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EnBW Ludwigsburg bleibt weiterhin ohne Erfolgserlebnis

EnBW Ludwigsburg bleibt weiterhin ohne Erfolgserlebnis

Die Basketballer der EnBW Ludwigsburg unterlagen am Sonntagabend bei den s.Oliver Baskets Würzburg mit 58:67, was für die Barockstädter die fünfte Niederlage in Serie bedeutete. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (30:30) konnten die Mannen von Trainer Markus Jochum im dritten Viertel eine 5-minütige Schwächephase Würzburgs lediglich in eine knappe Führung verwerten (32:30). Bei diesem Spielstand musste Kapitän verletzungsbedingt Ausscheiden und Würzburg landete bis zum Ende des dritten Viertels einen 17:7-Lauf. Im Schlussviertel ließen sich die s.Oliver Baskets die Führung nicht mehr nehmen und brachten den Sieg verdient nach Hause. 18 Ballverluste auf Ludwigsburger Seite und 18 zugelassene Offensivrebounds waren zuviel, um gegen eine offensiv schwache Würzburger Mannschaft (36% Feldwurfquote) ein Erfolgserlebnis zu landen.
Nach einem spielfreien Wochenende taten sich die Ludwigsburger zu Beginn der Partie schwer, ihren Spielrhythmus zu finden. Würzburg war von der ersten Minute an erwartet aggressiv in der Verteidigung und spielte angetrieben von ihrem Kapitän Ben Jacobsen unbekümmert nach vorne. Der erste Dreier von Jacobsen bedeutete für sein Team eine 9:4-Führung. Ein weiterer Dreier des US-Amerikaners führte zum 14:6, ehe Ricky Harris rotzfrech aus dem Fastbreak noch einen Dreier zum 17:6 einnetzte. Kurt Looby weckte sein Team mit einem krachenden Alley-Oop Dunking auf (10:19) und besorgte ebenfalls per Dunking den Endstand nach dem ersten Viertel (13:19). Johannes Lischka hatte zu Beginn des zweiten Abschnittes eine starke Phase und brachte Ludwigsburg mit vier Punkten in Serie wieder in Schlagdistanz (17:21). Beim Stande von 19:25 verwandelte Alex Harris den ersten Dreipunktewurf für die Schwaben (22:25). Wiederum Johannes Lischka (24:25) und gleich im Anschluss David McCray per Dreier sorgten für einen sauberen 8:0-Lauf und die erste Führung für die gelben Riesen (27:25). Mit 30:30 ging das Spiel in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Korb von John Bowler, der erneut Ludwigsburg in Führung brachte (32:30). Würzburg schwächelte offensiv und blieb über 5 Minuten ohne Korberfolg. Doch leider konnten die Schwaben daraus kein weiteres Kapital schlagen. Eine Schrecksekunde gab es für die Anhänger der EnBW Ludwigsburg also Jerry Green verletzt zu Boden ging und von Physiotherapeut Matti Pröfrock am Knöchel behandelt wurde. Humpelnd ging der EnBW-Kapitän in die Kabine und er sollte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen können. Die Würzburger nutzten diesen Schock und John Little brach den Bann zum 32:32. Er läutete damit zu einem 9:0-Lauf ein, den er höchstpersönlich, mit einem Korb trotz Fouls und anschließend verwandeltem Bonusfreiwurf, auch zu Ende brachte, 39:32-Führung für Würzburg. Nach einem Schlag auf den Kopf musste auch Alex Harris zur Behandlung in die Kabine und Würzburg nutzte wiederum das Momentum, um die Führung bis zum Ende des dritten Viertels bis auf 47:39 auszubauen. Das Schlussviertel begann mit einem Dreier von McCray zum 42:47, der Hoffnung aufkeimen ließ. Doch Neuzugang Chester Frazier konterte eiskalt mit einem Dreier zum 42:50. Kurt Looby und Johannes Lischka kämpften vorbildlich und brachten die schwarz-gelben wieder bis auf 46:52 heran. Doch Chester Frazier schien sich jetzt erst so richtig wohlzufühlen, in der ausverkauften s.Oliver Arena, und netzte prompt seinen zweiten Dreier ein (46:55). Der unermüdlich rackernde und stark spielende John Little sorgte mit einem weiteren Dreier dafür, dass der Ludwigsburger Rückstand bis auf 12-Punkte anwuchs (46:58). Ein weiterer Little-Dreier rund 2:30 Minuten vor Ende des Spiels zum 63:50 war dan schon fast so etwas wie die Vorentscheidung. Zwar brachten Donatas Zavackas und Mark Dorris ihr Team durch zwei Dreier noch einmal bis auf 56:63 heran (1:16 Minuten vor dem Ende), doch Würzburg behielt kühlen Kopf und brachte den Sieg souverän nach Hause, Endstand 67:58.

