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FC Bayern mit 73:65-Derbysieg zum Jahresabschluss

FC Bayern mit 73:65-Derbysieg zum Jahresabschluss

Im letzten Beko BBL-Spiel dieses Kalenderjahres gewinnen die Basketballer des FC Bayern München vor 6.700 Zuschauern im ausverkauften Audi Dome gewinnen mit 73:65 (34:33) gegen den BBC Bayreuth. Mit dem achten Sieg im neunten Heimspiel klettern die Münchner auf den 5. Tabellenrang.
Bevor die Bayernspieler vorgestellt wurden, simulierten rote Scheinwerfer und tiefe Bässe den Herzschlag der Bayernfans. Das Bayernherz im proppenvollen Audi Dome pochte im wahrsten Sinne des Wortes rot und laut an diesem Abend. Die Bayreuther erwischten allerdings den besseren Start und gingen sehr zur Freude der Fans mit den orangenen Perücken in Führung. Bayern hatte Pech im Abschluss und musste mitansehen, wie die Oberfranken bis auf 0:8 davonzogen. Doch nach knapp drei Minuten erlöste Jared Homan die Fans, indem er sich fulminant zum Korb wühlte und die ersten Punkte für die Münchner erzielte. Die Bauermann-Schützlinge kamen nun in Tritt und kämpften sich heran – 10:12 nach fünf Minuten, und Aleksandar Nadjfeji war es vorbehalten, dank eines tollen Anspiels von Steffen Hamann den Ausgleich zum 16:16 zu erzielen. Doch ein frecher Dreier und ein überaus glücklicher Wurf der Gäste mit Ablauf der Spielzeit brachte wieder die Oberfranken in Führung – 18:21.

Das zweite Viertel begann mit zwei Freiwürfen und zusätzlichem Ballbesitz für die Gäste, da sich Bayern-Trainer Dirk Bauermann in der Viertelpause ein Technisches Foul eingefangen hatte. Die Bayreuther nutzten diese Möglichkeit für zwei Punkte, und die Münchner hatten im weiteren Verlauf ihre liebe Mühe, den Anschluss zu halten. Das dritte Foul von Chevon Troutman kam erschwerend hinzu. Die Wurfquote der Bayern war nicht so gut wie die der Bayreuther – so war der 23:31-Rückstand nach sechs Spielminuten nicht sehr verwunderlich. Doch Bayern kämpfte, und Bayern kam! 54 Sekunden vor der Halbzeit erzielte Demond Greene per Freiwurf die stürmisch bejubelte erste Bayern-Führung, die auch nach den ersten 20 Minuten Bestand hatte – 34:33.

Den dritten Spielabschnitt eröffnete Kapitän und „Energizer“ Steffen Hamann nach zehn Sekunden mit einem Dunking. Auch in den nächsten Spielminuten legte sich Steffen Hamann vorbildlich ins Zeug und war maßgeblich daran beteiligt, dass sich die Heimmannschaft erstmals etwas absetzen konnte – 46:39 nach knapp fünf Minuten. Doch es war klar, dass sich Bayreuth als eines der heißesten Teams der Stunde in der Beko BBL nicht einfach so abschütteln lassen würde; eine Minute später war die Mannschaft von Marco van den Berg wieder auf zwei Punkte herangekommen (46:44), ehe Demond Greene mit einem erfolgreichen Dreier wieder für Ruhe in der Bayreuther Ecke sorgte. Demond Greene wusste an diesem Abend auch wieder durch seine exzellente Verteidigungsarbeit zu begeistern. Die Münchner konnten die Nase vorne behalten und eine 53:49-Führung in die letzte Viertelpause mitnehmen.

Im letzten Viertel ging es gleich zu Beginn hoch her auf dem Parkett – auf zwei Technische folgten zwei Disqualifizierende Fouls. Der Ex-Münchner Beckham Wyrick und Jared Homan waren fortan zum Zuschauen verdammt. Die Bayern kämpften nun leidenschaftlich und spielten einige Pünktchen mehr Abstand heraus – 59:51 nach drei Minuten. Aleksandar Nadjfeji erzielte zwei Freiwürfe und brachte die Münchner erstmals zweistellig in Führung: 61:51 nach beinahe 34 Spielminuten. Drei Minuten vor dem Ende erhob sich der Audi Dome und stimmte das legendäre Bayern-Echo an, und getragen von den Fans spielten die Münchner die Führung recht souverän und locker nach Hause. 26 Sekunden vor dem Ende konnte Bayreuth per Dreier zwar noch einmal auf fünf Punkte herankommen, doch Robin Benzing steuerte fünf seiner sechs folgenden Freiwürfe ins Ziel, so dass nichts mehr anbrannte.

FCB-Coach Dirk Bauermann meinte nach dem Spiel: „Ich ziehe den Hut vor der sehr guten Leistung der Bayreuther. Den frühen Druck, den Bayreuth zu Beginn des Spiels aufgebaut hat, haben wir nicht erwartet – der hat uns mit Sicherheit Probleme bereitet. Aber wir haben uns sehr gesteigert, sind von Minute zu Minute besser geworden, haben uns in das Spiel hineingekämpft und am Ende dann doch nicht so ganz knapp gewonnen.“

Marco van den Berg, Trainer des BBC Bayreuth, sagte nach der Partie: „Bayern München hat heute zurecht gewonnen. Die Steigerung der Bayern war in der zweiten Halbzeit so gut, dass wir eigentlich keine ordentliche Offensive mehr gespielt haben. Wir haben auch Fehler gemacht, das gehört noch zu unserer Mannschaft. Bayern hat sehr gut verteidigt und ich denke, das war die Basis für den Sieg. Es war ein physisches, aber kein unfaires Spiel. Wir sehen uns nächstes Jahr in Bayreuth.“

Der achte Sieg im neunten Heimspiel krönt ein überaus erfolgreiches Basketballjahr 2011. Im Anschluss an das Spiel versüßte Bambi-Gewinner Tim Bendzko den Zuschauern den Jahresausklang mit einem Live-Konzert. Zu Beginn des neuen Jahres stehen zwei schwere Auswärtsspiele aus dem Spielplan der Bayern: Am 4. Januar gastieren die Bayern in der neuen Arena des aktuellen Tabellenzweiten in Ulm, bevor die Beko BBL-Hinrunde am 7. Januar mit dem Spiel bei den Brose Baskets, dem amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger, endet. Pünktlich zum Start der Rückrunde sind die FCB-Basketballer zurück im Audi Dome. Erster Gegner der zweiten Saisonhälfte sind die EWE Baskets Oldenburg am 14. Januar.

Es spielten für den FC Bayern München: Steffen Hamann (22 Punkte/1 Dreier), Robin Benzing (15), Aleksandar Nadjfeji (10), Jared Homan (8), Demond Greene (7/1), Chevon Troutman (7), Jonathan Wallace (4), Jan-Hendrik Jagla, Darius Hall, Philipp Schwethelm und Bogdan Radosavljevic (dnp).

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