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EnBW-Team unterliegt in München mit 55:61

EnBW-Team unterliegt in München mit 55:61

Die EnBW Ludwigsburg kassierte beim schweren Auswärtsspiel in München am Samstagabend die dritte Niederlage in Serie und steht nun am kommenden Wochenende im Derby gegen Ulm unter Zugzwang. Topscorer beim 55:61 (25:38) im Audi Dome war Jerry Green mit 16 Punkten.
Nach den jüngsten Niederlagen gegen Bayreuth und Braunschweig reisten die Basketballer der EnBW Ludwigsburg am Samstag als krasser Außenseiter zum Auswärtsspiel nach München. Gegen die im heimischen Audi Dome noch ungeschlagenen Bayern zeigten die Gäste zu Beginn eine ordentliche Leistung, viele gute Wurfchancen konnten jedoch nicht verwertet werden und so führte die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann nach den ersten zehn Minuten mit 20:10. Im zweiten Spielabschnitt konnten Green & Co. ihre Trefferquote leicht nach oben schrauben, München behielt aber jederzeit die Kontrolle und baute seinen Vorsprung bis zur Pause auf 38:25 aus.

Waren die Korbjäger aus der Barockstadt zur Halbzeit noch in Reichweite, machten die Bayern im dritten Viertel kurzen Prozess und sorgten mit einem Zwischenspurt zum Ende des Abschnitts für eine vorentscheidende 57:35 Führung. Trotz des hohen Rückstands gab sich das EnBW-Team aber nicht auf und zeigte mit kämpferisch sehr starken letzten zehn Minuten noch einmal Moral. Angeführt von den Bankspielern um Kurt Looby und Tim Koch wurde der Schlussabschnitt am Ende mit 20:4 deutlich gewonnen, sodass der Abstand beim 55:61 Endstand letztlich nur noch sechs Punkte betrug. Nichtsdestotrotz war es die dritte Niederlage hintereinander für die EnBW’ler, die am kommenden Samstag im Derby gegen Ulm nun unter Druck stehen.

Headcoach EnBW Ludwigsburg Markus Jochum:
„Das war sicher ein Sieg an dem nichts zu deuten ist, er war absolut verdient. Für uns war es sehr schwierig mit zwei Niederlagen, vor allem nicht normalen Niederlagen, hier her zu kommen und dann gegen eine so starke Mannschaft bestehen zu müssen. Da ist es wichtig, dass man auch im Spiel Selbstvertrauen tanken kann. Wir haben gerade am Anfang die wichtigen, offenen Würfe nicht getroffen und da war es natürlich schwierig in einen Rhythmus zu kommen. Ich denke schon zur Halbzeit hat keiner mehr das Gefühl gehabt, dass der FC Bayern das Spiel verlieren wird. Genau das habe ich auch meinen Männern gesagt. Das ist es was wir ausnutzen müssen, denn 13 Punkte sind auch ganz schnell wieder weg. Aber in der zweiten Halbzeit konnten wir auch nicht den richtigen Rhythmus finden. Meinen jüngeren Spieler, den Bankspielern, muss ich ein Kompliment machen. Sie haben sich im letzten Viertel kämpferisch dagegen gestellt und deshalb ist die Sache auch ein wenig tröstlicher, dass es am Ende nur 6 Punkte waren.“

Headcoach FC Bayern München Dirk Bauermann:
„Das Ziel das wir heute erreicht haben war, zum ersten Mal in dieser Saison einen Gegner unter 65 Punkten zu halten - das war erfreulich. Offensiv war es sicher nicht unser bester Tag. Gerade das 4. Viertel passt mir überhaupt nicht. Ich glaube, man kann auch nicht sagen, dass es da schon klar war und man nicht mehr verlieren kann. Da müssen wir natürlich auch lernen, nicht nur einen Vorsprung zu verwalten, denn nicht mal dazu waren wir heute im letzten Viertel in der Lage, sondern dominant über 40 Minuten aufzutreten und einen klaren Sieg nach Hause zu fahren. Das würde ich sagen war das einzig negative heute am Spiel. Sonst war es eine sehr ordentliche Leistung, vor allem in der ersten Halbzeit, aber auch noch im 3. Viertel. Mit dem letzten Viertel haben wir uns den guten Gesamteindruck etwas verdorben, aber gut so etwas kann auch mal passieren. Alles in allem haben wir über drei Viertel eine ansprechende Leistung geboten.“

Die Viertel im Überblick: 10:22 15:18 10:19 20:4

Statistik:
Scorer Ludwigsburg:
Green (16, 7 Assists), Lischka (9, 5 Rebounds), Bowler (8, 5 Rebounds), Looby (7, 8 Rebounds, 5 Blocks), Zavackas (6, 7 Rebounds), McCray (4), Koch (3), Harris (2), Dorris (0), Bekteshi (0)

Scorer München:
Troutman (13, 11 Rebounds), Jagla (9, 7 Rebounds), Hamann (8), Nadjfeji (6, 4 Assists), Schwethelm (6), Greene (5), Benzing (5), Wallace (3), HAnsbrough (3), Foster (2), Radosavljevic (0), Hall (n.e.)

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