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FC Bayern-Siegesserie reißt in Oldenburg

FC Bayern-Siegesserie reißt in Oldenburg

Die Basketballer des FC Bayern verlieren das Auswärtsspiel des 6. Spieltags bei den EWE Baskets Oldenburg mit 81:88 (39:40). In einer hochklassigen Begegnung mussten sich die Bayern nach zuletzt vier Siegen in Folge dem Deutschen Meister von 2009 geschlagen geben. Die besten Werfer der Münchner in der ausverkauften EWE ARENA waren Jan-Hendrik Jagla (16 Punkte) sowie Robin Benzing und Chevon Troutman (je 13). Auf Seiten der Gastgeber überragte Bobby Brown mit 28 Zählern.
Die Anfangsformation von FCB-Trainer Dirk Bauermann, der auf Ruben Boumtje Boumtje und Bogdan Radosavljevic verzichten musste, bestand aus Robin Benzing, Je’Kel Foster, Steffen Hamann, Chevon Troutman und Aleksandar Nadjfeji, der in der vergangenen Woche seinen 35. Geburtstag feierte und sogleich die ersten Punkte für den FC Bayern erzielte. Doch die Offensive der Gastgeber kam besser ins Rollen. Zur Mitte des Viertels hämmerte Rickey Paulding das Spielgerät nach einem Ballgewinn zur 13:7-Führung durch die Reuse, riss die Zuschauer von ihren Sitzen und zwang Dirk Bauermann zu einer Auszeit. Je’Kel Foster und Demond Greene brachten die Münchner wieder in Schlagdistanz (15:18), bevor die Niedersachsen, die im ersten Durchgang unter anderem von den sechs Ballverlusten der Bayern profitierten, auf zehn Punkte davonzogen (25:15).

Im zweiten Viertel bereitete die Defensive des FC Bayern den Baskets zunehmend Probleme, auch wenn Adam Chubb nach etwas mehr als einer Minute zunächst die größte Führung der Partie herstellte (27:16). Die Oldenburger taten sich mit dem variablen Defensivverhalten der Münchner, die zeitweise mit vier deutschen Nationalspielern agierten, schwer. Die erstarkte Verteidigung gab den Bayern auch mehr Selbstvertrauen für die Offensive. In der letzten Spielminute vor der Halbzeit brachte Jan-Hendrik Jagla seine Mannschaft zunächst auf 36:38 heran und traf kurz darauf erneut aus der Distanz zur ersten Bayern-Führung des Spiels (39:38). Mit der Halbzeitsirene besorgte Robin Smeulders den 40:39-Zwischenstand aus Sicht der Gastgeber.

Die ersten vier Minuten des dritten Spielabschnitts gehörten FCB-Neuzugang Chevon Troutman, der in Oldenburg mit 13 Punkten und zehn Rebounds sein erstes Double-Double im Bayerndress holte. Mit zehn Zählern in Folge brachte er seine Mannschaft wieder nach vorn (49:47). Doch zum Ende des Viertels behielten die Baskets um Bobby Brown, mit 25 Punkten der Topscorer des Abends, erneut die Oberhand (63:61).

Entschieden wurde die Partie im Schlussdurchgang. Nach einem verwandelten Dreipunktewurf von Robin Benzing zum 70:66 sah es zunächst so aus, als könnten die Bayern sich etwas absetzen, doch Bobby Brown glich wenig später aus (72:72). Während die Münchner nun knapp drei Minuten ohne Korberfolg blieben, zogen die Gastgeber, getragen von den 3.148 Zuschauern in der EWE ARENA, auf 82:72 davon. Als Robin Benzing bei nicht einmal mehr zwei verbleibenden Minuten auf der Spieluhr, die Durststrecke seiner Mannschaft beendete, war die Vorentscheidung bereits gefallen. Zwar kamen die Münchner noch einmal auf 80:86 heran, doch der Titelträger von 2009 ließ sich diesen Sieg nicht mehr nehmen.

Dirk Bauermann sagte nach der zweiten Niederlage im sechsten Spiel der Saison: „Ich denke, wir haben ein stellenweise hochklassiges Basketballspiel gesehen, das beide Mannschaften hätten gewinnen können. Wir haben uns von unserem durchaus schlechten Start meiner Meinung nach gut erholt und waren lange Zeit auch gut im Spiel. Am Ende haben allerdings die Oldenburger die wichtigen Würfe verwandelt, uns ist das in der entscheidenden Phase nicht gelungen. Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, nicht aber mit dem Ergebnis."

Bereits am kommenden Samstag (05.11.) steht die nächste Beko BBL-Partie der Bayern auf dem Plan. Zu Gast im Audi Dome ist die Mannschaft der EnBW Ludwigsburg. Spielbeginn ist um 19 Uhr.

Es spielten für den FC Bayern München: Jan-Hendrik Jagla (16 Punkte/3 Dreier), Robin Benzing (13/1), Chevon Troutman (13/10 Rebounds), Aleksandar Nadjfeji (11), Je’Kel Foster (10/1), Demond Greene (10/2), Steffen Hamann (4), Philipp Schwethelm (4), Darius Hall, Ben Hansbrough und Jonathan Wallace.
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