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EWE Baskets bleiben ungeschlagen - Telekom Baskets lösen Ticket für die TOP16-Runde

EWE Baskets bleiben ungeschlagen - Telekom Baskets lösen Ticket für die TOP16-Runde

Die Telekom Baskets Bonn stehen in der FIBA EuroChallenge in den Top16. Das Team von Trainer Michael Koch setzte sich am Nikolaustag mit 94:81 (45:41) gegen Türk Telekom Ankara durch - es war der insgesamt 20. Auswärtssieg in einem internationalen Wettbewerb.
1323206123/img_Chris_Ensminger_Telekom_Baskets_Bonn.jpgDie Telekom Baskets mussten in Ankara auf den verletzten Benas Veikalas (Muskelfaserriss im Oberschenkel) sowie den für die FIBA EuroChallenge noch nicht spielberechtigten Neuzugang Talor Battle verzichten.

In der zweiten Partie der Gruppe G gewann Pinar Karsiyaka Izmir mit 79:70 gegen BC Minsk 2006.

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Die Telekom Baskets erwiesen sich am Nikolaustag als gute Gäste und ließen den Hausherren den ersten Korb der Partie. Anschließend füllten die Schützlinge von Michael Koch nur noch den eigenen Punktestiefel und legten einen 7:0-Lauf aufs Parkett (2:7, 4. Minute). Ankara fing sich und holte auf (10:11, 5. Minute), ehe die Rheinländer zum zweiten Zwischenspurt ansetzten (10:19, 8. Minute). Im zweiten Abschnitt schlug die offensive Stunde des Zvonko Buljan, der Ankara mit seiner Variabilität arg zusetzte. Ob aus der Distanz oder am Brett, der Forward agierte so abgebrüht und feist, dass er selbst bei Doppelbewachung den Ball durch die Reuse bekam (41:45, 20. Minute).

Ankara eröffnete die zweite Hälfte mit zwei Dreiern, die Jared Jordan sofort aus der Distanz konterte, ehe Fabian Thülig und Chris Ensminger das Momentum wieder auf Seiten der Bonner holten (47:53, 23. Minute). Ein Dreier durch Simonas Serapinas sorgte für die erste zweistellige Führung der Gäste (48:58, 24. Minute), die bis zum Viertelende sogar noch ausgebaut wurde (58:70, 30. Minute). Türk Telekom versuchte sich in kleinen Schritten heran zu kämpfen, doch die Baskets hatten stets die passende Antwort parat. So war einmal mehr Zvonko Buljan vorbehalten, einen psychologisch wichtigen Dreier einzunetzen (65:77, 34. Minute). Koch, der auch in der Schlussphase munter durchwechselte, nahm im letzten Viertel zwei Auszeiten, um seinen Schützlingen zusätzliche Pausen zu gönnen. (72:87, 37. Minute). Auch in den finalen Sekunden ließ die Konzentration bei Bonn nicht nach, gefeiert wurde erst mit Ablauf der Spieluhr - das Erreichen des Top16 war perfekt.

Großen Anteil am Sieg hatte die mannschaftlich geschlossene Arbeit am offensiven Brett. Allein in der ersten Halbzeit griffen sich die Telekom Baskets zehn Abpraller und generierten so zweite oder gar dritte Chancen. Auch nach dem Seitenwechsel behielt Bonn seine Aggressivität bei und beendete die Partie so mit insgesamt 17 Offensiv-Rebounds.
Nach einem ruhigen ersten Viertel (vier Punkte) explodierte Zvonko Buljan offensiv im zweiten Abschnitt regelrecht. Der Kroate markierte in den zehn Minuten vor der Pause 15 der insgesamt 21 Bonner Punkte. Mit 26 Zählern avancierte er in der Endabrechnung zum besten Punktesammler Bonns. Zwei "Double-double" kamen von Jared Jordan und Chris Ensminger. Der Bonner Aufbauspieler gab elf Vorlagen und sorgte für ebenso viele Punkte. Ensminger kam auf 20 Zähler und 12 Rebounds.

Am nächsten Dienstag Endspiel um Platz 1 im Telekom Dome

Durch den Bonner Sieg in Ankara und den gleichzeitigen Erfolg von Pinar Karsiyaka Izmirt in Minsk steht fest, dass es am kommenden Dienstag, 13. Dezember 2012 (voraussichtliche Anfangszeit: 19.30 Uhr) im Telekom Dome zwischen Bonn und Izmir zu einem Endspiel um Platz 1 in der EuroChallenge Gruppe G kommen wird. Tickets für dieses Spiel sind noch überall im Vorverkauf zu haben.

In der zweiten Partie der Gruppe G in der FIBA EuroChallenge besiegte ebenfalls am Dienstagabend Pinar Karsiyaka die Mannschaft von BC Minsk 2006 mit 79:70. Zum besten Werfer des weißrussischen Meisters avancierte Allaksandar Trastsineski mit 16 Punkten, für Izmir legte der Ex-Berliner Jovo Stanojevic 20 Zähler auf, Goran Ikonic kam auf deren 21.

Telekom Baskets Bonn: Serapinas (19/3 Dreier), Ensminger (20, 12 Rebounds), Buljan (26/2), Mangold (5/1), Thülig (8/1), Jordan (11/1, 11 Assists), Hain (1), Koch (dnp), Gaffney (4), Wohlfarth-Bottermann (dnp)

Türk Telekom Ankara: Güler (13/1), Yücel (1), Karadeniz (27), Yarangüme (4), Gökalp (dnp), Karabiyik (dnp), Ogut (5/1), Altay (9), Jasaitis (6), Kambala (16)

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Quelle: Telekom Baskets Bonn

Achter Erfolg am Stück: Gruppensieg

EWE Baskets Oldenburg

1323207243/img_Bobby_Brown_EWE_Baskets_Oldenburg.jpgEin hart umkämpftes Spiel in der Beko BBL nur 48 Stunden zuvor, der erneute verletzungsbedingte Ausfall von Robin Smeulders und der kurzfristige Verzicht auf Starter Ronnie Burrell (Grippe) - die Vorzeichen vor dem Gastspiel der EWE Baskets Oldenburg beim spanischen Tabellensechsten Baloncesto Fuenlabrada waren alles andere als positiv.

Die Mannschaft von Headcoach Predrag Krunic aber ließ sich von alledem nicht ausbremsen und feierte beim 83:77 nicht nur einen eindrucksvollen Comeback-Sieg, sondern durch den achten Pflichtspiel-Erfolg in Serie gleichzeitig den Gruppensieg in der EuroChallenge-Gruppe A. Fünf Siege aus fünf Spielen - die internationale Ausbeute liest sich perfekt.

Ohne Burrell schienen die Baskets, die schon vor der Partie für die zweite Gruppenphase qualifiziert waren, zunächst auf die Verliererstraße zu geraten. Die Entwicklung des Spielstandes ließ jedenfalls nichts Gutes erahnen: Einem ordentlichen Start (8:6, 4. Minute) folgten Rückschläge (14:16, 11. und 18:32, 13.), die sich spätestens kurz vor Ende des dritten Viertels (26:43) zu einem unangenehmen Gebräu gemischt hatten. Der Sieg war in weite Ferne gerückt, die Sicherung des direkten Vergleichs nach dem tollen Hinspielerfolg (85:66) schien das neue Primärziel zu sein.

Allerdings kam alles vollkommen anders. Bis auf 57:59 kämpften sich die Oldenburger, nun vor allem von Bobby Brown und Milan Majstorovic angeführt, Punkt für Punkt heran und übernahmen zu Beginn des Schlussabschnitts die Führung (62:57). Diese gaben die Huntestädter nicht mehr an die Spanier ab und feierten einen zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg; es war der neunte in den vergangenen zehn Auftritten in der Beko Basketball Bundesliga und EuroChallenge.

Am Mittwoch geht es für die EWE Baskets zurück nach Oldenburg, um direkt in die Vorbereitung auf die nächste hohe Hürde zu starten. An diesem Samstag (10. Dezember, 18 Uhr) gastieren die Oldenburger bei ratiopharm ulm (live bei Sport1), am darauf folgenden Dienstag, 13. Dezember, treten die Norrköping Dolphins in der EWE ARENA an (Tipoff: 20 Uhr, Karten unter www.ewe-baskets.de/tickets).

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Quelle: EWE Baskets Oldenburg

Dragons bleiben an der Spitze

Artland Dragons

1323208829/img_Nathan_Peavy_Artland_Dragons.jpgDie Artland Dragons haben sich den ersten Platz in der EuroChallenge-Gruppe H gesichert. Zwar verlor die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch am Dienstagabend bei Szolnoki Olaj 85:90 (44:48), gewann aber den direkten Vergleich, so dass ihnen vor dem letzten Spiel der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen ist.

