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Einer von beiden muss nun gehen

Einer von beiden muss nun gehen

Wer am Freitag der Vorwoche behauptet hätte, dass an diesem Sonntag ein fünftes Spiel zwischen ALBA BERLIN und den EWE Baskets Oldenburg für die Entscheidung um den Halbfinaleinzug notwendig sei, wäre zumindest komisch angeschaut worden.
Eine Woche später ist dieser nach einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung der Berliner kaum mehr für mögliche gehaltene Showdown Realität: Vor wohl mehr als 12.000 Zuschauern fällt am Sonntag ab
17 Uhr (live für 1,99 Euro unter http://tv.sport1.de) in der O2-World am Ostbahnhof die Entscheidung. Fast 500 Fans werden das Oldenburger Team an die Spree begleiten – einsamer Rekord für ein Baskets-Gastspiel in der Hauptstadt.

Gut zu tun hatten die Fans von Thunderstorm Oldenburg in den vergangenen Tagen, denn über sie liefen Anmeldung und Organisation der Auswärtstour. Die Ticketvergabe wurde noch ein Stück komplizierter, als die Oldenburger zu ihrem Erstaunen erfuhren, dass nur ein kleiner Teil des Kartenkontingents im eigentlichen Auswärtsblock reserviert worden war. Nun muss die Mehrheit der Gäste-Fans in den Oberrang ausweichen. Der lautstarken Unterstützung des eigenen Teams, das die Serie am vergangenen Dienstag nicht zuletzt dank der überragenden Atmosphäre in der heimischen Arena ausglich, wird das keinen Abbruch tun.

Während sich die Fans beider Lager verständlicherweise mehr und mehr auf das Spektakel freuen, bereiten sich die Mannschaften auf den abschließenden Akt des Viertelfinales vor. Bei den Baskets dürfte sich nach den beiden Siegen die Überzeugung breit gemacht haben, das scheinbar Unmögliche vielleicht doch noch realisieren zu können. Acht Jahre ist es inzwischen her, dass eine „Best-Of-Five“-Serie in der Liga noch komplett gedreht werden konnte – ausgerechnet Baskets-Trainer Predrag Krunic war es damals, der mit den Telekom Baskets Bonn nach 0:2 noch 3:2 gegen Leverkusen gewann.

Im Wartestand befinden sich derweil die DEUTSCHE BANK SKYLINERS aus Frankfurt. Am Dienstag nutzten Sportdirektor Kamil Novak und Assistenz-Trainer Klaus Perwas die Gelegenheit, die beiden möglichen Halbfinal-Kontrahenten live in der EWE ARENA zu begutachten. Egal, wer Begegnung fünf für sich entscheidet – es wird spannend zu sehen sein, ob die lange Pause für die Skyliners ein Vor- oder Nachteil ist. Zwar dürften dem Sieger des Sonntagspiels etwas schwere Beine drohen, doch werden die Frankfurter am Mittwoch, wenn die erste Partie der Serie ansteht, auf dann immerhin neun Tage ohne Spiel zurückblicken.

Ans Halbfinale denkt aktuell in Berlin und Oldenburg wohl niemand; zu verrückt verlief die Serie bislang. Was hält das spannende Duell noch für alle Beteiligten bereit? Viele würden sich wohl wünschen, dass es direkt losgeht …

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