Bereits in 6 Tagen tritt die EnBW Ludwigsburg in der heimischen Arena (Spielbeginn am Samstag, 03.12. um 19:30 Uhr) gegen die TBB Trier an. Die Trierer kommen mit einem Auswärtserfolg bei den Fraport Skyliners im Rücken in die Barockstadt. Wie gut die Chancen sind, dass Jerry Green am Samstag mit von der Partie sein wird, lässt sich erst nach der genauen Diagnose von Mannschaftsarzt Dr. Christoph Lukas einschätzen. Tickets für das nächste Heimspiel gibt es wie immer unter www.enbw-ludwigsburg.de oder in der Geschäftsstelle in der Pflugfelder Str. 22, gleich neben der Arena (Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 9-13 Uhr und 15-18 Uhr) oder bei allen eventim-Vorverkaufsstellen.

Stimmen zum Spiel:

EnBW-Coach Markus Jochum:
"Gratulation an John Patrick und seine Mannschaft, es war sicher ein verdienter Sieg heute. Statistiken sind immer interpretierbar, aber sie sagen auch sehr viel aus: Wir haben heute 18 Offensiv-Rebounds zugelassen und selbst 18 Ballverluste produziert, da sind wir schnell bei den Schlüsseln dieses Spiels. Wir haben sehr viele Fehler gemacht. Gegen die aggressive Würzburger Verteidigung muss man den Ball schnell passen, das haben wir nicht gemacht. Gegen Ende wurde der Abstand dann zu groß und Würzburg hatte die Sicherheit, den Sieg nach Hause zu schaukeln."

s.Oliver Baskets Coach John Patrick:
"Ich bin sehr froh, dass wir das Spiel gewonnen haben und stolz auf meine Mannschaft. Ludwigsburg hat hart gekämpft. Wir hatten in der ersten Halbzeit Probleme, als sie in der Verteidigung zwischen Zone und Mann-gegen-Mann-Verteidigung gewechselt haben. Wir haben uns dann mit Offensiv-Rebounds zurückgekämpft. Auch unsere Verteidigung war super, wir haben Ludwigsburg unter 60 Punkten gehalten. Wenn man vorne nicht so gut trifft, dann muss die Verteidigung gut stehen, das haben wir heute wieder sehr gut gemacht. Wir bekommen zuhause auch sehr viel Selbstvertrauen von unseren Zuschauern, sie haben uns in entscheidenden Momenten wieder Energie gegeben. Das ist ein großer Vorteil. Chester Frazier war gegen die athletischen Ludwigsburger sehr wichtig heute. Er war am Anfang etwas übermotiviert, aber er hat seinen Job sehr gut gemacht."

Die Viertel im Überblick: 13:19, 17:11, 9:17, 19:20

Zuschauer: 3.140 (ausverkauft)

Scorer EnBW Ludwigsburg:
Zavackas (14), Harris (10 Punkte), Lischka (10), Looby (8), McCray (6), Dorris (5), Bowler (4), Greer (1), Green (0), Koch (n.e.), Maier (n.e.)

Scorer s.Oliver Würzburg
Little (15), Jacobsen (12), Harris (10), Frazier (8), Elliot (6), Kramer (6), King (4), Tomaszek (4), Boone (2)

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