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Energieleistung im Schlussviertel holt den Heimvorteil zurück

Energieleistung im Schlussviertel holt den Heimvorteil zurück

Nach einem unglaublichen vierten Viertel (24:5) gewinnen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS Spiel Zwei des Playoff-Halbfinals gegen Berlin mit 80:72 und gleichen die Serie zum Stand von 1:1 aus.
Key Facts
• Beste Spieler der DEUTSCHE BANK SKYLINERS: DaShaun Wood (23 Pkt, 7 Ass), Roger Powell (17 Pkt, 9 Reb) und Jimmy McKinney (14 Pkt)
• Die Viertel im Detail: 18:24 – 20:22 – 18:21 – 24:5
• DaShaun Wood übernimmt im Schlussviertel die Verantwortung und erzielt zwölf seiner 23 Punkte in den letzten zehn Minuten
• Nächstes Heimspiel in der Ballsporthalle: Mittwoch, den 25. Mai um 19:15 Uhr

Stimmen zum Spiel:

Gordon Herbert (DEUTSCHE BANK SKYLINERS): „Ich bin stolz auf meine Spieler! Wir lagen fast das gesamte Spiel hinten, haben aber nie aufgegeben. Doch es bleibt wie bei einem Tennismatch, es steht nun 1:1 und dies besagt nichts anderes, als dass es ein viertes Spiel hier in Berlin geben wird. Das ist alles. DaShaun Wood ist ein ganz besonderer Spieler. Wir haben den Ball seinen Händen anvertraut und er hat die richtigen Entscheidungen getroffen.“

Muli Katzurin (ALBA BERLIN): „Gratulation an Frankfurt. Sie wollten das Spiel heute einfach mehr, dass sieht man unter anderem an den Rebounds. Sie haben die ganze Zeit gekämpft. Wir haben schlechte Entscheidungen getroffen, als wir mit zwölf Punkten geführt haben und eigentlich auf 20 davonziehen sollten. Wir haben es heute nicht verdient zu gewinnen. Julius Jenkins hat in der ersten Hälfte einen tollen Job gegen DaShaun Wood gemacht. Der Plan war, in der Verteidigung immer frische Beine gegen ihn zu haben; es sieht aus, als hätten wir das nicht ganz geschafft. Wenn du gegen einen Spieler wie ihn die Tür nur einen Spalt aufmachst, dann drückt er sie komplett auf. Die Niederlage hatte nichts mit der Serie gegen Oldenburg zu tun, Frankfurt hat den Sieg heute verdient, ich suche nicht nach Entschuldigungen. Wir werden versuchen, es im nächsten Spiel besser zu machen.“

Spielverlauf

Mit derselben ersten Fünf aus dem letzten Spiel starten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in Spiel 2 der Halbfinalserie gegen Berlin. Den besseren Start erwischt allerdings die Heimmannschaft und geht schnell mit 0:6 (2. Minute) in Führung. So schnell wollte Headcoach Gordon Herbert die Auszeit nicht nehmen. Gleich im Anschluss aber der nächste Schock: Chris Moss bleibt am Boden liegen und muss das Spielfeld mit schmerzverzerrtem Gesicht verlassen. Bei Berlin fällt in den ersten Minuten jeder Wurf, so steht es in der 4. Minute 2:13, bis Roger Powell mit einem Dreier verkürzt. In der 6. Minute kann Chris Moss wieder eingewechselt werden – es sind Playoffs, Zeit für Schmerzen ist später. Aber Berlin bleibt am Drücker und erhöht per Halbdistanzwurf von Julius Jenkins, bevor Roger Powell seinen zweiten Dunking einstreut und Jimmy McKinney den Schnellangriff per Korbleger vollendet – 13:20 (8.). Nach Berliner Freiwürfen geht es mit 18:24 in die erste Viertelpause.

Mit einem arg bedrängten Sprungwurf eröffnet Jimmy McKinney das zweite Viertel und auch der zweite Wurf von ihm, gegen den Verteidiger und ein Dreier, findet wie an der Schnur gezogen sein Ziel – 23:24 (12.). Wer sonst als Jimmy McKinney sorgt für den ersten Führungswechsel des Spiels, doch Immanuel McElroy kontert direkt mit einem Dreier – 25:27 (13.). Beide Mannschaften arbeiten hart in der Verteidigung und geben den Schiedsrichtern eine Menge zu tun. Per Dreier erhöht Julius Jenkins auf 29:37 (15.). Mit zwei Freiwürfen bringt DaShaun Wood seine ersten Punkte in die Statistik und man merkt ihm deutlich an, dass er nun eine Schippe drauflegen möchte. Mit einem artistischen Korbleger verkürzt Jevohn Shepherd auf 35:41 (18.). Gleich darauf lässt DaShaun Wood alle Verteidiger hinter sich und fliegt völlig unbedrängt Richtung Korbleger. Dank zahlreicher Freiwürfe (bislang 21 Berliner Versuche stehen zehn Frankfurter Würfe gegenüber) und einer soliden Quote (76%) gelingt es Berlin sich bis zur Halbzeit auf 38:46 abzusetzen.

