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Endspurt vor den Beko BBL-Playoffs

Endspurt vor den Beko BBL-Playoffs

Die Artland Dragons biegen auf die Hauptrunden-Zielgerade in der Beko Basket-ball Bundesliga (Beko BBL). In den verbleibenden drei Spielen gilt es für die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch, den vierten Tabellenplatz und das damit verbundene Heimrecht ...
1302777167/img_Team.jpg... in der ersten Play-off-Runde zu verteidigen. Den Endspurt-Auftakt bildet die Partie gegen die von Kochs jüngerem Bruder Michael trainierten Telekom Baskets Bonn am morgigen Freitag, 15. April, (19.30 Uhr, Artland Arena). Schon zwei Tage später müssen die Quakenbrücker Basketballer am Sonntag, 17. April, bei Phoenix Hagen antreten (17 Uhr, ENERVIE Arena).

Beide Dragons-Gegner an diesem Doppelspieltag können ohne Druck spielen, da sie weder Chancen haben, die Beko BBL Play-offs zu erreichen, noch sich in Abstiegsgefahr befinden. Die Hagener können sich sogar in aller Ruhe auf die Dragons vorbereiten, da dieses Duell ihr einziges an diesem Wochenende ist. Für die Artländer gilt zunächst den Bonnern die volle Konzentration. Erst zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte haben die Rheinländer die Endrunde um die Meisterschaft verpasst. „Das spielt für uns aber keine Rolle“, sagt Dragons-Co-Trainer Tyron McCoy. „Wir können nicht beeinflussen, wie unser Gegner spielt und müssen wieder Vertrauen in uns haben.“

Dieses Vertrauen sollen sich die „Drachen“ vor allem in der Verteidigung holen. Denn in Nic Wise (13,8 Punkte pro Spiel), Jeremy Hunt (12,9) und Chris Ensminger (12,8) verfügen die Baskets über mehrere Waffen in der Offensive. „Bonn schaltet schnell von Verteidigung auf Angriff um, darum müssen wir besser verteidigen, als wir es zuletzt getan haben“, sagt McCoy. „Außerdem sind sie ein gutes Rebound-Team.“ Am meisten Bälle nach Fehlwürfen fängt Chris Ensminger. Die 8,3 Rebounds im Schnitt pro Spiel machen den 37-jährigen US-Amerikaner zum zweitbesten Spieler in dieser Beko BBL-Kategorie. Teamintern folgt Nationalspieler Tim Ohlbrecht mit durchschnittlich 4,8 Rebounds.

Für Dragons-Co-Trainer Martin Schiller liegt der Fokus an diesem Wochenende nicht nur darauf, den vierten Tabellenplatz zu verteidigen. „Wir müssen auch unseren Rhythmus wiederfinden, um mit einem positiven Gefühl in die Play-offs zu gehen“, sagt der Österreicher. Dies wird gegen ausgeruhte Hagener ein nicht unbedingt leichtes Unterfangen. „Sie beeindrucken immer noch mit ihrer Art und Weise schnell zu spielen“, sagt Schiller. Die von Ex-Dragons-Spieler Ingo Freyer trainierten Hagener erzielen durchschnittlich die meisten Punkte von allen Beko-BBL-Teams und haben gleich fünf Spieler, die zweistellig punkten. Motor des Spiels sind die beiden Aufbauspieler David Bell (16,3 Punkte pro Spiel/3,6 Assists) und Mark Dorris (15,3 Punkte/3,6 Assists), wobei erst genannter zuletzt aufgrund einer Operation an der Fußsohle pausieren musste.

Bester Hagener Distanzschütze ist Jacob Burtschi (44 Prozent Dreier-Treffer-quote), der zudem im Schnitt 14,3 Punkte pro Spiel erzielt und 6,9 Rebounds holt. Zweitbester Phoenix-Rebounder ist Edward Seward (5,1). Das US-Duo holt sich zudem rund zwei abprallende Bälle nach eigenen Fehlwürfen (Offensiv-Rebounds) und erarbeitet seinem Team so zweite Chancen. „Hagen ist nicht so groß aufgestellt, arbeitet deshalb aber umso aggressiver unter dem Korb. Da müssen wir gut ausboxen“, sagt Schiller. Die Riege der zweistellig punktenden Akteure komplettieren Zygimantas Jonusas (13,0) und Quentin Pryor (11,5).

„Für uns wird es wichtig sein, schnell von Angriff auf Verteidigung umzuschalten, um Spieler wie Dorris zu stoppen“, nennt Schiller ein Erfolgsrezept. Im Hinspiel hatten die Dragons Hagen mit ihren eigenen Waffen geschlagen und 111 Punkte erzielt. „Wir dürfen uns aber nicht darauf verlassen, in Hagen auch so gut zu treffen, wie zu Hause im Hinspiel.“

Young Dragons im Doppelpack

Während die „großen Drachen“ in der Beko Basketball Bundesliga in Hagen um Punkte kämpfen, steht für den „Drachen“-Nachwuchs am kommenden Sonntag, 17. April, ein Heimspiel-Doppelpack an. In der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) treten die Young Dragons von Trainer Ralf Rehberger ab 12 Uhr (Artland Arena, Eintritt frei) zu ihrem letzten Saisonheimspiel gegen die BBV Hagen Rookies an. In den Play-downs der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) geht es anschließend für die Young Dragons von Trainer Matt Dodson ab 14.30 Uhr (Artland Arena, Tickets zu je zwei Euro ab 14 Uhr an der Tageskasse) um den Klassenerhalt.

