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Europapokal soll erneut als Schwungrad dienen -

Europapokal soll erneut als Schwungrad dienen - "Veilchen" wollen Negativserie beenden

Nach zuletzt (wettbewerbsübergreifend) sieben Niederlagen in Folge lechzt der Göttinger Basketball nach einem Erfolg der Veilchen. Am kommenden Dienstag (15. November) soll es nach Wunsch des Teams und der Fans endlich wieder mit einem Erfolg klappen.
1321195684/img_Louis_Dale_BG_Goettingen.jpgDann treffen die Veilchen in der heimischen Sparkassen-Arena auf ZZ Leiden aus den Niederlanden. Das Match ist der erste Heimauftritt in dieser Europapokalsaison.

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Stichwort Europapokal: Schon in der Vergangenheit erwies sich die Teilnahme am europäischen Wettbewerb als äußerst positiv für die BG Göttingen. Man erzielte nicht nur bemerkenswerte Triumphe, sondern konnte auch viel Schwung in die Spiele der Beko Basketball Bundesliga mitnehmen. Der Europapokal als Schwungrad für die Liga - dieses Motto soll auch in dieser Saison wieder gelten.

Der Gegner, den es am Dienstag (Spielbeginn 19:30 Uhr) zu bezwingen gilt, heißt ZZ Leiden. Der amtierende niederländische Meister belegt in der heimischen Eredivisie aktuell den zweiten Tabellenplatz. Im letzten Spiel bezwang Leiden die Eiffeltowers Den Bosch in einem Krimi mit 82:80. In der EuroChallenge verlief der Saisonstart für die Mannschaft von Trainer Toon van Helfteren nicht wunschgemäß. Mit 58:86 unterlagen die Niederländer deutlich gegen Besiktas Istanbul um NBA-Star Deron Williams.

Bekannteste Spieler in Reihen Leidens sind der Ex-Frankfurter JeVohn Sheperd und der ehemalige Giessener Seamus Boxley. Leiden ist wie Göttingen neben Basketball auch für seine Universität bekannt. Die bekannteste Persönlichkeit aus Leiden ist der Künstler Rembrandt.

Nach Kunst und Muße steht den Veilchen aktuell aber nicht der Sinn. Mit harter Arbeit und leidenschaftlichem Basketball will die BG gegen Leiden endlich wieder einen Sieg feiern.

„Wir müssen als Team zusammen spielen und hart arbeiten“, blickt BG-Center Roberto Mafra auf das Spiel gegen Leiden voraus. Mit 18 Punkten war der Brasilianer einer der besten Göttinger beim EuroChallenge-Start in Georgien am vergangenen Dienstag. Angesprochen auf das Spiel meint Mafra bescheiden: „Es hat Spaß gemacht in Georgien zu spielen. Ich konnte meinen Teil dazu beitragen, dass wir uns gut verkauft haben. Das will ich mit in das Spiel am Dienstag nehmen und dem Team wieder weiterhelfen.“

Auch die Fans werden bei der Heimpremiere in der EuroChallenge-Saison 2011/2012 eine bedeutende Rolle spielen. Mit ihrer Unterstützung im Rücken soll der doppelte Punktgewinn gelingen. Mafra: „Der Heimvorteil hilft eine ganze Menge. Unsere Fans sind sehr laut und unterstützen uns großartig.“

Wer sich noch keine Tickets gesichert hat, wird deutschlandweit an allen Eventim-Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.bggoettingen.de sowie im Veilchenshop (Bahnhofsallee 1b, 37081 Göttingen) fündig. Die Tagesskasse in der Sparkassen-Arena öffnet am Dienstag um 18 Uhr.

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Quelle: BG Göttingen

Dragons fordern Ungarns Meister

Artland Dragons
Bei den Artland Dragons jagt momentan ein Heimspiel das nächste. Viermal innerhalb der nächsten 14 Tage tritt die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch in der heimischen „Drachenhöhle“ Artland Arena an. Nach dem sensationellen Verlängerungskrimisieg gegen den FC Bayern München (86:83) empfangen die Quakenbrücker Basketballer am morgigen Dienstag, 15. November, in der EuroChallenge Szolnoki Olaj. Der ungarische Meister ist ebenso wie die Dragons mit einem Sieg in den europäischen Wettbewerb gestartet. „Es war schon ein bisschen überraschend, dass Szolnoki gegen Pau-Lacq-Orthez gewonnen hat“, sagt Dragons-Co-Trainer Martin Schiller. Für kurzentschlossene Fans gibt es morgen Abend ab 18 Uhr noch ausreichend Tickets an der Abendkasse der Artland Arena.

Beim 85:70-EuroChallenge-Auftaktsieg der Ungarn, die am Wochenende ihre erste Niederlage in der heimischen Liga kassierten, war US-Guard Julien Mills bester Punktesammler (17). „Szolnoki hat Pau dominiert und eine sehr gute Mann¬schaftsleistung gezeigt. Es sieht so aus, als ob die Teamchemie sehr gut ist“, sagt Schiller. Kopf der Mannschaft ist ein ehemaliger Bundesliga-Spieler: US-Guard Obie Trotter (früher Gießen) erzielte im Spiel gegen die Franzosen 14 Punkte und gab sechs direkte Korbvorlagen (Assists). „Er ist der Motor auf der Position eins; sein Tempo müssen wir drosseln“, sagt Schiller.

