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EnBW Ludwigsburg im Artland deutlich unterlegen

EnBW Ludwigsburg im Artland deutlich unterlegen

Nach der Niederlage gegen Ligaprimus Bamberg zum Jahresabschluss hatten sich die Gelben Riesen zum Start der Rückrunde in Quakenbrück viel vorgenommen. Am Ende war die Mannschaft von Head Coach Markus Jochum jedoch auch gegen die Artland Dragons chancenlos und musste sich am Samstagabend deutlich mit 71:96 (34:56) geschlagen geben. ALLSTAR Alex Harris avancierte mit 26 Punkten zwar zum Topscorer der Partie, dies hinderte die Gastgeber allerdings nicht an ihrem Start-Ziel Sieg, dominierten die Drachen doch von der ersten Minute an die Partie.
Bereits am Freitagvormittag in Richtung Quakenbrück aufgebrochen, bereiteten sich die Basketballer der EnBW Ludwigsburg vor Ort noch einmal intensiv auf die Partie zum Start der Rückrunde vor. Mit einem positiven Gefühl ging es schließlich ins Spiel, den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber. Sieben schnelle Dragons-Punkte sorgten für eine frühe Führung der Niedersachsen, ehe ein blendend aufgelegter Nathan Peavy der zu Beginn löchrigen Gästeverteidigung erhebliche Probleme bereitete. So konnten sich die überlegenen Hausherren nach fünf Minuten auf 17:5 absetzen. Ein 6-0 Zwischenspurt, zu dem Siim-Sander Vene seine ersten Punkte im EnBW-Dress beitragen konnte, ließ die Ludwigsburger zwischenzeitlich verkürzen, die Dragons konterten jedoch prompt und gingen letztlich mit einem 25:13 Vorsprung aus dem ersten Spielabschnitt. Zum Start der zweiten zehn Minuten konnte man die Partie durch Punkte von Alex Harris und David McCray zunächst ausgeglichen gestalten, in der Defensive fanden die Barockstädter jedoch weiterhin kein Mittel die Angriffe der Gastgeber zu stoppen. Ein 11-2 Lauf ließ Artland weiter enteilen, ehe Johannes Strasser den famosen ersten Durchgang der Hausherren mit einem Dreier zum 56:34 Pausenstand beendete.
 
Die Gelben Riesen hatten im Laufe dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass sie auch nach hohen Rückstanden noch zurück kommen können, am Samstagabend war allerdings zu keiner Zeit ein Comeback der EnBW’ler in Sicht. Quakenbrück um das Guard-Gespann Bailey/Rice, das sich im Eins-gegen-Eins immer wieder gegen seine Ludwigsburger Gegenspieler durchsetzen konnte, ging weiterhin sehr konzentriert zu Werke und überzeugte mit einer exzellenten Trefferquote, Jerry Green & Co. hingegen fanden nie so recht zu einem Rhythmus. Gegen Ende des dritten Viertels blieb die Mannschaft von Head Coach Markus Jochum dann fast vier Minuten ohne Korberfolg, sodass sich die Dragons durch einen 11-0 Run weiter absetzen konnten. Beim 81:51 Zwischenstand vor dem Schlussviertel war die Partie somit bereits entschieden. Fünf Minuten vor dem Ende kamen die Hausherren schließlich zu ihrer höchsten Führung im gesamten Spielverlauf (94:59), ehe Alex Harris, John Bowler und David McCray die Partie durch ihre Punkte mit einem 12-2 Lauf für die Gäste beendeten.
 
Mit 71:96 mussten sich die Ludwigsburger deutlich geschlagen geben, nachdem die EnBW’ler zum Rückrundenstart die vollen vierzig Minuten in Rückstand gelegen waren. Es war bereits die dritte Niederlage in Serie, nach dem 18. Spieltag wird das EnBW-Team jedoch mit zwei Siegen Rückstand auf den achten Platz weiterhin auf Tuchfühlung zu den Playoff-Rängen sein. Kein Anlass zu Panik also, gleichzeitig besteht aber kein Zweifel daran, dass Jerry Green & Co. kommendes Wochenende in Gießen unbedingt Punkten sollten um den Kontakt nicht zu verlieren. Mit dem Heimspiel gegen Göttingen am 29. Januar hätte man es dann selbst in der Hand das neue Jahr doch noch erfolgreich zu beginnen.
 
Headcoach EnBW Ludwigsburg Markus Jochum:
„Wir müssen nicht darüber reden, dass dieser Sieg für Artland verdient war. Sie haben uns von Anfang an unter Druck gesetzt durch ihre gute und intensive Verteidigung. Damit haben sie uns nicht nur aus dem Rhythmus gebracht, sondern uns auch den Schneid abgekauft. Dennoch hatten wir offene Würfe, die man bei so einem Druck aber natürlich nicht so hochprozentig trifft. Im dritten Viertel sind wir besser ins Spiel gekommen, mussten Initiative zeigen und selber kreieren, was auch ganz gut geklappt hat. Aber Artland war einfach zu stark.“
 
Headcoach Artland Dragons Stefan Koch:
„Ich bin zufrieden, weil wir über weite Strecken guten Basketball gespielt haben. Außerdem war uns unsere defensive Leistung nach drei Spielen, in denen wir relativ viele Punkte kassiert haben, wichtig und haben Energie im defensiven Bereich gezeigt. Der Defensiv-Rebound war am Schluss nicht mehr ganz so gut, außerdem haben wir die Schnellangriffe nicht mehr gut verteidigt und Körbe hin- und hergetauscht. Es ist gut, dass wir dieses Spiel gewonnen haben für unsere Tabellensituation. Außerdem ist es gut, dass Ali Seggelke zurück ist und Rob Lewin ein ordentliches Debüt gefeiert hat.“
 
Die Viertel im Überblick: 25:13     31:21     25:17     15:20
 
Statistik:
Scorer Ludwigsburg:
Harris (26, 3 Steals), Bowler (14), McCray (10), Green (6, 5 Assists), Bailey (5), Rickert (4, 7 Rebounds), Vene (4), Zavackas (2), Lischka (0), Koch (0), Hadzovic (n.e.)
 
Scorer Quakenbrück:
Bailey (23, 4 Assists), Rice (16, 6 Assists), Peavy (11), Boumtje Boumtje (11, 9 Rebounds, 2 Blocks), Hess (10), Lewin (8, 5 Rebounds), Fenn (7, 6 Rebounds), Seggelke (5), Strasser (3), Hartenstein (2), Mangold (0), Niebuhr (0)
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