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EWE Baskets gehen in Berlin unter

EWE Baskets gehen in Berlin unter

Der Sieg gegen den FC Bayern in der Vorwoche sollte die Trendwende einleiten, doch das Gastspiel bei ALBA BERLIN bescherte den EWE Baskets Oldenburg einen herben Rückschlag. Komplett ohne Chance war der Beko Basketball-Bundesligist beim 67:97 in der Hauptstadt und rennt der Musik momentan ein gutes Stück hinterher. Die Oldenburger haben jetzt kaum Zeit, um die Fehler zu beheben, denn schon am Dienstag steht das nächste wichtige Pflichtspiel an: Bei BK Nitra (Slowakei) erfolgt ab 18 Uhr der Auftakt in der EuroChallenge. In der Form vom Sonntag sollten die Baskets dort keinesfalls antreten.
Sehr früh mussten die Huntestädter ihre Hoffnungen auf den ersten Hauptrunden-Sieg in Berlin seit ihrem Aufstieg im Jahr 2000 begraben. Die Hausherren überrollten ihre Gäste gleich im ersten Viertel (31:15) und versetzten den Schützlingen von Trainer Predrag Krunic einen Schock, von dem sie sich in der Folge nicht mehr erholten. Die nach einem 6:0-Start ins zweite Viertel ganz kurz aufkommende Hoffnung auf die Wende erstickte ALBA im Keim und nutzte die Baskets als Aufbaugegner für das nach einem 6:4-Punkte-Start auch noch nicht übermäßig ausgeprägte Selbstbewusstsein. Beim Stand von 55:35 zur Halbzeitpause mochte keiner der 10.712 Zuschauer in der o2 World mehr an einen Oldenburger Coup glauben.

Vier von Berlin unbeantwortete Punkte in Folge waren in der zweiten Halbzeit ein erneut nur kurzer Glücksmoment, bevor Berlin das Ergebnis langsam in Richtung Debakel für die Gäste ausbaute. Mit 77:51 gingen die Hausherren in den Schlussabschnitt, in dem Headcoach Krunic seine Starting Five weitgehend schonte und auch den zuletzt nicht eingesetzten Akteuren Kevin Smit, Jannik Freese und Christopher Razis Spielzeit ermöglichte. Darüber konnten sich sich derweil wohl kaum mehr freuen als der Rest des Teams über die Gesamtvorstellung.

„Gratulation an ALBA zu einem hochverdienten Sieg. Wir haben das Spiel im ersten und zweiten Viertel bereits verloren. Unsere Ballverluste, die ALBA zu Fastbreaks genutzt hat, waren der Knackpunkt“, so Predrag Krunic. „Immer wenn wir drauf und dran waren, ins Spiel zurückzukommen, sind uns wieder Ballverluste unterlaufen.“ Sein Gegenüber Gordon Herbert war selbstredend deutlich besser gestimmt: „Ich bin zufrieden mit unserer Intensität heute. Wir haben gut gekämpft und haben es zusammen getan. DaShaun Wood und Kyle Weaver waren beide bis gestern krank und wir wussten nicht, ob sie überhaupt spielen können. Daher ist es umso bemerkenswerter, mit wie viel Herz sie ihr Team angeführt haben.“

Oldenburgs erster EuroChallenge-Gegner Nitra setzte sich am Samstag übrigens mit 93:75 gegen Vahostav-Zilina durch (Topscorer: Denis Clemente mit 33 Punkten) und ist mit sechs Siegen aus neun Spielen Spitzenreiter BC PRIEVIDZA dicht auf den Fersen.
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