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Eurocup-Heimspiel wird zum Kraftakt

Eurocup-Heimspiel wird zum Kraftakt

Nur 49 Stunden nach dem schwer erkämpften und entsprechend zu Recht umjubelten 87:81 über den Meister Brose Baskets in der Bundesliga wartet auf ALBA BERLIN am Dienstag (21. November, 20 Uhr) schon die nächste Aufgabe. Im Eurocup steht gegen den ...
... montenegrinischen Meister und Pokalsieger (5x in Folge seit der Unabhängigkeit Montenegros) Buducnost Podgorica in der O2 World das erste Heimspiel in der Gruppe H auf dem Programm.

„Nach einem so emotionalen Spiel wie dem gegen Bamberg ist das physisch, aber vor allem mental eine riesige Herausforderung“, sieht ALBA-Trainer Gordon Herbert sein Team dabei vor einem großen Kraftakt. Mit Buducnost Podgorica kommt dabei ein Gegner in die O2 World, der sich als letztjähriger Vierter der starken Adria-Liga für den Eurocup und zuvor für die Euroleague-Quali qualifiziert hat, in der die Montenegriner aber zu Saisonbeginn am litauischen Vizemeister Rytas Vilnius scheiterten. Ein klarer 75:50-Auftaktsieg am letzten Dienstag über den polnischen Vizemeister Turow Zgorzelec deutet indes darauf hin, dass Buducnost wohl ALBAs härtester Konkurrent in der Eurocup-Gruppe H ist.

Auch in der Adria-Liga ist Buducnost mit einer sehr aggressiven und geschlossenen Verteidigung zuletzt immer besser in Schwung gekommen und profitierte dabei vor allem von seinem Center-Star Nikola Vucevic, der im Sommer beim NBA Draft von den Philadelphia 7ers an Nr. 16 gedraftet wurde, sich bis zum Ende des Lockouts in der US-Profiliga aber Buducnost angeschlossen hat.

Mit einer für einen 2,13 m langen Center großen Eleganz zählt der erst 22-jährige montenegrinische Nationalspieler zu Europas besten Centern seiner Generation und ist als solcher natürlich die erste Option in der Buducnost-Offensive. Am Wochenende markierte er beim 85:69 über Cibona Zagreb 30 Punkte (12/13 Würfe) und wurde als MVP des achten Spieltages ausgezeichnet.

Auch bei ALBAs 59:56 über Buducnost im Rahmen eines Saisonvorbereitungsturniers im September im türkischen Izmir war Vucevic mit 15 Punkten Buducnosts Topscorer. „Natürlich gucken alle auf diesen Center“ weiß Gordon Herbert, warnt aber: „Da sind noch viele andere sehr talentierte Spieler im Team, die wir auch im Auge behalten müssen.“ So hat Vucevic mit dem europaligaerfahrenen Cedomir Vitkovac einen Power Forward an seiner Seite, der nur darauf wartet, dass die gegnerische Defense sich zu sehr auf den Center konzentriert.

Im Backcourt zieht mit dem kanadischen Nationalspieler Jermaine Anderson ein sehr erfahrener „Floor General“ die Fäden und hat dabei in dem vielseitigen Serben Bojan Krstovic einen routinierten Shooting Guard an seiner Seite, den man lieber nicht an der Dreierlinie heißlaufen lassen sollte.

Auf Berliner Seite wird am Dienstag natürlich vor allem Flügelspieler Marko Simonovic im Rampenlicht stehen – nicht nur, weil der Serbe zuletzt immer besser in Schwung gekommen ist, sondern weil er in den letzten drei Jahren für Buducnost gespielt hat. "Ich weiß genau wie die spielen", verspricht der Serbe, am Dienstag trotz der kurzen Ruhepause hellwach zu sein.

Heimspiel gegen Göttingen am Sonntag, den 8. Januar
Der letzte bisher noch offene Heimspiel-Termin der Hauptrunde steht nun fest. Am Sonntag, den 8. Januar um 17 Uhr kommt die BG Göttingen in die o2 World

KK Buducnost: Resultate der letzten vier Wochen
22.10. Buducnost – Helios Domzale (ABA) 78:60 (S) Anderson 20, Vucevic 18
30.10. Radnicki Kragujevac – Buducnost (ABA) 62:74 (S) Krstovic 18, Vucevic 14
05.11. Buducnost – Krka Novo Mesto (ABA) 84:80 (S) Vucevic 21, Vitkovac 12
12.11. Buducnost – Maccabi Tel Aviv (ABA) 69:81 (N) Vitkovac 14, Vucevic 13
15.11. Buducnost – Turow Zgorzelec (Eurocup) 75:50 (S) Vucevic 18, Anderson 16
19.11. Buducnost – Cibona Zagreb (ABA) 85:69 (S) Vucevic 30, M.Popovic 16

Frühere ALBA-Spiele gegen Buducnost
ULEB Cup 2004/05, Hinspiel: ALBA – Buducnost 86:70 (10. November 2004)
ULEB Cup 2004/05, Rückspiel: Buducnost – ALBA 95.85 (14. Dezember 2004)
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