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Eisbären verlieren nach 13 Minuten den Faden

Eisbären verlieren nach 13 Minuten den Faden

Die Heimserie der Eisbären Bremerhaven in der Beko Basketball Bundesliga ist gerissen. Gegen die bis dato sieglosen WALTER Tigers Tübingen verloren die Seestädter am Sonntag überraschend mit 83:90 (44:43). Erfolgreichste Werfer der Eisbären, die das Spiel bis zur 13. Minute sicher im Griff hatten (37:23), waren Zachery Peacock (25 Punkte), Torrell Martin (21) und Chris McNaughton (19).
„Tübingen hat verdient gewonnen. Wir haben leider nur 13 Minuten guten Basketball gespielt. Mit der Einwechslung meiner Bankspieler gingen Intensität und Führung verloren. Wenn du in eigener Halle 90 Punkte kassierst, ist es schwierig zu gewinnen“, sagte der enttäuschte Eisbären-Coach Doug Spradley nach der Partie.

Eine gute Leistung in der Offensive verhalf den Hausherren zu einer 29:21-Führung nach dem 1. Viertel. Die Eisbären trafen in den ersten 10 Minuten überragende 87 Prozent ihrer Feldwürfe. Den Vogel schoss Power Forward Zachery Peacock ab, der sieben Mal traf und dabei 15 Punkte erzielte. Mit der Auswechslung von Topscorer Peacock, Kapitän Torrell Martin und dem ebenfalls blendend aufgelegten Jamison Brewer kam dann ein unerklärlicher Bruch ins Spiel der Gastgeber.

Tübingen agierte nicht wie ein Tabellenschlusslicht, sondern drehte nach der 1. Viertelpause auf. Besonders mit den Distanzschützen der Tigers hatten die Eisbären zunehmend Probleme. 14 Distanztreffer verbuchten die Tübinger am Ende. Der zeitweilige 14-Punkte-Vorsprung von Peacock & Co schmolz allmählich dahin. 10 Zähler in Folge markierten die Tigers vor der Pause. Nach 20 Minuten hieß es nur noch 44:43 für Bremerhaven.

Nationalspieler Chris McNaughton hielt die Eisbären nach der Halbzeit im Spiel. Der Center erzielte 9 Punkte, wurde von Brewer mehrfach gut in Szene gesetzt. Nach 25 Minuten dann der Schock. Mit einer blutenden Platzwunde musste McNaughton aus der Halle geführt werden. Es kam, wie es kommen musste. Die Tigers tankten immer mehr Selbstvertrauen, führten zwei Minuten vor Ende des 3. Viertel plötzlich mit 58:62. Jetzt war der Kampfgeist der Eisbären gefragt.

Zwar kehrte McNaughton nach einer kurzen Behandlung zurück aufs Parkett, doch auch er konnte nicht verhindern, dass Außenseiter Tübingen das Heft in der Hand behielt. Die Eisbären ließen wichtige Punkte liegen, die Tigers hingegen trafen weiter fröhlich aus der Distanz. Ein Dreier von Nicolai Simon zum 77:82 war knapp 90 Sekunden vor Schluss der Anfang vom Ende. Dass ausgerechnet der ehemalige Bremerhavener Lou Campbell den Sack an der Freiwurflinie zu machte, passte irgendwie ins Bild eines aus Eisbären-Sicht verkorksten Nachmittags.

Punkteverteilung Eisbären: Everett 2, McNaughton 19, Martin 21, M. Smith 4, Peacock 25, A. Smith 6, Brewer 5, Raffington 1

Beste Werfer Tübingen: Young 16, Duggins 15, Campbell 13, Simon 13, Nash 10

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