FB Twitter Instagram YouTube Google+
Eisbären drehen nach der Pause auf

Eisbären drehen nach der Pause auf

Die Eisbären Bremerhaven haben einen wichtigen Auswärtssieg bei den FRAPORT SKYLINERS Frankfurt eingefahren. In einem echten Kampfspiel setzten sich die Gäste aus Bremerhaven dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 63:55 (32:35) durch. Erfolgreichster Werfer in Reihen der Eisbären war Torrrell Martin mit 19 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Chris McNaughton, Zachery Peacock und Jason Cain (je 11 Zähler).
„Die Jungs haben die Frankfurter Schützen vor allem nach der Pause sehr gut verteidigt und nie aufgesteckt. Das war entscheidend für den Sieg heute“, freute sich Eisbären-Coach Doug Spradley nach der Partie. Dabei begann das Spiel aus Eisbären-Sicht mit einer Schrecksekunde. Zachery Peacock knickte nach knapp einer Minute um und humpelte mit scherzverzerrtem Gesicht vom Feld. Erst im zweiten Viertel kam Peacock zurück in die Partie. Allerdings brauchte der Bremerhavener Topscorer einige Minuten, um seinen Rhythmus zu finden. Peacocks Rolle übernahm zunächst Jason Cain, der in der ersten Halbzeit eine deutlich ansteigende Form zeigte.

11 Punkte und 3 Offensivrebounds steuerte Cain in den ersten 20 Minuten bei. Die Wurfausbeute der Gäste war zu diesem Zeitpunkt stark verbesserungswürdig. Zu viele leichte Punkte ließen die Eisbären gerade im ersten Viertel liegen. Nur knappe vier Minuten stand Nationalcenter Chris McNaughton vor der Pause auf dem Parkett. McNaughton hatte frühzeitig 2 Fouls kassiert und wurde anschließend vorsichtshalber auf die Bank beordert.

Zwar war McNaughton im dritten Viertel wieder mit dabei, doch auch er konnte nicht verhindern, dass Frankfurt einen schnellen Lauf zum 41:32 hinlegte. Zwei Spieler der Skyliners bereiteten den Eisbären lange Kopfzerbrechen: Spielmacher Justin Gray und Center Jermareo Davidson. Das Duo spielte auf Frankfurter Seite zunächst Alleinunterhalter, sammelte bis zur 25. Minute 30 der bis dato 43 Skyliners-Punkte. Doch dann war Schluss, denn die Eisbären-Defensive stand immer besser. In der Offensive war die gute Trefferquote von der Freiwurflinie der Hauptgrund dafür, dass Bremerhaven vor Beginn des Schlussabschnitts wieder dicht an den Skyliners dran war (44:47).

Nach knapp 33 Minuten war es soweit. Die Eisbären bekamen plötzlich Oberwasser und nutzten die Schwächephase der Frankfurter eiskalt zur ersten Führung. Viertelübergreifend legten die Gäste einen 22:8-Lauf zum 49:54 auf das Parkett der Fraport-Arena. Aus Sicht der Hausherren half da nur noch eine Auszeit. Doch auch die brachte nichts ein, da die Eisbären nicht nur das Momentum weiter auf ihrer Seite hatten, sondern auch das Glück des Tüchtigen. Angeführt von Kapitän Torrell Martin, der in der Crunchtime 8 Punkte erzielte, schaukelten die Gäste den Sieg letztlich nach Hause.

Punkteverteilung Eisbären: Everett 2, McNaughton 11, Martin 19, Peacock 11, M. Smith 2, Raffington 2, Brewer 3, Cain 11

Beste Werfer Frankfurt: Gray 14, Davidson 14, McKinney 12

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport