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Fokus auf den Eurocup: Dienstag gegen polnischen Vizemeister

Fokus auf den Eurocup: Dienstag gegen polnischen Vizemeister

Für ALBA BERLIN geht es weiter Schlag auf Schlag: Drei Tage nach dem 85:79-Sieg bei Bayern München im Bundesliga-Spitzenspiel steht am Dienstag (29. November, 20 Uhr) im 100. Heimspiel in der O2 World das Eurocup-Gastspiel des polnischen Vizemeisters ...
1322482915/img_Bryce_Taylor_548.jpg... Turow Zgorzelec auf dem Programm, der in den Augen vieler ALBAs schärfster Widersacher in der Gruppe H ist.

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Auch ALBA-Trainer Gordon Herbert hält Turow für den talentiertesten Gegner in der ALBA-Gruppe und war etwas überrascht über die hohe 50:75-Auftaktniederlage der Polen in Podgorica: „Wir haben Turow ja schon bei der Euroleague-Quali in Charleroi beobachten können und da waren sie sehr stark. Außerdem sind sie Tabellenführer der polnischen Liga. Vielleicht hatten sie in Podgorica einfach gerade eine schwache Phase.“

Dafür, dass Turow am ersten Eurocup-Spieltag nicht sein wahres Gesicht gezeigt hat, spricht auch der überdeutliche 105:55-Sieg, den der Vizemeister am Freitag in der polnischen Liga beim Pokalsieger Starogard Gdanski landete und dabei mit einer unnachgiebigen Defense sowie 16/27 Dreiern glänzte. Die Albatrosse sind somit gut beraten, sich auf einen sehr selbstbewussten Gegner einzustellen, der im diesjährigen Eurocup noch viel vorhat.

Das Spiel vom Samstag gegen die Bayern könnte sich dabei für ALBA als eine sehr gute Vorbereitung erweisen, denn Turow Zgorzelec ist wie die Bayern nicht zuletzt wegen seiner Tiefe gefürchtet. Trainer Jacek Winnicki, der mit Turow in der letzten Saison nur knapp den polnischen Meistertitel verpasste (3:4 gegen Asseco Prokom Gdynia), setzt nämlich auf eine Rotation von zwölf Spielern.

Allein auf der Spielmacherposition stehen mit dem erfahrenen Litauer Giedrius Gustas (Europaliga-Champion 1999 mit Zalgiris Kaunas und Europameister 2003 mit Litauen), dem US-Amerikaner Ronald Moore (markierte am letzten Spieltag zur Sirene in sensationeller Weise die Siegpunkte gegen Mons) und dem polnischen Nationalspieler Michal Chylinski gleich drei Optionen zur Verfügung.

Auf der Position zwei ist der mit großer Spielübersicht sicher am Ball agierende und korbgefährliche David Jackson gesetzt, der in dieser Saison einer von insgesamt sechs (!) Turow-Akteuren ist, die im Schnitt einen Dreier pro Spiel im gegnerischen Korb versenken.

Turows Frontcourt beginnt beim athletischen und reboundstarken wie korbgefährlichen Konrad Wysocki. Der deutsche Nationalspieler, der schon mit Ulm und Frankfurt in Berlin gewann, brennt natürlich darauf, dieses Kunststück am Dienstag mit Turow zu wiederholen und findet im ebenfalls über polnische Wurzeln verfügenden französischen Power Forward Aaron Cel einen eifrigen Mitstreiter.

Turows korbgefährlichster Spieler ist der sehr variabel agierende australische Nationalspieler Daniel Kickert, der nicht nur der beste Dreierschütze im Team ist, sondern als solider Verteidiger mit seinen 2,08 m auch unter dem Korb gut aussieht.

Das eigentliche Center-Duo bilden aber mit Dallas Lauderdale und John Edwards zwei sehr unterschiedliche US-Center. Während der kräftige Lauderdale, den keiner so schnell wegschiebt, vor allem als defensiver Turm in der Schlacht agiert, zeichnen den zehn Zentimeter größeren NBA-erfahrenen John Edwards vor allem offensive Qualitäten aus.

PGE Turow: Resultate der letzten vier Wochen
29.10. Siarka Tarnobrzeg – Turow (PLK) 59:77 (S) Gustas 21, Wysocki 21
02.11. Turow – Politech Warschau (PLK) 89:63 (S) Moore 14, Cel 13
05.11. Turow – LKS Lodz (PLK) 92:54 (S) Kickert 25, Jankowski 14
09.11. Turow – Anwil Wloclawek (PLK) 87:60 (S) Gustas 17, Wysocki 14
12.11. Trefl Sopot – Turow (PLK) 86:83 (N) Kickert 17, Cel 13
15.11. Buducnost – Turow (Eurocup) 75:50 (N) Jackson 9, Wysocki 7
19.11. Turow – Czarni Slupsk (PLK) 60:61 (N) Kickert 15, Jankowski 12
22.11. Turow – Dexia Mons (Eurocup) 67:66 (S) Kickert 18, Edwards 11
25.11. Starogard Gdanski – Turow (PLK) 55:105 (S) Jackson 22, Kickert 18

Vierter Gegner aus Polen
ALBA spielt zum ersten Mal gegen den Club aus der an der Neiße gelegenen Europastadt Zgorzelec/Görlitz. Lech Poznan (Korac Cup 1992/93), Slask Wroclaw (von 2000 bis 2004 dreimal in der Europaliga) und Anwil Wloclawek (Eurocup 2010/11) waren die früheren polnischen Gegner im Europapokal. ALBAs Bilanz gegen polnische Clubs steht bei 6:4 Siegen.

