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Eisbären heizen Dragons nach der Pause ein

Eisbären heizen Dragons nach der Pause ein

Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga ihren ersten Auswärtssieg eingefahren. Im Nordderby bei den Artland Dragons Quakenbrück gewannen die Seestädter am Sonnabend dank einer tollen Aufholjagd in Hälfte zwei mit 86:83 (39:51). Erfolgreichster Werfer der Gäste war Kapitän Torrell Martin, der mit 23 Punkten und 10 Rebounds auf ein Double Double kam. Eine Zusammenfassung vom rassigen Derby in der Artland Arena zeigt das NDR-Fernsehen heute ab 17 Uhr im Rahmen der Sendung „Sportclub live“.
Eine konzentrierte Leistung in der Verteidigung hatte Eisbären-Coach Doug Spradley von seinen Schützlingen vor dem Spiel gefordert. Das erwies sich zumindest in der ersten Halbzeit als reiner Wunschgedanke. Die Dragons wurden ihrem Ruf als bestes Offensiv-Team der Liga zu Beginn gerecht, brannten zeitweise ein regelrechtes Offensiv-Feuerwerk mit traumhaften Wurfquoten ab. Die Eisbären hingegen hatten vor der Halbzeit große Probleme mit der gegnerischen Zonenverteidigung und liefen lange einem Rückstand hinterher.

Bereits im ersten Spielabschnitt warfen die Hausherren einen zweistelligen Vorsprung heraus, der Mitte des zweiten Viertels bis auf 42:27 angewachsen war. Vor allem Anthony Hilliard und Anthony King machten mit der Eisbären-Verteidigung was sie wollten, hatten bereits zur Pause je 13 Punkte auf ihrem Konto. Positiv aus Eisbären-Sicht war das „Comeback“ von Kapitän Torrell Martin. Der Bremerhavener Publikumsliebling hat seine Mini-Krise überwunden, traf schon vor der Halbzeit 3 Dreier und war mit 10 Zählern bester Eisbären-Werfer.

Auch nach der Pause ging der Kapitän mit gutem Beispiel voran. Martins Treffer hielten die Gäste nicht nur im Spiel, sondern leiteten auch die beste Phase der Eisbären ein. Quakenbrück zeigte im Abschluss erstmals Nerven, ließ viele leichte Punkte an der Freiwurflinie liegen. Ganz anders die Eisbären, die von Minute zu Minute selbstsicherer wurden. Ein 17:6-Lauf ließ die Bremerhavener nach 26 Minuten erstmals in Führung gehen. Einzig Anthony King machte den Gästen weiter zu schaffen. King angelte sich offensiv wie defensiv jeden Rebound und sorgte für wichtige Punkte. Vor Beginn des Schlussviertels führte Quakenbrück mit knapp 70:68. Entschieden war zu diesem Zeitpunkt noch nichts.

Je näher sich das Nordderby dem Ende neigte, umso cleverer agierten die Eisbären. Jason Cain und Zach Peacock steuerten wichtige Punkte aus der Nahdistanz bei. Wenig später tanzte Terrell Everett die gesamte Drachen-Abwehr aus und vollendete lässig zum 76:81. Noch aber waren knapp 3 Minuten zu spielen und die Dragons hatten ja Anthony King. Quasi im Alleingang sorgte der Center dafür, dass Quakenbrück bis zum Schluss im Geschäft blieb. Am Ende jedoch hatten die nie aufsteckenden Eisbären das Glück des Tüchtigen.

Punkteverteilung Eisbären: Everett 12, McNaughton 7, Martin 23/10, Peacock 16, A. Smith 10, Brewer 3, Cain 15

Beste Werfer Quakenbrück: King 22/16, Hilliard 18, Holston 11
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