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Eisbären halten nur im ersten Viertel mit

Eisbären halten nur im ersten Viertel mit

Die Eisbären Bremerhaven haben im Kampf um die Playoff-Plätze der Beko Basketball Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Nach zuletzt vier Siegen in Folge kassierten die Seestädter am Freitag eine deutliche 83:100 (42:47)-Niederlage gegen ALBA Berlin und fielen in der Tabelle auf den 9. Platz zurück. Nur im Auftaktviertel konnten die Eisbären mithalten, lagen sogar mit 21:17 vorn. Anschließend jedoch diktierten die offensivstarken Berliner eindeutig das Geschehen und ließen nichts mehr anbrennen. Erfolgreichster Schütze in Reihen der Hausherren war Terrell Everett mit 20 Punkten. Auf Berliner Seite steuerte Julius Jenkins 27 Zähler bei.
Zu Beginn entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide den Teams fackelten nicht lange und suchten in der Offensive schnell den Abschluss. Die Eisbären lagen dank Craig Callahan und Andrew Drevo nach 10 Minuten überraschend vorn. Vor allem Drevo agierte im Auftaktviertel bärenstark. Er erzielte nicht nur 8 Punkte, sondern blockte auch zweimal seinen Gegenspieler. Nach der ersten Viertelpause verloren die Hausherren den Faden. Die Ballverluste häuften sich und ALBA kam zu leichten Punkten. Besonders Julius Jenkins und Yassin Idbihi drehten jetzt auf. Allerdings hatten sie auch leichtes Spiel, denn die Bremerhavener Verteidigung offenbarte in dieser Phase große Lücken. 30 Punkte kassierten die Eisbären im zweiten Spielabschnitt, lagen zur Halbzeit folgerichtig mit 42:47 hinten. Trainer Doug Spradley war entsprechend angefressen.

Das sollte sich nicht ändern, denn bei den Eisbären war auch nach der Pause der Wurm drin. In der Defensive ließ man ALBA zu häufig gewähren und in der Offensive hatten die Bremerhavener große Probleme mit der bissigen Berliner Verteidigung. Beim Stand von 45:59 war es höchste Zeit für eine Auszeit. Nach der Standpauke ihres Coaches legten die Gastgeber - angeführt von Terrell Everett - einen Zahn zu und kamen auf 60:66 heran. Doch ALBA blieb cool und antwortete im Stile einer Spitzenmannschaft. Nach drei Vierteln war der alte Abstand wieder hergestellt.

Ein erfolgreicher Dreier von Nationalspieler Philipp Schwethelm zum 72:81 verschaffte den (Playoff)-Hoffnungen knapp 8 Minuten vor der Schlusssirene neue Nahrung. Ging da noch was für die Hausherren? Nein, denn die ALBAtrosse konterten erneut eiskalt. Ein Dreier von Sven Schultze und zwei Freiwürfe von Julius Jenkins schraubten die Berliner Führung innerhalb kürzester Zeit wieder hoch. Bremerhaven versuchte alles, an diesem Tag jedoch war der Gegner mindestens eine Nummer zu groß. Als Heiko Schaffartzik in der 35. Minute ein Dreipunktspiel zum 91:75 vollendete, war die Entscheidung im Eisbärenkäfig gefallen. Nun müssen die Bremerhavener in den verbleibenden zwei Hauptrundenspielen gegen Tübingen und Ulm unbedingt punkten (siehe Vorschau unten).

Punkteverteilung Eisbären: Drevo 16, Allen 4, Schwethelm 13, Callahan 17, Everett 20, Denison 4, Brewer 5, Shtein 4

Beste Werfer ALBA: Jenkins 27, Taylor 17, Idbihi 15, Dragicevic 11, Rochestie 10

Doppelspieltag: Sonntag nächstes Auswärtsspiel bei den WALTER Tigers Tübingen

Für die Eisbären Bremerhaven geht es in der Beko BBL Schlag auf Schlag weiter. Zum Abschluss des Doppelspieltages treffen die Schützlinge von Trainer Doug Spradley auswärts auf die Walter Tigers Tübingen (Sonntag, 17 Uhr, Paul Horn Arena). Das Gastspiel bei den Tigers ist der Auftakt zur Schwabenwoche. Nach dem wichtigen Duell gegen Tübingen, das sich nach gutem Saisonverlauf vorzeitig aus dem Playoff-Rennen verabschiedet hat, steht sechs Tage später (Sonnabend, 23. April), das abschließende Hauptrunden-Spiel bei ratiopharm Ulm auf dem Programm. Spätestens in der Münsterstadt wird sich entscheiden, ob die Eisbären in der Endabrechnung unter den ersten acht Teams und damit auf einem Playoff-Platz landen, oder nicht.

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