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Eisbären halten lange Zeit gut mit

Eisbären halten lange Zeit gut mit

Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga eine erwartete Niederlage kassiert. Gegen den amtierenden Deutschen Meister und Tabellenführer Brose Baskets Bamberg unterlagen die Seestädter trotz einer engagierten Leistung mit 58:73 (30:34). Erst im Schlussviertel konnte Bamberg seiner Favoritenrolle dank einer exzellenten Verteidigung gerecht werden. Während bei den Eisbären Torrell Martin und John Allen am besten trafen, stachen bei den mannschaftlich überlegenen Gästen Reyshawn Terry und Kyle Hines heraus.
Die Bamberger spielten in den ersten drei Minuten gezielt und vor allem erfolgreich über „groߓ. Nationalcenter Tibor Pleiß erzielte die ersten 7 Punkte der Gäste im Alleingang und hatte zunächst uneingeschränkte Lufthoheit. Doch die Eisbären nahmen den Kampf schnell an und boten dem Meister Paroli. Höhepunkt der ersten zehn Spielminuten war ein Monsterdunk von ALLSTAR Torrell Martin, der den Ball trotz eines Fouls von Pleiß energisch in den Bamberger Korb stopfte. Das machte Appetit auf mehr.

Ein furioser 12:2-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels verschaffte den Eisbären zweimal eine knappe Führung (28:26/30:29). Die Stimmung im Eisbärenkäfig schwappte kurzzeitig über, doch Bamberg konterte in Person von Pedrag Suput und John Goldsberry trocken zum 28:29 bzw. 30:32. Viele Punkte fielen nicht im zweiten Viertel. Aber von den Emotionen und der Intensität her verbreiten beide Mannschaften echte Playoff-Atmosphäre. Daran sollte sich auch nach der Halbzeitpause nichts ändern.

Bremerhaven kompensierte die spielerische Überlegenheit der Brose Baskets mit Herz und Kampfgeist. Besonders Torrell Martin bereitete den Gästen ein ums andere Mal Kopfzerbrechen. Doch auch Martin konnte nicht verhindern, dass sich die Bamberger bis zur 30. Minute mit Glück und Geschick bis auf 43:53 absetzen konnten. Die Vorentscheidung?

Ja, denn die Baskets hatten aufgrund ihrer individuellen Klasse auf (fast) alles eine Antwort. Streuten die Eisbären einen Dreier ein, folgte auf der Gegenseite prompt der eiskalte Konter. Unter den Brettern räumte der umsichtige Kyle Hines gewohnt rigoros auf, aus der Distanz sorgten mit Reyshawn Terry, John Goldsberry, Pedrag Suput, Casey Jacobsen und Anton Gavel gleich fünf Baskets-Akteure für stetige Gefahr. So wuchs der Bamberger Vorsprung bis zur 35. Minute auf uneinholbare 16 Punkte an (49:65).

Die Messe im Eisbärenkäfig war gelesen. Unter dem Strich blieb den Gastgebern immerhin die Gewissheit, dem haushohen Meisterschaftsfavoriten knappe 30 Minuten lang die Zähne gezeigt zu haben.

Punkteverteilung Eisbären: Drevo 9, Allen 11, Schwethelm 5, Copeland 4, Martin 15, Brazelton 4, Callahan 3, Denison 7

Beste Werfer Bamberg: Terry 15, Hines 12, Jacobsen 10

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