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Eisbären wollen ihr anderes Gesicht zeigen

Eisbären wollen ihr anderes Gesicht zeigen

Für die Eisbären Bremerhaven steht am kommenden Sonntag (17 Uhr, Telekom Dome Bonn) das nächste Pflichtspiel in der Beko Basketball Bundesliga auf dem Programm. Nach der herben Heimniederlage gegen ratiopharm ulm am vergangenen Wochenende brennen die Eisbären-Profis bei den favorisierten Telekom Baskets Bonn auf Wiedergutmachung.
„Wir haben in den letzten Tagen sehr intensive und zielführende Gespräche mit dem gesamten Team geführt. Die Spieler haben sich die indiskutable Leistung gegen Ulm sehr zu Herzen genommen und sind sich bewusst, dass ein solcher Auftritt nicht akzeptabel ist“, erwartet Eisbären-Manager Jan Rathjen ein anderes Gesicht seiner Mannschaft. Selbiges gilt auch für Trainer Doug Spradley. „Den Jungs ist die Niederlage noch immer peinlich. Sie wissen, dass sie eine positive Reaktion zeigen müssen. Man kann Spiele verlieren, aber nicht so wie gegen Ulm. Ich erwarte eine Mannschaft, die mit Herz, Kampf- und Teamgeist agiert. Sonst könnte es gegen eine Spitzenmannschaft wie Bonn sehr bitter werden“, nimmt Spradley sein Team in die Pflicht.

Die Eisbären reisen ohne Personalsorgen ins Rheinland. Alle Spieler sind einsatzbereit. Gastgeber Bonn hingegen muss auf seinen litauischen Leistungsträger Benas Veikalas verzichten, der an einem Muskelfaserriss laboriert. Die Telekom Baskets wollen nach einer durchwachsen Vorsaison wieder an alte (Glanz)Zeiten anknüpfen. Deshalb wurde der Kader im Sommer auf vielen Positionen verändert. Nach einem Super-Saisonstart mit sechs Siegen aus sieben Spielen mussten die ambitionierten Bonner zuletzt zwei Bundesliga-Niederlagen in Folge hinnehmen. Auch auf europäischer Bühne in der EuroChallenge setzte es in dieser Woche eine Pleite beim türkischen Vertreter Pinar Karsiyaka Izmir. Die allerdings fiel mit 65:66 nur denkbar knapp aus.

Topscorer der Telekom Baskets ist Center-Urgestein Chris Ensminger, der trotz seiner 37 Jahre noch immer einer der besten, wenn nicht der beste, „Big Men“ der Liga ist. Ensminger legt durchschnittlich 15,4 Punkte und 8,4 Rebounds auf und dürfte sich mit Eisbären-Center Chris McNaughton einen interessanten Schlagabtausch liefern. Auch das Duell der beiden Spielmacher verspricht einiges. Mit dem Bonner Regisseur Jared Jordan und Eisbären-Aufbauspieler Jamison Brewer treffen am Sonntag die beiden besten Passgeber der Beko BBL aufeinander. Jordan versorgt seine Mitspieler mit durchschnittlich 7,7 Assists, das ist absolute Ligaspitze. Zudem steuert er pro Partie glatte 12 Punkte bei.

Hauptabnehmer der Zuckerpässe von Jared Jordan sind neben Chris Ensminger der sprunggewaltige Power Forward Tony Gaffney (14,3 Punkte/5,4 Rebounds pro Spiel) und der litauische Routinier Simonas Serapinas, der bei einer Dreierquote von knapp 40 Prozent auf durchschnittlich 11,9 Punkte pro Partie kommt. Die Bonner Rotation komplettieren der athletische Flügelspieler Zvonko Buljan sowie die deutsche Garde um Andrej Mangold, Fabian Thülig und Daniel Hain.

Rein statistisch gesehen, dürfen sich die Eisbären am Sonntag gute Chancen auf einen Erfolg ausrechnen. Von den bislang sechs Gastspielen in Bonn konnten die Bremerhavener immerhin vier gewinnen. Hinzu kommt, dass die Eisbären in der laufenden Saison noch nie zwei Spiele in Folge verloren haben.

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