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Eisbären trotz Rekordkulisse chancenlos

Eisbären trotz Rekordkulisse chancenlos

Die Eisbären Bremerhaven haben das Nordderby der Beko Basketball Bundesliga gegen die Artland Dragons Quakenbrück klar verloren. Vor der Rekordkulisse von 10120 Zuschauern in der ausverkauften Bremen Arena unterlagen die Seestädter mit 82:103 (42:54). Beste Werfer der Eisbären, die von Beginn an hinten lagen und zu keinem Zeitpunkt Normalform erreichten, waren Sean Denison und Tyrone Brazelton. Eine TV-Zusammenfassung vom Nordderby gibt es heute Abend ab 23.15 Uhr im „Sportclub“ vom NDR-Fernsehen zu sehen.
So viele Zuschauer wie noch nie zuvor bei einem Basketball-Spiel im Bundesland Bremen verfolgten das Nordduell in der Bremen Arena. Während sich die Gäste aus dem Artland von der gigantischen Kulisse nicht beeindrucken ließen, brauchten die Eisbären einige Minuten um ihren Rhythmus zu finden. Quakenbrück diktierte das Geschehen, lag nach 5 Minuten mit 14:8 vorn. Weil unter dem Korb kaum etwas ging, konzentrierten sich die Gastgeber in der Anfangsphase auf ihre Distanzwürfe. Die saßen zwar hochprozentig, das reichte aber nicht um dem Gegner Paroli zu bieten. Die Dragons hatten die reifere Spielanlage und nutzten eiskalt ihre Möglichkeiten. Für den Höhepunkt des ersten Viertels sorgte allerdings ein Eisbär. Ein Buzzerbeater von Tyrone Brazelton zum 24:28 ließ das Zwischenergebnis aus Bremerhavener Sicht etwas freundlicher aussehen.

Vor allem mit dem quirligen Drachen-Aufbau Tyrese Rice hatten die Eisbären so ihre Probleme. Der umsichtige US-Guard sammelte allein bis zur 14. Spielminute überragende 16 Punkte. Das war die Hauptmiete für die zwischenzeitliche 39:28-Führung der Drachen. Bis auf 45:30 zogen die treffsicheren Quakenbrücker davon, das Spielte drohte den Eisbären frühzeitig aus den Händen zu gleiten. Vorne machten die Gastgeber zu wenig, hinten kassierten sie deutlich zu viel. Ein 5:0-Lauf der Eisbären kurz vor der Halbzeit machte wieder Mut. Beim Stand von 42:54 war aus Bremerhavener Sicht noch alles drin.

Ein Manko aber blieb auch nach der Pause. Den Eisbären gelang es nicht, die Offensiv-Maschinerie der Dragons zu stoppen. Bryan Bailey und Tyrese Rice machten das Spiel der Gäste nicht nur schnell, sondern fanden meist auch den tödlichen Pass. Hauptabnehmer in Abwesenheit des verletzten Darren Fenn waren Center Robert Kurz und der vielseitige Nathan Peavy. Oder aber Scharfschütze Adam Hess, dessen eiskalter Dreier aus der Ecke zum 53:69 für erneute Ernüchterung sorgte. Als Peavy nur Sekunden später zum 53:72 nachlegte, deutete vieles auf eine Vorentscheidung zu Gunsten der Dragons hin.

Dieser Eindruck täuschte nicht, denn auch im Schlussabschnitt war Quakenbrück die überlegene Mannschaft. Als Adam Hess nach 32. Minuten auf 83:61 für die Gäste erhöhte, war der Drops in der Bremen Arena endgültig gelutscht. Die Artland Dragons feierten einen verdienten Start-Ziel-Sieg. Die Eisbären hingegen müssen nach der 13. Saisonniederlage weiter um die Playoff-Teilnahme bangen.

Punkteverteilung Eisbären: Lipke 2, Drevo 10, Allen 10, Schwethelm 6, Everett 10, Brewer 5, Brazelton 11, Callahan 5, Denison 17, Shtein 6

Beste Werfer Quakenbrück: Rice 33, Peavy 18, Hess 13, Kurz 12

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