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Eisbären drehen nach der Pause mächtig auf

Eisbären drehen nach der Pause mächtig auf

Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga einen wichtigen Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme gemacht. Dank einer furiosen zweiten Halbzeit siegten die Seestädter im Schlüsselspiel gegen die BG Göttingen mit 75:62 (33:39) und kletterten in der Tabelle auf Platz sieben. Erfolgreichste Werfer in Reihen der Gastgeber, die den Gästen nach der Pause mit einer aggressiven Zonenverteidigung den Zahn zogen, waren Philipp Schwethelm und Craig Callahan mit je 17 Punkten.
Bremerhaven musste gleich auf drei Stammkräfte verzichten. Neben den langzeitverletzten Torrell Martin und Jan Lipke fehlte auch Tyrone Brazelton (Kapselverletzung im Knie). Die dezimierten Gastgeber fanden erst nach einer schnellen Auszeit von Trainer Doug Spradley ins Spiel. Göttingen führte nach zweieinhalb Minuten bereits mit 8:0, das war so gar nicht nach dem Geschmack des Eisbären-Dompteurs. Erst die Umstellung auf eine Zonenverteidigung brachte etwas Besserung. Als dann noch Philipp Schwethelm und Terrell Everett aus der Distanz trafen, war das Spiel zumindest kurzzeitig wieder offen.

Dank zweier erfolgreicher Freiwürfe von Jermaine Raffington gingen die Gäste aus Göttingen Anfang des zweiten Viertels erstmals zweistellig in Führung. Raffington tat den Eisbären in dieser Phase mehrfach weh und die Gastgeber liefen Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Schön war es nicht, was die beiden Mannschaften den 3530 Zuschauern boten. Aber das war angesichts der Bedeutung des Spiels keine große Überraschung. Immerhin bissen die Eisbären auf die Zähne und lagen zur Halbzeit „nur“ mit 33:39 hinten.

Nach der Pause bot sich zunächst das gleiche Bild wie im Auftaktviertel. Göttingen agierte cleverer und traf auch besser. Bei den Eisbären hingegen, die auch von der Freiwurflinie zu viele Chancen ungenutzt ließen, war immer Sand im Getriebe. Kampfgeist und der pure Wille waren jetzt gefragt. Und davon hatten Craig Callahan & Co einiges zu bieten. Ein 13:2-Lauf zur ersten Bremerhavener Führung (50:48) brachte den Eisbärenkäfig Ende des dritten Viertels in Wallung. Plötzlich war Playoff-Stimmung in der Bude und das tat den Hausherren sichtlich gut.

8 entscheidende Punkte von Philipp Schwethelm zum 62:51 brachten die Eisbären Anfang des Schlussviertels auf die Siegerstraße. Als Spielmacher Jamison Brewer zum 64:51 nachlegte, konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Die Zeit sprach für die Eisbären. Erst recht, weil sich die Gastgeber offensiv in einen Rausch spielten. Terrell Everett, Craig Callahan und Andrew Drevo per Dunking erhöhten auf 70:53. War’s das? Nicht ganz, denn Göttingen hielt mit 9 Zählern in Folge (noch) den Anschluss. 37 Sekunden vor Schluss machten die Hausherren den Sack dann endgültig zu. Everett und Schwethelm trafen viermal in Folge von der Freiwurflinie zum Endstand von 75:62.

Punkteverteilung Eisbären: Drevo 4, Schwethelm 8, Brewer 2, Brazelton 11, Callahan 14, Denison 21, Everett 28, Shtein 2

Beste Werfer Göttingen:

Sonntag Nordderby bei den EWE Baskets Oldenburg

In weniger als 48 Stunden (Sonntag, 18 Uhr, EWE Arena) steht für die Eisbären Bremerhaven das nächste Schlüsselspiel gegen einen Playoff-Aspiranten der Beko BBL auf dem Programm. Gegner EWE Baskets Oldenburg ist mittlerweile voll in der Spur, hat von den letzten 10 Begegnungen 7gewonnen. Beim Hinspiel in Bremerhaven siegten die Huntestädter deutlich mit 87:74. Aus Sicht der Eisbären ist am Sonntag also noch eine Rechnung offen. Leistungsträger in Reihen der tief besetzten Oldenburger sind der treffsichere Power Forward Luka Bogdanovic, der Litauer Mindaugas Lukauskis, Dauerbrenner Rickey Paulding, Allrounder Oliver Stevic und Ex-Eisbär Louis Campbell. Diese fünf Spieler punkten im Schnitt allesamt zweistellig.
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