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Eurocup-EuroChallenge: Nimmt ALBA BERLIN den kurzen Weg in die Eurocup-Zwischenrunde?

Eurocup-EuroChallenge: Nimmt ALBA BERLIN den kurzen Weg in die Eurocup-Zwischenrunde?

Während die Brose Baskets in dieser Woche in der Euroleague bei Unicaja Malaga in Spanien antreten (Donnerstag ab 19:00 Uhr live auf SPORT1+), blicken die drei deutschen Vertreter im Eurocup am Dienstag wieder gen Osten: Der FC Bayern München und die FRAPORT SKYLINERS ...
1323081130/img_Jimmy_McKinney_FRAPORT_SKYLINERS.jpg... erwarten den Besuch der russischen Topteams von Spartak St. Petersburg und Lok-Kuban Krasnodar. Das in der Gruppe H noch ungeschlagene ALBA BERLIN kann ab 19:00 Uhr (live auf Eurosport2) mit einem Sieg beim polnischen Vizemeister Turow Zgorzelec sogar schon den Einzug in die Last16-Zwischenrunde klar machen.

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In der EuroChallenge müssen sowohl die bereits für die Last16 im dritthöchsten Wettbewerb qualifizierten Artland Dragons und EWE Baskets Oldenburg wie auch die Telekom Baskets Bonn und die BG Göttingen in dieser Woche reisen.

Dienstag, 19:00 Uhr:
Turow Zgorzelec (1-2) – ALBA BERLIN (3-0)
Mit 3:0 Siegen fehlt ALBA BERLIN in der Gruppe H nur noch ein Sieg zum Erreichen der Last16-Zwischenrunde und natürlich will das Team von Trainer Gordon Herbert dieses erste Saisonziel auf dem kürzest möglichen Weg, also mit einem Sieg am Dienstag beim polnischen Vizemeister unter Dach und Fach bringen. Da Turows Heimhalle in Zgorzelec nicht den Eurocup-Standards entspricht, findet das Spiel im nur 188 km von Berlin entfernten Zielona Gora statt, was ALBA die kürzeste Auswärtsreise der Saison beschert (selbst in der Beko BBL ist jede Auswärtsreise weiter). Während die Berliner sich am Wochenende ausruhen konnten, kassierte Turow am Freitag mit 54:64 beim Fünften Kolobrzeg etwas überraschend seine dritte Saisonniederlage, bleibt aber trotzdem Tabellenführer. Drei Tage nach dem 68:79 in Berlin wirkte Turow dabei etwas müde. Einzig der nach einem Umknicken die Zähne zusammenbeißende deutsche Nationalspieler Konrad Wysocki und an der Dreierlinie heißlaufende Michal Gabinski punkteten mit je 11 Zählern zweistellig.

Dienstag, 19:30 Uhr:
FRAPORT SKYLINERS (0-3) - Lok-Kuban Krasnodar (2-1)
Für die in der Hinrunde sieglosen FRAPORT SKYLINERS ist dieses Heimspiel schon ein Endspiel mit Blick auf die Last16-Chancen, die nach hohen Hinspielniederlage in Krasnodar (60:83) ohnehin nur noch an einem seidenen Faden hängen. Der Gegner ist dabei mit einer ganzen Reihe hochkarätiger Topspieler schon ein wenig Furcht einflößend, erwies sich aber am Wochenende in der osteuropäischen United League beim 67:83 in Krasnojarsk nicht zum ersten Mal als Papiertiger. „Das war heute nicht meine Mannschaft“ kritisierte Trainerlegende Bozidar Maljkovic vor allem die schlappe Verteidigung der „Eisenbahner“ aus Krasnodar. Vorne finden sich im Star-Ensemble von Lok-Kuban ohnehin immer Spieler, die allein mit ihrer individuellen Klasse zu ihren Punkten kommen. In Krasnojarsk waren es mit Power Forward Jeremiah Massey (15), Spielmacher Sergej Bykov und Center Primoz Brezec (11) allerdings zu wenige.

Dienstag, 20:00 Uhr:
FC Bayern München (1-2) – Spartak St. Petersburg (3-0)
In der Gruppe G deutet sich ein Durchmarsch der Russen an, so dass sich der FC Bayern ganz auf das Duell mit Cedevita Zagreb und Benetton Treviso um den zweiten Platz konzentrieren kann. Ein Überraschungssieg über den Tabellenführer könnte die in diesem Dreikampf ohnehin gar nicht einmal so schlechte Münchener Ausgangsposition sogar noch verbessern. Wie schwer die vom Slowenen Juri Zdovc trainierten Russen zu knacken sind, erfuhren die Bayern aber beim 62:75 in St. Petersburg am eigenen Leib. Am Wochenende bewies Spartak in der osteuropäischen United League als Tabellenführer (7:0) auch auswärts seine Kaltschnäuzigkeit. Dreißig Minuten durfte Azovmash Mariupol gegen die unglücklich agierenden St. Petersburger vom Sieg träumen. Doch mit einer Umstellung auf eine Pressverteidigung kam Spartak, angeführt von seinen starken Guards Patrick Beverley (13 Punkte und 3 Steals) und Yotam Halperin (16 Punkte und 7 Assists) über ein 23:9-Schlussviertel noch zum 66:64-Sieg.

Euro Challenge: Folgt Bonn den Artland Dragons und Oldenburg?


1323081224/img_Tony_Gaffney_Telekom_Baskets_Bonn.jpgIn der EuroChallenge ist die spannendste Frage, ob sich nach den Artland Dragons und den EWE Baskets Oldenburg mit den Telekom Baskets Bonn noch ein dritter Vertreter aus der Beko BBL für die Last16-Zwischenrunde qualifizieren kann. Nach vier Spieltagen stehen in der ziemlich turbulenten Bonner Gruppe G alle vier Teams bei 2:2 Siegen – es ist also noch alles möglich.

Türk Telekom Ankara, das die Telekom Baskets am Dienstag um 18:00 Uhr (19:00 Uhr Ortszeit) in der 11.400 Zuschauer fassenden Ankara Arena empfängt, muss dabei die Rückrunde ohne seinen nach dem Ende des Lockouts in die USA zurückgekehrten Star-Center Mehmet Okur bestreiten, der im von den Telekom Baskets 87:80 gewonnenen Hinspiel 19 Punkte markierte. Zusätzlich durch Ausfälle von Spielmacher Darius Washington und Forward Simas Jasaitis geschwächt, verlor Türk Telekom am Samstag in der türkischen Liga sogar 59:78 gegen Aliaga Petkim.

Die bereits für die Last16 qualifizierten Artland Dragons (4-0) wollen sich am Dienstag um 19:30 Uhr im ungarischen Szolnok (2:2) mit ihrem fünften Sieg den ersten Platz in der Gruppe H festnageln (Hinspiel 86:78). Für die EWE Baskets Oldenburg (4:0) kommt es in der Gruppe A ab 20:00 Uhr im madrilenischen Vorort Fuenlabrada (3:1) gegen den am Wochenende 82:73 über den Europaligisten Bilbao siegreichen Siebten der spanischen Liga zu einem Endspiel um den ersten Gruppenplatz. Bei einer Niederlage sollten die Oldenburger im 5.700 Zuschauer fassenden Fernando-Martin-Sportpalast nach dem hohen 85:66 im Hinspiel zumindest den direkten Vergleich verteidigen. Die im Rennen um die Last16 bereits ausgeschiedene BG Göttingen (0-4) tritt am Mittwoch um 20:00 Uhr beim holländischen Meister ZZ Leiden (1-3) an.

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