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FC Bayern unterliegt im Finale des Domreitercup

FC Bayern unterliegt im Finale des Domreitercup

Im Endspiel des Domreitercup 2011 in der vollbesetzten Bamberger Stechert Arena verlor der FC Bayern am Sonntagabend mit 66:106 (43:53) gegen die gastgebenden Brose Baskets. Für die Mannschaft des FC Bayern war es das Ende einer sechstägigen Reise von München über Treviso nach Bamberg mit zuletzt drei Spielen in vier aufeinanderfolgenden Tagen.
Dirk Bauermann startete mit Ruben Boumtje Boumtje, Je’Kel Foster, Steffen Hamann, Aleksandar Nadjfeji und Philipp Schwethelm in die Partie. Durch Punkte von Boumtje Boumtje und Nadjfeji lag der FC Bayern früh mit 4:0 in Front, doch es sollte die höchste und einzige Führung des Abends bleiben. Das Bamberger Team antwortete mit einem 8:0-Run und erspielte sich früh eine 8-Punkte-Führung (22:14). Auffälligster Bayer in dieser Spielphase war Aleksandar Nadjfeji, der zehn seiner insgesamt 16 Punkte vor der ersten Viertelsirene erzielte. Früh mussten die Bayern mit einer hohen Foulbelastung umgehen. Ruben Boumtje Boumtje kassierte noch vor dem 25:30-Zwischenstand aus Bayernsicht sein drittes Foul.

Auch im zweiten Durchgang hielten die Bayern gut mit dem Deutschen Meister mit. Der 18-jährige Bogdan Radosavljevic kam in die Partie und traf zum 29:34. Die Bamberger Offensive kam jedoch zusehends ins Rollen. Durch die Dreier von Casey Jacobsen und Brian Roberts vergrößerten die Baskets ihren Vorsprung auf mehr als zehn Zähler (48:37). Doch einen großen Teil ihrer Punkte erzielten die Gastgeber von der Freiwurflinie: Allein 20 Punkte (bei 24 Versuchen) waren es in der ersten Spielhälfte, vier (bei sieben Versuchen) auf Seiten des FCB. Doch ein bestens aufgelegter Je’Kel Foster hielt die Bayern mit vier Dreipunkterfolgen ohne Fehlwurf bis zum 43:53-Halbzeitstand in Schlagweite.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte Boumtje Boumtje auf 46:54, woraufhin Chris Fleming eine Auszeit nahm. Mit Wirkung: Die Bamberger spielten auf dem Höhepunkt ihrer Vorbereitung nun wie aus einem Guss und zogen durch einen 14:0-Lauf auf 68:46 davon. Den Münchnern merkte man nun die Strapazen der knapp einwöchigen Vorbereitungstour an. Mit 8:24 verloren sie den dritten Durchgang, was die Vorentscheidung in Bamberg bedeutete. Der 51:77-Rückstand vor dem Schlussviertel wuchs im letzten Spielabschnitt weiter an. Bis zum 66:106-Endstand punkteten mit Anton Gavel, Casey Jacobsen, Julius Jenkins, Tibor Pleiß, Brian Roberts, Marcus Slaughter und Anthony Tucker gleich sieben Bamberger zweistellig.

FC Bayern-Cheftrainer Dirk Bauermann sagte vor der Rückreise nach München: „In der ersten Halbzeit haben wir mit Bamberg auf Augenhöhe gespielt. In der zweiten Spielhälfte konnte man beobachten, dass unsere Kräfte zusehends nachgelassen haben. Dennoch hat uns die letzte Woche enorm vorangebracht. Wir haben uns in vielerlei Hinsicht stark weiterentwickelt, sind auf einem guten Weg und blicken optimistisch auf die bevorstehenden Aufgaben.“

Das Spiel um Platz drei des Domreitercups entschied das israelische Team von Gilboa Galil für sich. Sie gewannen mit 79:72 gegen die Mannschaft von CB Gran Canaria.

Am Dienstag (27.09.) um 18 Uhr findet im Audi Dome erstmals ein öffentliches Training statt. Dirk Bauermann und seine Mannschaft halten für die Fans eine Übungseinheit in der neuen Spielstätte am Westpark ab. Der Audi Dome öffnet um 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Es spielten für den FC Bayern: Aleksandar Nadjfeji (16 Punkte), Je’Kel Foster (13/4 Dreier), Ben Hansbrough (12/1), Jan-Hendrik Jagla (8/2), Ruben Boumtje Boumtje (5), Bogdan Radosavljevic (3), Jonathan Wallace (3/1), Demond Greene (2), Steffen Hamann (2), Philipp Schwethelm (2) und Darius Hall (dnp).

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