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FC Bayern vor erstem Aufeinandertreffen mit Spartak St. Petersburg

FC Bayern vor erstem Aufeinandertreffen mit Spartak St. Petersburg

Es ist das Duell zweier Traditionsvereine. Die Basketballer des FC Bayern München, die in diesem Jahr ihr 65-jähriges Bestehen feiern, treffen auf einen der ältesten und traditionsreichsten Basketballvereine Europas, den BC Spartak St. Petersburg (gegründet 1935). Im dritten Spiel der Eurocup-Gruppe G kommt es am Dienstag (29.11., 19 Uhr Ortszeit) in der nördlichsten Millionenstadt der Welt zum ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Das mit Spannung erwartete Rückspiel gegen den derzeitigen Gruppenersten findet bereits am 6. Dezember im Audi Dome in München statt.
Die russische Mannschaft von Trainer Jurij Zdovc startete mit einem Paukenschlag in ihre zweite Eurocup-Saison. Im Yubileyni „Sport“ Palace besiegten sie den letztjährigen Final Four-Teilnehmer Cedevita Zagreb deutlich mit 73:56. Eine Woche später schlugen sie die Benetton Baskets in Treviso mit 87:78. Bester Werfer des russischen Teams beim Eurocup-Auftakt war der US-Amerikaner Patrick Beverley (21 Punkte), der mit Olympiakos Piräus bereits Euroleague-Erfahrung sammeln konnte. Ebenfalls stark präsentierte sich bisher der israelische Guardspieler Yotam Halperin, der bei der diesjährigen Europameisterschaft in Litauen durchschnittlich 12 Punkte pro Spiel erzielte. An den Brettern haben die St. Petersburger mit dem 2,08m großen Griechen Loukas Mavrokefalides einen äußerst erfahrenen Mann. Doch die Verantwortung verteilt sich bei den St. Petersburgern auf mehrere Schultern: Elf Spieler brachte Jurij Zdovc in den ersten beiden Eurocup-Partien zum Einsatz, allesamt punkteten bereits für ihr Team.

Die Mannschaft des FC Bayern überzeugte bei ihrem 72:62-Auftakterfolg gegen Benetton Treviso vor allem durch gutes Teamplay. Im zweiten Gruppenspiel in Zagreb vergaben die Bayern vor Wochenfrist die Chance auf einen Auswärtssieg in der Schlussphase und gingen letztlich mit einer 64:70-Niederlage im Gepäck auf die Rückreise. Aufgrund der besseren Korbdifferenz liegen die Münchner derzeit dennoch auf dem zweiten Platz der Gruppe G, der zum Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften berechtigt. Ein Auswärtssieg in dieser hochkarätig besetzten Gruppe würde die Ausgangsposition vor den drei Rückspielen deutlich verbessern.

FC Bayern-Trainer Dirk Bauermann sagte vor dem Spiel: „St. Petersburg ist klarer Favorit auf den Gruppensieg. Sie haben die ersten beiden Spiele aufgrund ihrer Tiefe und ihrer zwei europäischen Stars Loukas Mavrokefalidis und Yotam Halperin in überzeugender Weise gewonnen. Wir haben eine Außenseiterchance auf einen Sieg in diesem schwierigen Spiel, weil wir im Moment guten Basketball spielen und uns der Zugang von Jared Homan unterm Korb die nötige Größe gibt, um gegen ihre großen Spieler anzutreten.“

Tip-Off ist am Dienstag, 19 Uhr Ortszeit, im Yubileyni „Sport“ Palace in St. Petersburg. Das Rückspiel in München findet bereits am 6. Dezember um 20 Uhr im Audi Dome statt.
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