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Erlösung nach fast neun Jahren?

Erlösung nach fast neun Jahren?

Der Pokalwettbewerb im deutschen Basketball hat über die Jahre tolle Geschichten geschrieben – seit knapp neun Jahren allerdings in den entscheidenden Momenten ohne die EWE Baskets Oldenburg. Am 13. und 14. April 2002 waren die Huntestädter zuletzt beim Finalturnier dabei und erlebten beim 65:105 im Halbfinale gegen ALBA BERLIN eine ihrer bittersten Stunden.
Immerhin gelang im Spiel um Platz drei ein Erfolg gegen Trier und damit der bis zu diesem Moment größte Erfolg der Club-Historie. 2011 nun wollen die Baskets unbedingt die jahrelange Top Four-Abstinenz beenden und sich mit einem Sieg ihr Ticket für das Wochenende in Bamberg (2. und 3. April) sichern. Die Hürde ist hoch: Am Mittwoch treten die Oldenburger bei den New Yorker Phantoms Braunschweig an (Tipoff: 19.30 Uhr).

Braunschweig? Das weckt bei den Baskets-Fans seit geraumer Zeit kaum mehr positive Erinnerungen. In der Vorsaison schickten die Phantoms die Oldenburger in den vorzeitigen Urlaub und sorgten in einer an bemerkenswerten Ergebnissen wahrlich nicht armen ersten Playoff-Runde für die wohl größte Überraschung. Und auch in dieser Saison sicherten sich die Schützlinge von Trainer Sebastian Machowski im Januar zusätzlich zum Rückrunden-Sieg (78:70) auch noch den direkten Vergleich gegen das Team von Predrag Krunic. Aktuell rangieren die Braunschweiger als Fünfter einen Sieg und einen Platz vor Oldenburg.

Reizvoll ist die Ausgangslage am Mittwoch allemal: Mit einem Sieg könnten sich die Baskets zumindest teilweise für die Niederlagen der letzten Monate revanchieren und sich für das attraktive Top Four qualifizieren, das in der Basketball-Hochburg Bamberg steigen wird. Zwei Tage Spitzenbasketball, Live-Präsenz im bundesweiten TV und ein stimmungsvolles Wochenende in der tollen Atmosphäre der Stechert-Arena sind Anreiz genug, um mit aller Macht den Sieg einfahren zu wollen. Nebenbei ist der Weg zu einem nationalen Titel in diesem Wettbewerb vergleichsweise kurz.

So weit denkt Baskets-Headcoach Krunic natürlich nicht. „Nach unseren beiden wichtigen Siegen in Quakenbrück und Gießen hat die Mannschaft Selbstvertrauen gewonnen. In Braunschweig steht uns natürlich eine schwere Aufgabe bei einem sehr guten Team bevor.“ Krunic weiß, dass seine Mannschaft über die vollen 40 Minuten hochkonzentriert zu Werke gehen muss. „Schwächephasen bestrafen die Phantoms schnell“, so der Trainer.

Die Hausherren liegen in der Liga voll im Plan. Zuletzt holten sie zehn Siege aus 13 Spielen und haben sich längst als Anwärter auf eine gute Platzierung für die Playoffs etabliert. Machowski musste im Training derweil daran arbeiten, den Rhythmus aufrechtzuerhalten, denn das letzte Pflichtspiel liegt inzwischen eineinhalb Wochen zurück. Da verlor das Team bei Aufsteiger Bayreuth überraschend deutlich mit 71:85.
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