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Eisbären schnuppern lange an der Sensation

Eisbären schnuppern lange an der Sensation

Die Eisbären Bremerhaven haben zum Auftakt der Beko BBL-Playoffs gegen Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg lange an der Sensation geschnuppert. In Spiel Eins der „Best of Five“-Viertelfinalserie unterlagen die Bremerhavener zwar mit 91:80 (43:43), verkauften sich gegen den haushohen Favoriten aber mehr als gut. Beim Stand von 75:75 Mitte des Schlussviertels sorgte ein 7:0-Lauf der Bamberger letztlich für die Entscheidung. Beste Werfer in Reihen der Gäste aus Bremerhaven waren Craig Callahan (16 Punkte), Terrell Everett und Sean Denison (je 14), Jamison Brewer (12) und Maksym Shtein (10).
Verkehrte Welt herrschte vor allem in den ersten 15 Minuten in der wie immer ausverkauften Bamberger Stechert-Arena. Denn nicht die favorisierten Brose Baskets, sondern der Underdog aus Bremerhaven diktierte das Geschehen. Die Eisbären waren mächtig heiß, zwangen die Baskets in der Offensive zu ungewöhnlich vielen Fehlern. Die variable Bremerhavener Verteidigung erwies sich besonders als Bollwerk und auch im Angriff lief es für die bärenstarken Gäste rund. Ein Dreier von Craig Callahan zum 21:11 sorgte für ungläubiges Staunen auf den Tribünen. Bis auf 33:25 setzten sich die Eisbären ab (15.), ehe ein unsportliches Foul gegen John Allen den Gastgebern in die Hände spielte. Nationalspieler Tibor Pleiß läutete von der Freiwurflinie einen 9:0-Lauf der Bamberger ein. Innerhalb von nicht einmal 60 Sekunden war die Partie wieder offen. Aber Bremerhaven hatte ja Maksym Shtein. Mit 10 Punkten im 2. Viertel war „Thunder Max“ maßgeblich daran beteiligt, dass es zur Halbzeit 43:43-Unentschieden stand.

Die große Frage zu diesem Zeitpunkt war, was nach der Pause passieren würde? Zunächst deutete einiges darauf hin, dass Bamberg sich wie erwartet absetzen könnte. Bis auf 58:50 zogen die Baskets davon, doch die tapferen Eisbären waren einfach nicht kleinzukriegen. Angeführt vom quirligen Terrell Everett und ihrem umsichtigen Spielgestalter Jamison Brewer, der fast 40 Minuten durchspielte, schlossen die Gäste bis zum Ende des 3. Viertels wieder auf. Es stand 65:64 und so langsam machte sich zumindest auf den Rängen Nervosität breit.

Die (Vor)Entscheidung zugunsten der routinierten Gastgeber fiel in der 35. Minute, als Anton Gavel und Casey Jacobsen eine 82:75-Führung der Brose Baskets herauswarfen. Von diesem Rückstand konnten sich die Eisbären trotz einer in kämpferischer, aber auch spielerischer Hinsicht, vorbildlichen Leistung nicht mehr erholen. Eines allerdings dürfte nach Spiel Eins klar sein: So leicht, wie von vielen Experten erwartet, werden es die Eisbären dem Favoriten aus Bamberg in dieser Serie nicht machen.

„Das heutige Spiel hat gezeigt, dass Bamberg nicht unschlagbar ist. Wir haben trotz der hitzigen Atmosphäre super unseren Gameplan umgesetzt und unser Spiel durchgezogen. Leider hat es am Ende nicht zum Sieg gereicht“, sagte Eisbären-Profi nach dem Spiel.

Punkteverteilung Eisbären: Drevo 3, Allen 2, Schwethelm 9, Callahan 16, Everett 14, Denison 14, Brewer 12, Shtein 10

Beste Werfer Bamberg: Roberts 17, Pleiß, Jacobsen je 15, Suput 11, Terry 10

Mittwoch Spiel Zwei in Bremerhaven – Jetzt Tickets sichern!

Am Mittwoch, 4. Mai, erwarten die Eisbären Bremerhaven die Brose Baskets zum Playoff-Rückspiel in Bremerhaven. Tickets für das mit Abstand wichtigste Heimspiel des Jahres (20 Uhr, Stadthalle Bremerhaven und live im Internet-Stream bei Sport1) gibt es online unter www.eisbaeren-bremerhaven.de, im Eisbären-Ticketshop in der Prager Straße 77 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen von ADticket. Unter anderem im Ticketshop der Nordsee-Zeitung in der Oberen Bürger und im Ticketcenter der Stadthalle Bremerhaven.

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