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Eisbären schnuppern lange am Auswärtssieg

Eisbären schnuppern lange am Auswärtssieg

Die Eisbären Bremerhaven können in Ludwigsburg einfach nicht gewinnen. Auch im siebten Anlauf in der Beko Basketball Bundesliga kassierten die Seestädter bei EnBW Ludwigsburg trotz einer über weite Strecken ansprechenden Leistung eine Niederlage. Die fiel mit 84:73 (40:43) allerdings ein wenig zu hoch aus, denn die wacker kämpfenden Eisbären lagen bis zur 36. Spielminute knapp vorn.
Auch ohne ihren verletzten Mannschaftskapitän Torrell Martin (Schulterprellung) legten die Gäste aus Bremerhaven ein bärenstarkes 1. Viertel auf das Parkett der Arena Ludwigsburg. Allen voran Center Chris McNaughton und Anthony Smith machten den Hausherren mit ihren Aktionen in der Offensive zu schaffen. Sechs Ballgewinne verzeichneten die Eisbären in den ersten zehn Minuten. Die daraus resultierenden Schnellangriffe wurden eiskalt zur 28:22-Führung genutzt.

Die Gäste aus Bremerhaven blieben auch im gesamten 2. Viertel vorn, da sie in Mike Smith und Zachery Peacock zwei Spieler in ihren Reihen hatten, die frischen Wind von der Bank brachten. Smith traf zwei wichtige Dreier und Peacock sprang unter dem Korb für den frühzeitig foulbelasteten Chris McNaughton in die Bresche. Spielstand zur Halbzeit: 43:40 für die Eisbären.

Ein Bremerhavener 8:2-Lauf unmittelbar nach der Pause veranlasste EnBW-Coach Markus Jochum zu einer schnellen Auszeit. Die Eisbären führten plötzlich mit 51:42 und hatten scheinbar alles im Griff. Chris McNaughton, mit 16 Punkten bester Eisbären-Werfer, erhöhte von der Freiwurflinie gar auf 53:44, kassierte wenig später jedoch sein 4. Foul. Es folgte ein 7:0-Lauf der Gastgeber, die den Rückstand bis zur 30. Minute auf 3 Punkte verkürzen konnten (61:58).

Die entscheidende Wendung nahm das Spiel in der 36. Minute beim Stand von 68:67 für Bremerhaven. Jason Cain verfehlte im Gegensatz zum Ludwigsburger Topscorer Donatas Zavackas aus der Distanz. Dessen Dreier zum 70:68 bedeutete die erste Ludwigsburger Führung seit der 1. Spielminute. Zwar konnte McNaughton zwischenzeitlich noch einmal auf 72:71 verkürzen, den längeren Atem in der turbulenten Schlussphase bewiesen aber die immer stärker werdenden Gastgeber.

Punkteverteilung Eisbären: Everett 10, M. Smith 10, McNaughton 16, Peacock 12, Raffington 2, A. Smith 10, Brewer 6, Cain 4, Canty 3

Beste Werfer Ludwigsburg: Zavackas 19, Bowler 16, Harris 13, Dorris 10

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