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Eisbären treffen auf heiße Feuervögel

Eisbären treffen auf heiße Feuervögel

Für die Eisbären Bremerhaven steht am morgigen Sonnabend ein schweres Auswärtsspiel in der Beko Basketball Bundesliga auf dem Programm. Die Auswärtspartie bei den Feuervögeln von Phoenix Hagen (19 Uhr, Enervie-Arena) hat für beide Mannschaften einen speziellen Charakter.
Während die Eisbären ihre herbe 77:107-Schlappe im Hinspiel vergessen machen wollen, sind die Hausherren auf Wiedergutmachung für die überraschende Heimpleite gegen den Mitteldeutschen BC am vergangenen Wochenende aus.

Der 15. Oktober 2010 ist den Bremerhavener Spielern und Trainern noch gut im Gedächtnis. Die Eisbären wurden von den Feuervögeln damals förmlich überrannt. Besonders die Distanzwürfe (Phoenix traf im Hinspiel sagenhafte 17 Mal von „Downtown“) flogen den Eisbären-Profis nur so um die Ohren. Ein solches Dreierfestival soll sich am altehrwürdigen Ischeland in Hagen auf keinen Fall wiederholen.

„Natürlich haben die Jungs das Hinspiel noch im Hinterkopf. Allerdings sind mittlerweile fast drei Monate vergangen. Unser Fokus liegt ausschließlich auf Sonnabend. In Hagen zu spielen, ist alles andere als einfach“, warnt Eisbären-Coach Doug Spradley. Volle Konzentration und eine geschlossene Mannschaftsleistung - vor allem in der Defensive - fordert Spradley von seinen Schützlingen. Das wird auch nötig sein, denn Gegner Hagen gehört zu den offensivstärksten Mannschaften der Bundesliga.

Topscorer der Feuervögel, die nach eigener Aussage richtig heiß auf die Eisbären sind, ist US-Boy David Bell. Der kleine Guard schenkte den Bremerhavenern im Hinspiel satte 29 Punkte ein, traf neun von zehn Dreiern. Unterstützt wird Bell von einem ebenso korbgefährlichen Quartett um Ex-Eisbär Zygimantas Jonusas. Der Litauer findet sich in Hagen immer besser zurecht und ist nach wie vor ein brandgefährlicher Distanzschütze. Jede Menge Athletik und Zug zum Korb bringen die beiden US-Guards Mark Dorris und Quentin Pryor mit. Das Duo steuert zusammen 26 Punkte, über 6 Assists und knapp 3 Ballgewinne pro Spiel bei.

Neben Zygimantas Jonusas spielt noch ein anderer Ex-Eisbär bei den Hagenern. Power Forward Andy Büchert begann die laufende Saison in Bremerhaven, kam an der Wesermündung jedoch nicht über eine Statistenrolle hinaus. Bei den Feuervögeln hingegen hat Büchert seine Rolle gefunden, bekommt durchschnittlich 14 Minuten Einsatzzeit und verschafft der langen Phoenix-Garde um Center Bernd Kruel, Edward Seward und Matt Terwilliger wertvolle Entlastung. Bücherts Statistiken: 3,3 Punkte, 1,6 Blocks und 3,2 Rebounds pro Spiel.

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