Koch testete in einem für die Quakenbrücker Basketballer relativ bedeutungslosen Spiel viel und gönnte seinen Stammspielern Ruhe. Kein Akteur stand länger als 24 Minuten auf dem Parkett. Bester Werfer bei den Dragons war wie schon im Hinspiel Nathan Peavy mit 21 Punkten. Für Szolnoki punktete Obie Trotter am häufigsten (20 Zähler).

Es entwickelte sich von Beginn an ein offenes Spiel, sicherlich auch, weil die Ungarn verletzungsbedingt auf einen ihrer besten Spieler, Marton Bader, verzichten mussten, während bei den Dragons immer noch Adam Hess (Schulterverletzung) fehlte. Mitte des ersten Abschnitts glich Anthony King zum 11:11 aus, während Koch schon Acha Njei eingewechselt hatte. Zum Ende des Viertels zogen die ungarischen Gastgeber durch einen Dreier von Hristo Nikolov auf 17:26 davon. Dragons-Kapitän Darren Fenn verkürzte noch mit einem Drei-Punkte-Spiel (Korberfolg plus Freiwurf) auf 20:26.

Im zweiten Abschnitt baute Szolnoki seine Führung wieder aus, dieses Mal durch vier Punkte in Folge von Trotter zum 23:34 (13.). Da hatte der Dragons-Cheftrainer auch schon Florian Doeinck und Florian Hartenstein aufs Parkett geschickt. Die Quakenbrücker Basketballer ließen sich aber nicht beeindrucken und zwangen den ungarischen Trainer Peter Por nach zwei Dreiern von Peavy und Johannes Strasser zum 31:34 zu einer Auszeit (15.). Doch es lief weiterhin gut für die Gäste aus Deutschland. Anthony Hilliard brachte seine "Drachen" in der 16. Minute 35:34 in Front, Peavy und Fenn legten mit Dreiern zum 43:39 nach. Kurz vor der Halbzeitpause ließen die Dragons in der Verteidigung etwas nach, so dass Szolnoki mit einer 44:48-Führung in die Pause ging.

Die Koch-Truppe kam mit viel Feuer aus der Kabine und legte angeführt von Guido Grünheid einen 10:0-Lauf hin. In der 24. Minute baute King den Vorsprung sogar auf 57:50 aus - die höchste Dragons-Führung. Weil Koch taktisch experimentiere und beispielsweise Peavy vermehrt auf der für ihn eher ungewohnten Small-Forward-Position spielen ließ, geriet der Rhythmus der Gäste aber immer wieder ins Stocken. Durch einen 0:9-Lauf holten sich die Ungarn die Führung zurück (57:59/26.). Ins Schlussviertel ging es dank Kings Korb zum 65:65 ausgeglichen.

Die Partie blieb spannend. In der 35. Minute setzten sich die Dragons durch Njei ein bisschen ab (71:67), lagen aber nach einem Dreier von Julien Mills kurz darauf wieder zurück (71:74). Nach dem fünften Foul von Brandon Gay gab es zudem noch ein technisches Foul gegen die Bank der Ungarn, so dass die Dragons wieder herankamen und Peavy sogar die Führung herstellte (81:79/38.). Nach dem fünften Foul von Hartenstein wiederholte sich das Spiel, auch die Dragons-Bank bekam ein technisches Foul, was die Gastgeber auf 81:84 davonziehen ließ (39.). Zwar brachte David Holston die "Drachen" noch einmal in Front (85:84), doch zum Ende des Viertels trafen sie nicht mehr, während die Ungarn noch sechs Punkte erzielten und das Spiel für sich entschieden.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Koch (Headcoach Artland Dragons):
"Wir hätten gewinnen können, vom Ergebnis bin ich aber nicht enttäuscht. Viel mehr ärgert es mich, dass wir schon wieder 90 Punkte zugelassen haben und unsere Defensive nicht auf ein höheres Niveau bekommen. Unsere Offensive hat einen zu großen Effekt auf die Verteidigung. Wenn es im Angriff läuft, läuft es auch in der Verteidigung. Wenn es im Angriff nicht läuft, beeinflusst das auch unsere Defensive. Das hat etwas mit Mentalität zu tun. Diese müssen wir nun behutsam in die richtige Richtung lotsen. Ein Lob kann ich Florian Doeinck aussprechen, der achteinhalb Minuten auf dem Feld stand, in denen wir zwölf Punkte mehr als der Gegner erzielt haben. Er hat sich sehr reingehängt."

