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Eisbären wollen Heimnimbus wahren

Eisbären wollen Heimnimbus wahren

Drei Spiele – drei Siege. Diese makellose Heimbilanz in der Beko Basketball Bundesliga wollen die Eisbären Bremerhaven am kommenden Sonntag (15.30 Uhr, Stadthalle Bremerhaven) im Spiel gegen die WALTER Tigers Tübingen ausbauen. Von der Papierform her scheint ein Erfolg gegen die schwäbischen Tiger machbar. Allerdings warnt Eisbären-Coach Doug Spradley eindringlich davor, den bis dato sieglosen Tabellenletzten auf die leichte Schulter zu nehmen.
„Wenn das passieren sollte, haben wir ein Problem. In dieser ausgeglichenen Liga darf man keinen Gegner unterschätzen. Wir müssen die Tübinger ernst nehmen. Sonst geht der Schuss nach hinten los“, predigt Spradley. Der Eisbären-Dompteur weist zu Recht auf das enorm schwere Auftaktprogramm der Süddeutschen hin. „Frankfurt, München, Bamberg, Quakenbrück, Berlin und Ulm. Das sind alles Mannschaften, gegen die man verlieren kann. Tübingen hat zwar eine junge, aber auch talentierte Mannschaft, die in Quakenbrück nur haarscharf am Sieg vorbeigeschrammt ist“, so Spradley.

Angeführt werden die WALTER Tigers von einem alten Bekannten. Ex-Eisbär Lou Campbell wechselte vor Saisonbeginn etwas überraschend ins Schwabenländle und soll die Tübinger aus dem Tabellenkeller führen. Unterstützung bekommt der Combo-Guard dabei vor allem von seinen Landsleuten Vaughn Duggins und Reggie Redding. Die beiden US-Amerikaner erzielen im Verbund exakt 30 Punkte pro Spiel und sind zudem für knapp 10 Rebounds gut. Weitere Tübinger Schlüsselspieler sind Tyrone Nash, Joshua Young und Power Forward Adnan Hodzic.

„Entscheidend wird sein, dass wir von Beginn an deutlich machen, wer Herr im Hause ist. Wir müssen verhindern, dass die Tübinger Selbstvertrauen tanken und heiß laufen“, sagt Spradley. Ganz auf die eigenen Fans im Rücken setzt Eisbären-Center Chris McNaughton. „Für mich sind die Spiele in eigener Halle immer besonders angenehm. Es gibt definitiv einen Heimvorteil und den müssen wir so oft wie möglich nutzen“, fordert McNaughton.

Eisbären-Coach Spradley bescheinigt seinen Schützlingen eine konzentrierte und harte Trainingswoche. Er hofft, dass Kapitän Torrell Martin & Co am Sonntag gegen Tübingen da weitermachen, wo sie beim Sieg in Quakenbrück aufgehört haben. „Mit dem Niveau aus dem Quakenbrück-Spiel haben wir gute Chancen den vierten Heimsieg einzufahren. Was wir im Artland in der zweiten Halbzeit gespielt haben, kommt meinen Vorstellungen schon sehr nah“, lobt Spradley.
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