Zwar eröffnet Berlin die zweite Halbzeit mit Punkten durch Taylor Rochestie, aber Quantez Robertson kontert mit einem schnellen Dreier – 41:48 (21.). DaShaun Wood übernimmt nun die Führung im Frankfurter Team und wird von Jimmy McKinney für zwei weitere Punkte gefunden – 43:50 (22.). Bei Berlin bleiben es die Freiwürfe die dafür sorgen, dass die Führung erhalten bleibt. Kimmo Muurinen und Jevohn Shepherd übernehmen nun die Arbeit gegen die langen Berliner, dadurch wird die Verteidigungsarbeit flinker und der Angriff beweglicher. Dennoch wird Julius Jenkins für den Halbdistanztreffer gefunden, der beim Stand von 46:56 (25.) Gordon Herbert zu einer Auszeit zwingt. Nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit zwischen Julius Jenkins und DaShaun Wood wird das Spiel deutlich hitziger. Jeder Ball, jeder Angriff und Block wird nun erbittert umkämpft. Dominik Bahiense de Mello knüpft kurz nach seiner Einwechslung an seine starken Leistungen aus dem ersten Spiel an und erzielt vier Punkten in Folge – 54:63 (29.). Nach zwei Freiwürfen des Berliners Idbihi steht es vor dem Schlussviertel 56:67.

Eine Kopftäuschung und schon ist DaShaun Wood an Berlins Raduljica vorbei und netzt den Korbleger ein – 58:67 (31.). Bei Berlin gehen die nächsten drei Angriffe ins Leere und es ist wieder DaShaun Wood mit einem Korbleger gegen Raduljica – 60:67 (33.). Es ist nun nur noch DaShaun Wood, es wirkt fast, als würde die Live-Übertragung von SPORT1 in einer Wiederholungsschleife hängen derart ähneln sich die letzten Angriffe der DEUTSCHE BANK SKYLINERS – 62:67 (33.). Auch in der Defensive wird nun um jeden Ball, jeden Zentimeter und jeden Atemzug gekämpft. Ein Dreier von Roger Powell bringt nach schier unendlicher Zeit die Führung zurück zum Team von Gordon Herbert – 68:67 (37.). Große Momente brauchen große Spieler. DaShaun Wood übernimmt jeden Angriff und sorgt für spektakuläre Punkte mit einem Unterhandkorbleger gegen Idbihi – 72:67 (39.). Am Ende gewinnen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS dank eines unglaublichen vierten Viertels, in dem Berlin nur fünf Punkte gelingen und DaShaun Wood zwölf, mit 80:72. Selbst nach dem Spiel werden die Jungs um Jimmy McKinney und Co. von den Fans mit stehenden Ovationen, Beifallrufen und Gesängen in den Bus geleitet.

Einen ausführlichen Spielbericht, die Fotogalerie zum Spiel und das Video zum Play of the Game finden Sie in Kürze auf der Website der DEUTSCHE BANK SKYLINERS (www.deutsche-bank-skyliners.de).

Nächstes Heimspiel

Schon am kommenden Mittwoch, den 25. Mai um 19:15 Uhr haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS die Gelegenheit, in der Halbfinalserie mit 2:1 in Führung zu gehen. Karten für die nächste Basketballparty sind über die Geschäftsstelle (Tel.: 069 - 92 88 76 19; E-Mail: ticket@skyliners.de) oder die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket erhältlich … oder einfach rund um die Uhr über den Print@Home Ticketshop auf www.deutsche-bank-skyliners.de. Tickets jederzeit bequem zuhause selbst buchen und direkt ausdrucken.

Playoff-Halbfinale - die Heimspieltermine in der Übersicht:
• Mittwoch, den 25 Mai um 19:15 Uhr
• *falls erforderlich* - Donnerstag, den 2. Juni um 19:30 Uhr

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