Szolnoki Olaj - Artland Dragons 90:85 (48:44)

Die Viertel im Überblick:
26:20, 22:24, 17:21, 25:20

Szolnoki Olaj: Nagy (n.e.), Horvath (18 Punkte/4 Dreier), Grebenár (10, 7 Rebounds), Soós, Fodor (7/1), Gay (7/1), Nikolov (8/2), Trotter (20/2, 4 Assists), Mills (12/1), Gaál (n.e.), Trepák (8), Szögi (n.e.).

Artland Dragons: Hilliard (8), King (16), Jeretin (3/1), Strasser (3/1), Njei (2), Holston (8/1, 6 Assists), Grünheid (11/1), Doeinck (), Fenn (11/1), Peavy (21/4, 6 Rebounds), Hartenstein (2).

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Quelle: Artland Dragons

Negativserie setzt sich auch in Leiden fort

BG Göttingen

1323290890/img_Sean_Evans_BG_Goettingen.jpgMit dem exakt gleichen Resultat wie im Hinspiel unterlag die BG Göttingen ein zweites Mal dem holländischen Meister ZZ Leiden. Am fünften EuroChallenge-Spieltag verloren die Veilchen mit 71:80. Somit wartet das Göttinger Team nun seit zwei Monaten auf ein Erfolgserlebnis.

Der Beginn des Spiels vor 1000 Zuschauern im Vijf Meihal verlief zunächst noch vielversprechend. Raymond Sykes eröffnete den Punktereigen mit einen Dreipunktespiel. Die Veilchen führten bis zum 11:10, ehe die Leidener besser in das Spiel fanden und für den ersten und einzigen Führungswechsel des Abends sorgten. Die BG spielte zerfahren und leistete sich unnötige Ballverluste. Leiden nutze dies geschickt und führte nach zehn Minuten mit 21:15.

Das Geschehen änderte sich im zweiten Durchgang nicht. Leiden punktete fast nach Belieben. Eine turmhohe Trefferquote von gut 61 Prozent aus dem Feld mündete in eine klare 40:28 Führung der Niederländer zur Pause. Seamus Boxley hatte bereits hier 13 Punkte auf dem Konto. Im Hinspiel kam der US-Forward in Diensten Leidens auf lediglich zwei Zähler. Zum Teamvergleich: Die Veilchen trafen bis zur Pause mäßige 37 Prozent aus dem Feld.

Nach dem Seitenwechsel verlief das Match ausgeglichen. Leidens Trefferquote sank um gut 10 Prozent ab. Die BG konnte aber nicht wesentlich Kapital daraus schlagen. Zwei Dreier von Matt Bauscher (zum 44:53 aus BG-Sicht) hielten Göttingen im Spiel. Mit neun Punkten Rückstand ging es in den Schlussabschnitt (46:55).

Hier vermochte es Philip Noch Akzente zu setzen. Dank seiner Distanzwürfe blieb die BG zumindest weiter im Rennen (65:71). 19 Punkte standen am Ende auf dem Konto Nochs. Doch in den entscheidenden Momenten leisteten sich die Veilchen zu kostspielige Fehler auf beiden Seiten des Feldes. ZZ Leiden nutze das immer wieder aus. Die Trefferquote der Niederländer betrug wieder exzellente 55,8 Prozent. Ein Wert, der BG-Cheftrainer Michael Meeks überhaupt nicht schmecken dürfte. Seamus Boxley kam am Ende auf 27 Punkte und war eindeutig der Mann des Abends. Leiden wahrte seine Chancen auf das Last 16. Für die BG geht die dritte Europapokal-Saison am kommenden Dienstag mit einem Heimspiel gegen Besiktas Istanbul zu Ende.

Punkte BG Göttingen: Evans 2, Bailey 9, Bauscher 8, Allen 3, Horne 12, Noch 19, Weber 2, Sykes 13, Mafra 3

Punkte ZZ Leiden: Slagter 10, Jackson 17, De Jong 4, Sas 3, Boxley 27, Kherrazi 2, Hilliman 11, Cunningham 2, Sheperd 4

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Quelle: BG Göttingen

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