Die Dodson-Truppe hat die erste Partie der zweiten Play-down-Runde am vergangenen Wochenende knapp 75:79 bei den Metropol Baskets Ruhr verloren. Für die „Jungdrachen“ zählt am Sonntag in der „Best of three“-Serie nur ein Sieg, um ein alles entscheidendes drittes Spiel eine Woche später zu erzwingen. Am vergangenen Wochenende starteten die Young Dragons furios 33:18 in die Partie, verloren das zweite Viertel allerdings 9:27. Beste Spieler waren Andreas Placke mit 22 Punkten und Kai Lagemann mit einem Double-double (14 Punkte und elf Rebounds).

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Quelle: Artland Dragons

Bonn reist nach Quakenbrück

Telekom Baskets Bonn

Nachdem schon am vergangenen Wochenende ein Doppelspieltag für die Telekom Baskets Bonn auf dem Programm stand, wartet nun bereits der nächste doppelte Herausforderung auf die Mannschaft von Trainer Michael Koch.

1302699734/img_Jacob_Jaacks1_548.jpgAm kommenden Freitag (15. April, 19:30 Uhr) treten die Baskets bei den Artland Dragons an, ehe es sonntags (17. April, 17:00 Uhr) in Richtung Frankfurt zu den DEUTSCHE BANK SKYLINERS geht. Bonn bekommt es also binnen 48 Stunden mit den zwei Teams zu tun, die im Halbfinale des diesjährigen Beko BBL TOP FOUR standen.

In der Hinrunde konnten die Baskets seinerzeit in beiden Partien die Oberhand bewahren - Quakenbrück wurde 98:90, Frankfurt 92:89 im Telekom Dome besiegt. Ob Michael Koch am Wochenende auf die zuletzt angeschlagenen Chris Ensminger (Knie) und Mark Tyndale (Fuß) zurückgreifen kann, wird erst kurzfristig entschieden.

In seinem ersten Jahr bei den Drachen hat Headcoach Stefan Koch gemeinsam mit seinen Assistenten Tyron McCoy und Martin Schiller eine Mannschaft geformt, die nach zwei Jahren ohne Playoff-Teilnahme wieder um die Deutsche Meisterschaft mitspielt. Der aktuell Tabellenvierte stand zudem unlängst im Halbfinale des Beko BBL TOP FOUR, wo es gegen den späteren Pokalsieger aus Bamberg eine unglückliche 93:101-Niederlage nach Verlängerung setzte. Dafür rehabilitierten sich die Drachen im Spiel um Platz drei mit einem 90:56 über die DEUTSCHE BANK SKYLINERS.

Zweifelsfrei ist Quakenbrück eine der offensiv potentesten Mannschaften der Beletage. Durchschnittlich kommen die Dragons auf 80,1 Punkte pro Spiel, was eng verknüpft ist mit dem drittbesten Reboundwert (36,1 RpS) der gesamten Liga. Ein Großteil der Punkte kommt durch Spielmacher Tyrese zustande, der nicht nur den eigenen Abschluss (17,0 PpS), sondern auch seine freien Mitspieler (5,1 ApS) im Blick hat. Besonders das Zusammenspiel mit Center und ALLSTAR-MVP von 2009 Darren Fenn (12,9 PpS, 6,4 RpS) funktioniert ausgesprochen gut. Mit Nathan Peavy (10,8 PpS) und Bryan Bailey (10,4 PpS) kommen noch zwei weitere Akteure auf eine zweistellige Ausbeute. Eine ausgeprägte Rolle spielt auch Ex-Baskets Johannes Strasser, der neben Rice regelmäßig im Backcourt eine Starterrolle inne hat.

Bryan Bailey musste am vergangenen Wochenende aufgrund eines grippalen Infekts aussetzen, wird zur Partie gegen Bonn aber in der Aufstellung zurück erwartet. Definitiv verzichten müssen die Gastgeber auf die Dienste von Forward Rob Kurz, der sich einer Sehnen-OP an der Wurfhand unterziehen musste. Nicht zuletzt aus diesem Grund ließ Quakenbrück zur Wochenmitte den schon früher auf Abruf verpflichteten Cecil Brown aus den Vereinigten Staaten einfliegen. „Cecil ist ein Combo-Guard, der am ehesten auf der Position zwei zu Hause ist", lässt sich Stefan Koch in der offiziellen Pressemitteilung des Clubs zitieren. „Er ist ein Allrounder, der auch auf der Position eins eingesetzt werden kann und bringt die körperlichen Voraussetzungen mit, auch auf der Position drei spielen zu können." Damit ist der 27-Jährige zwar kein echter Eins-zu-eins-Ersatz für Kurz, sondern vielmehr eine Rückversicherung, falls Leistungsträger wie Rice oder Bailey ausfallen sollten.

Die letzten drei Begegnungen der Artland Dragons:

WALTER Tigers Tübingen - Artland Dragons 57:75
Artland Dragons - ALBA Berlin 78:95
Mitteldeutscher BC - Artland Dragons 83:76

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Quelle: Telekom Baskets Bonn

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