen mit 91:102 in Oldenburg verlor.

„Die neuen Spieler heben Ulm auf ein anderes Niveau. In der jetzigen Zusammensetzung ist das ein Playoff-Team“, sagt Phoenix-Coach Ingo Freyer. „Das ist eine offensivstarke Mannschaft, das schnell abschließt und viele Optionen hat, zu scoren.“ Schön zu sehen ist es für Freyer, wie positiv sich Per Günther und Robin Benzing entwickeln: „Ulm schenkt ihnen das Vertrauen und sie geben das zurück. Das ist ein großes Glück für beide Spieler, die riesige Fortschritte gemacht haben.“ Gespannt ist der Hagener Trainer auch auf Neuzugang Tommy-Mason Griffin: „Er soll bald zu einem NBA-Kandidaten werden und gilt als großes Talent.“ Und dann ist da auch noch John Bryant: „Eine interessante Aufgabe für unsere Center und echt harte Arbeit, denn ‚mal eben wegdrücken’ geht bei ihm bestimmt nicht.“

In akuter Gefahr ist der Einsatz von Mark Dorris, der sich in Oldenburg einen Pferdekuss zugezogen hat und seitdem nicht trainieren konnte. „Er ist ein wichtiger Scorer für uns. In Oldenburg konnten wir das einigermaßen kompensieren, haben trotzdem 91 Punkte gemacht. Aber ein Ausfall von Mark wäre ein deutlicher Nachteil“, so Freyer.

Phoenix inside: Nach Ulm ist vor Göttingen!

Schon am Sonntag müssen die Feuervögel wieder aufs Parkett. Kurzfristig wurde das Spiel bei der BG Göttingen auf den 20. März, 18 Uhr, vorverlegt. Ursprünglich sollte die Partie am 15. April ausgetragen werden. Mit der Spielverlegung reagierten die Beko BBL und die BG Göttingen auf eine mögliche Terminüberschneidung mit den Eurocup-Finals, für die sich die Veilchen noch qualifizieren können.

Die Hagener Coaches bereiten sich natürlich auch vor dem Ulm-Spiel schon auf den nächsten Gegner vor. „Die Mannschaft werden wir aber erst ab Samstagmorgen damit konfrontieren“, sagte Ingo Freyer. Göttingen ist für den Hagener Trainer ein besonderer Gegner: „Das ist eine unorthodoxe Mannschaft mit guten Schützen und wechselnden Verteidigungen. Vielleicht kommt uns dieser Stil aber sogar ein wenig entgegen.“ Im Hinspiel machte Phoenix insbesondere ein großer Spieler Schwierigkeiten: „Gegen Jason Boone war es nicht leicht für uns. Ein kräftiger, robuster Spieler, der es versteht sich durchzusetzen.“

Mega-Fete am Samstag: 5. Basketball-Party-Nacht in der Alten Trafohalle

„Bigger. Better. Phoenix-Party!“ Unter diesem Motto findet am Samstag die 5. Hagener Basketball-Party-Nacht statt! Veranstaltungsort ist ab 20 Uhr wieder einmal die Alte Trafohalle an der Eilper Straße 130.

Die Teams von Phoenix Hagen und ihre Fans können sich auf Musik der 80er- und 90er-Jahre sowie die besten Songs von heute freuen. Dafür werden die Hagener DJ Allstars und ALEX DA FORCE & MOJONIQUE (Villa Vertigo – Fusion Club Münster) sorgen. Ebenfalls mit dabei sind die Cheerleader des Phoenix Hagen Dance Team. Die Tickets kosten im Vorverkauf 8,50 € (Abendkasse: 10 €) und sind auch am Freitag beim Heimspiel gegen Ulm zu haben!

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Quelle: Phoenix Hagen

Per`s Heimspiel in Hagen

ratiopharm Ulm

Natürlich ist das Spiel in der Hagener ENERVIE Arena für Per Günther keine Spiel wie jedes anderen: "Für mich ist es vielleicht sogar das Spiel gegen Hagen mit der bisher größten Bedeutung überhaupt", gibt Günther unumwunden zu.

image_1300285135760.jpeg"Schließlich spielen wir in der alten Ische, wo ich groß geworden bin. Das ist schon ein Highlight", so der Ulmer Nationalspieler. Wenngleich die altehrwürdige "Ischelandhalle" mittlereile einen anderen Namen trägt, ist es tatsächlich Günthers erster Auftritt im ratiopharm-Trikot an alter Wirkungsstätte.

Schließlich spielten die Westfalen in Günthers erstem Bundesligajahr noch in der zweiten Liga und in der vergangenen Saison "in dieser Übergangshalle", wie Günther es nennt. An Motivation wird es dem 23-Jährigen am Freitag also nicht fehlen.

Was es heißt, wenn Günther mit einer Extraportion Motivation zu Werke geht, wurde schon beim Hinspiel (96:89) in der Ulmer Kuhberghalle deutlich: Mit 20 Punkten, drei Assists und einem Steal führte der Nationalspieler seine Farben zum Sieg. Dass auch beim Rückspiel für einen Ulmer Erfolg ein SuPER Günther von Nöten ist, zeigt schon die Tabellensituation. Mit jeweils elf Siegen sind Ulm (13) und Hagen (14) Tabellennachbarn. Und noch etwas verbindet die beiden Teams: Mit 85,7 (Phoenix Hagen) und 81, 7 (ratiopharm Ulm) erzielten Punkten pro Partie treffen am Freitag die beiden offensivstärksten Teams aufeinander. Ein weiteres Markenzeichen der Sauerländer: Sie können die mit großem Abstand meisten Dreierversuche (bei einer respektablen Trefferquote von 37,4 Prozent) vorweisen.

"Für mich geht es in Hagen um drei Dinge", so Head Coach Mike Taylor. "Wir müssen mit einer guten Transition-Defense Schnellangriffe unterbinden, die Dreipunktlinie kontrollieren und die Defensivrebounds sichern." Wenn das klappt, sieht Taylor "eine gute Chance" für den dritten Ulmer Auswärtserfolg.

Doch Phoenix Hagen ist nicht ohne Grund das heißeste Offensivteam der Liga: David Bell ist mit 16,1 Punkten und 3,7 Assists der Topscorer, Jacob Burtschi mit 14,1 Punkte und 6,5 Rebounds und einer Effektivität von 18,1 aber der eigentliche Leader von Coach Ingo Freyer. Zusammen mit Mark Dorris (14,7 PpS / 3,5 ApS) haben die Westfalen ein veritables Offensiv-Trio, das unterstützt wird von Dreierspezialist Zygimantas Jonusas (12,5), dem wiedergenesenen Center Qentin Prior (11,7, siehe Bild)) und dem BBL-Haudegen Bernd Kruel. Ihre Stärken haben die Hagener eindeutig im schnellen Spiel, von jenseits der Dreipunktelinie und auf der Guard-Position. Keine einfache Aufgabe also für Günther & Co. "Aber ich glaube Hagen liegt uns. Sie machen sehr viel Druck und zwingen dich dadurch zu attackieren. Das verspricht ein attraktives Spiel zu werden", freut sich Günther auf sein "Heimspiel".

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Quelle: ratiopharm Ulm
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