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Euroleague: Können die Brose Baskets den hohen Favoriten ZSKA Moskau erschrecken?

Euroleague: Können die Brose Baskets den hohen Favoriten ZSKA Moskau erschrecken?

Nach dem Heimsieg über KK Zagreb lernen die Brose Baskets am Mittwoch (26, Oktober, ab 18:10 Uhr live auf SPORT1+ und auf TV Oberfranken) auswärts in Moskau die andere Seite ihrer Vorrundengruppe kennen: So wie Zagreb der große Außenseiter ist, ist ZSKA Moskau ...
1319525764/img_Marcus_Slaughter_Brose_Baskets.jpg... nämlich der klare Favorit auf den ersten Platz in der Gruppe B.

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Der Erfolgshunger des erfolgreichsten Teams der letzten zehn Jahre (acht Final4-Teilnahmen in Folge bis 2010) ist dabei doppelt groß, nachdem der Armeesportclub im Vorjahr bereits in der Vorrunde auf der Strecke geblieben war. Ein 15 Spieler tiefer Kader (13 europäische Nationalspieler plus zwei Amerikaner) steht bereit, um diese Scharte auszuwetzen.

Beim neuformierten ZSKA-Team läuft es noch nicht rund

Gerade mal 4.100 Besucher pro Spiel begrüßte ZSKA in dieser letzten Saison im 5.500 Zuschauer fassenden vereinseigenen Sport-Komplex. Um diese Zahl gleich im ersten Heimspiel zu übertreffen, sieht sich ZSKA offenbar genötigt, den eigenen Fans einen Schrecken einzujagen und kündigt die Brose Baskets auf seiner Homepage unter Bezug auf das Zagreb-Spiel als „furchterregenden“ Gegner an. Bambergs Trainer Chris Fleming sieht sein Team aber trotz des Kantersiegs über die Kroaten in der Außenseiterrolle: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir mit unserem Sieg über die Kroaten schlaflose Nächte in Moskau verursacht haben.“

Aber ernst nehmen wird man den Deutschen Meister auch als Außenseiter in Moskau schon, zumal die beiden letzten ZSKA-Spiele in der neuen, 18 Topteams aus acht osteuropäischen Ländern umfassenden United League verdeutlicht haben, dass es bei ZSKA – im Gegensatz zu den Bambergern - noch nicht so ganz rund läuft. Sowohl am Mittwoch gegen den tschechischen Meister Nymburk (80:69) als auch am Sonntag in bei Loko-Kuban Krasnodar (77:64) lief ZSKA sogar lange einem Rückstand hinterher und fand jeweils erst in der zweiten Spielhälfte in die Erfolgsspur.

„Unser Team befindet sich noch im Aufbauprozess“, erklärt ZSKA-Assistenztrainer Dmitri Shakulin (im Trikot von Oberelchingen mit 22 Punkten pro Spiel zweitbester Bundesliga-Scorer 1994/95) die mühevollen Siege über die vermeintlichen Underdogs, die ZSKA viel schwerer fielen als der lockere 77:64-Auftaktsieg in der Euroleague vor einer Woche bei Zalgiris Kaunas. Darauf, dass dieser Sieg in Kaunas ein Muster ohne Wert gegen einen nicht intakten Gegner war, deutet auch die Reaktion in Litauen hin: Zalgiris entließ am Tag nach dem Spiel seinen Trainer.

Siskauskas und Kirilenko bilden ZSKAs routiniertes Rückgrat

1319525874/img_Anthony_Leon_Tucker_Brose_Baskets.jpgSo schlecht, dass nun auch ZSKA-Trainer Jonas Kazlauskas um seinen Job fürchten muss, läuft es auf der anderen Seite in Moskau aber nicht. Jeder versteht, dass das mit den beiden serbischen Nationalspielern Milos Teodosic und Nenad Krstic sowie zuletzt durch den mit NBA-Star Andrej Kirilenko hochkarätig verstärkte Team wegen der späten Rückkehr seiner vielen EM-Teilnehmer einfach noch nicht genug Zeit hatte, um zusammenzuwachsen. Diverse Verletzungen (gegen Bamberg droht Center Darius Lavrinovic mit Rückenproblemen auszufallen) taten ein Übriges, um Sand ins Getriebe zu streuen.

Wenn dann wie am Sonntag in Krasnodar ein Gegner mit einer pressenden Verteidigung Druck macht, gerät auch ein so namhaft besetztes, aber noch nicht gefestigtes Team schon einmal ins Stolpern. Die individuelle Klasse von ZSKA zeigte sich aber schon im zweiten Viertel, als der russische Meister, angeführt von den Routiniers Ramunas Siskauskas und Andrej Kirilenko (9 Rebounds uns 4 geblockte Würfe) selber in der Verteidigung eine Schippe drauflegte und über die daraus resultierenden eigenen Schnellangriffe bis zur Pause auf 34:35 verkürzte.

Siskauskas und Kirilenko (setzte mit 17 Punkten, 15 Rebounds und 5 Assists gegen Zalgiris das Highlight des ersten Euroleague-Spieltags) waren am Ende mit 16 bzw. 18 Zählern auch ZSKAs Topscorer. Darüber hinaus strahlte neben Spielmacher Milos Teodosic und Center Nenad Krstic (je 8 Zähler) der erst 22-jährige Alexej Shved mit 14 Zählern die größte Korbgefahr aus. „Wir sind auch beim Rückstand ruhig geblieben, weil wir wussten, dass wir mit unserer tiefen Bank den längeren Atem hatten“, betonte Kirilenko nach dem Spiel das unerschütterliche Selbstbewusstsein, mit dem ZSKA am Mittwoch auch dem Deutschen Meister entgegentreten wird.

ZSKA Moskau im Stenogramm
Guards:
Milos Teodosic (24, 195, SRB), Jamont Gordon (24, 194, USA), Aleksej Shved (22, 198), Anton Ponkrashov (25, 200), Evgeni Voronov (25, 194).
Forwards: Ramunas Siskauskas (33, 198, LTU), Viktor Khrjapa (29, 203), Andrei Kirilenko (30, 206), Sammy Mejia (28, 197, DOM), Nikita Kurbanov (25, 202).
Center: Nenad Krstic (28, 212, SRB), Andrej Vorontsevich (24, 207), Darjus Lavrinovic (31, 212, LTU), Sasha Kaun (26, 211).
Headcoach: Jonas Kazlauskas (56, LTU, fünfte Saison in der Europaliga, die erste mit ZSKA Moskau).

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