Qualität haben die Ungarn auf der Center-Position in Marton Bader (elf Rebounds gegen Pau). „Er ist groß, kann werfen und ist relativ beweglich“, weiß Schiller. Dennoch hoffen die Dragons auf Vorteile unter dem Korb. „Wir müssen versuchen, den Ball oft nach innen zu bringen.“ Auf der Position vier spielt ebenfalls ein aus der Bundesliga bekannter Akteur: Brandon Gay (früher Trier) weist viel EuroChallenge-Erfahrung auf und ist zudem ein guter Werfer.

Für die Dragons wird es nach dem Sieg über den Favoriten Bayern München wichtig sein, mit der richtigen Einstellung in die morgige Partie zu gehen. „Wir müssen uns bewusst machen, dass Szolnoki amtierender Meister ist. Die wissen also, wie man wichtige Spiele gewinnt. Da spielt es keine Rolle, in welcher Liga sie spielen“, warnt Schiller.

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Quelle: Artland Dragons

NBA-Champ zu Gast im Telekom Dome

Telekom Baskets Bonn
Am 2. Spieltag der Gruppenphase in der FIBA EuroChallenge empfangen die Telekom Baskets Bonn am kommenden Mittwoch, 16.11.2011, 19:30 Uhr) die Mannschaft von Türk Telekom Ankara. Der türkische Pokalsieger von 2008 legt 2.300 Kilometer zurück, um auf dem Hardtberg anzutreten. In Reihen der Gäste steht mit Mehmet Okur ein NBA-Allstar, der 2004 mit den Detroit Pistons die Meisterschaft gewann und für die Dauer der anhaltenden Tarifverhandlungen in der nordamerikanischen Profiliga beim Team von Coach Timucin Meric anheuerte.

Der Dienstantritt in deutschen Landen ist für Türk Telekom von ganz besonderer Bedeutung. Im ersten Spiel in der FIBA EuroChallenge hatte Ankara im türkischen Derby gegen Pinar Karsiyaka mit 74:82 das Nachsehen. Um nicht frühzeitig unter Druck zu geraten und die Chance auf das Erreichen der zweiten Runde zu wahren, soll in Bonn ein Sieg her.

Die Hoffnungen ruht dabei nicht zuletzt auf Mehmet Okur. Der Center spielt seit Jahren in der NBA bei den Utah Jazz, heuerte jedoch aufgrund der anhaltenden Tarifverhandlungen in den USA zwischen Liga und Spielergewerkschaft in seinem Heimatland an. Sollte es in den Staaten zu einer Einigung kommen, bricht Okur in Ankara jedoch seine Zelte wieder ab und reist gen Salt Lake City, wo er einen laufenden Vertrag hat. Für Türk Telekom kam der EM-Silbermedaillengewinner von 2001 und NBA-Champ (2004, Detroit Pistons) beim FIBA EuroChallenge-Auftakt gegen Izmir auf überschaubare zwölf Punkte.

Mit Guard Darius Washington, der die türkische Beletage mit durchschnittlich 21,6 Punkten pro Spiel als Topscorer anführt, sowie dem Ex-Berliner Michael Wright stehen zwei offensivstarke Amerikaner im Kader, die jede Verteidigung vor immense Probleme stellen können. Dank doppelter Staatsbürgerschaft wird Wright bei Türk Telekom unter dem Namen Ali Karadeniz geführt. Abgerundet wird der Kader mit starken Innenspielern wie Kaspars Kambala und Simas Jasaitis, die in Verbindung mit Okur ein schwer zu kontrollierendes Trio bilden.

Die Telekom Baskets Bonn wollen nach der unglücklichen 71:79-Niederlage in Minsk schnellstmöglich einen Sieg einfahren, um einen der beiden Plätze für das Erreichen der Zwischenrunde nicht in allzu weiter Ferne rücken zu lassen. „Dafür wird es nötig sein, dass wir diese sehr offensiv eingestellte Mannschaft mit unserer Verteidigung stoppen“, macht Baskets-Coach Michael Koch deutlich, mit welcher taktischen Ausrichtung sein Team am Mittwoch im Telekom Dome auflaufen wird. „Welches Potenzial Türk Telekom hat, haben sie zuletzt in der Liga bewiesen.“ Ankara gelang auswärts ein viel beachteter 83:64-Sieg bei Euroleague-Teilnehmer Fenerbahce Ülker Istanbul. Koch: „Trotz der Niederlage zum Auftakt ist Ankara sicher als beste Mannschaft in unserer Gruppe, wenn nicht gar einer der Favoriten der gesamten FIBA EuroChallenge einzuschätzen. Für uns kann diese Partie nur ein guter Test mit Hinblick auf die anstehenden Aufgaben in der Beko Basketball Bundesliga sein.“

Außer dem gesundheitlich angeschlagenen Daniel Hain, der am Wochenende gegen die Brose pausieren musste und sich auf dem Wege der Besserung befindet, hat Koch keine Personalsorgen zu beklagen. „Fest steht, dass wir auf jeden Fall ans Limit gehen müssen, um uns eine Siegchance zu erarbeiten“, so der Cheftrainer.

Die zweite Partie der Gruppe G findet bereits am Dienstag, den 15.11.2011, zwischen Pinar Karsiyaka Izmir und BC Minsk 2006 statt.

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Quelle: Telekom Baskets Bonn
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