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Quelle: ALBA BERLIN

Nächstes Eurocup-Auswärtsspiel gegen Lokomotiv Kuban

FRAPORT SKYLINERS

Sich selber an den Haaren aus dem Schlamassel zu ziehen ist ein Kunststück, welches die FRAPORT SKYLINERS in den nächsten Spielen schaffen wollen. Schon am kommenden Dienstag, den 29. November, hat das Team beim Eurocup-Auswärtsspiel im russischen Krasnodar gegen Lokomotiv Kuban dazu die erste Gelegenheit. Sprungball ist um 17:30 Uhr (19:30 Uhr Ortszeit).

Mit dem russischen Gruppengegner stellt sich dabei allerdings kein Leichtgewicht in den Weg der Mannschaft von Cheftrainer Muli Katzurin. Der aktuelle Tabellenvierte der russischen Liga ist gespickt mit international bekannten und renommierten Spielern und konnte im Eurocup gegen Banvit mit 75:67 gewinnen, musste sich aber Gran Canaria 76:84 geschlagen geben.

Allen voran steht einer der spektakulärsten Spieler des diesjährigen Eurocup-Turniers: Jeremiah Massey. Der Amerikaner mit mazedonischer Staatsbürgerschaft erzielt im bisherigen Eurocup-Verlauf bärenstarke 22 Punkte pro Spiel und greift sich zudem 12,5 Rebounds. Auf nationaler Ebene sind es für den Flügelspieler in den vergangenen vier Spielen 11 Punkte und 5,3 Rebounds.

Verstärkung erhält Massey unter den Körben vor allem vom französischen Nationalspieler Ali Traore (8 Punkte, 6,5 Rebounds) und dem Flügelspieler Maxim Sheleketo (8 Punkte, 5,5 Rebounds), die ihm bei den Punkten und den Rebounds den Rücken frei halten.

Im Spielaufbau sind es der Amerikaner mit bulgarischem Pass Roderick Blakney und der russische Nationalspieler Sergey Bykov. Während Blakney im Eurocup stark aufspielt (10 Punkte, 3 Rebounds, 3,5 Assists), ist Bykov in der nationalen Liga der beste Spieler im Team und erzielt durchschnittlich 12,5 Punkte und bringt rund 5 Assists an den Mann.

Für Muli Katzurin ist das russische Team „das stärkste in der Gruppe, gerade wenn man auf die Namen in ihren Reihen schaut und das Budget der Mannschaft betrachtet. Eines der Topteams der russischen Liga. Dort wurde viel investiert, um in der heimischen Liga gut abzuschneiden. Das wird sich auch im Eurocup bemerkbar machen. Wir müssen unser Bestes geben.“

Nächste Spiele

Nach dem Eurocup-Auswärtsspiel in Russland stehen die FRAPORT SKYLINERS auch am kommenden Samstag, den 3. Dezember um 19 Uhr, als Gast in Hagen auf dem Parkett. Beim nächsten Heimspiel kommt es zum Rückspiel gegen Lokomotiv Kuban (Dienstag, den 6. Dezember um 19:30 Uhr). Tickets für das Spiel gibt es über die Geschäftsstelle (Tel.: 069-928 876 19; Mail: ticket@skyliners.de), die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket oder zum selber ausdrucken unter http://www.fraport-skyliners.de/tickets/printhome/.

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Quelle: FRAPORT SKYLINERS

FC Bayern vor erstem Aufeinandertreffen mit Spartak St. Petersburg

FC Bayern München

Es ist das Duell zweier Traditionsvereine. Die Basketballer des FC Bayern München, die in diesem Jahr ihr 65-jähriges Bestehen feiern, treffen auf einen der ältesten und traditionsreichsten Basketballvereine Europas, den BC Spartak St. Petersburg (gegründet 1935). Im dritten Spiel der Eurocup-Gruppe G kommt es am Dienstag (29.11., 19 Uhr Ortszeit) in der nördlichsten Millionenstadt der Welt zum ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Das mit Spannung erwartete Rückspiel gegen den derzeitigen Gruppenersten findet bereits am 6. Dezember im Audi Dome in München statt.

Die russische Mannschaft von Trainer Jurij Zdovc startete mit einem Paukenschlag in ihre zweite Eurocup-Saison. Im Yubileyni „Sport“ Palace besiegten sie den letztjährigen Final Four-Teilnehmer Cedevita Zagreb deutlich mit 73:56. Eine Woche später schlugen sie die Benetton Baskets in Treviso mit 87:78. Bester Werfer des russischen Teams beim Eurocup-Auftakt war der US-Amerikaner Patrick Beverley (21 Punkte), der mit Olympiakos Piräus bereits Euroleague-Erfahrung sammeln konnte. Ebenfalls stark präsentierte sich bisher der israelische Guardspieler Yotam Halperin, der bei der diesjährigen Europameisterschaft in Litauen durchschnittlich 12 Punkte pro Spiel erzielte. An den Brettern haben die St. Petersburger mit dem 2,08m großen Griechen Loukas Mavrokefalides einen äußerst erfahrenen Mann. Doch die Verantwortung verteilt sich bei den St. Petersburgern auf mehrere Schultern: Elf Spieler brachte Jurij Zdovc in den ersten beiden Eurocup-Partien zum Einsatz, allesamt punkteten bereits für ihr Team.

Die Mannschaft des FC Bayern überzeugte bei ihrem 72:62-Auftakterfolg gegen Benetton Treviso vor allem durch gutes Teamplay. Im zweiten Gruppenspiel in Zagreb vergaben die Bayern vor Wochenfrist die Chance auf einen Auswärtssieg in der Schlussphase und gingen letztlich mit einer 64:70-Niederlage im Gepäck auf die Rückreise. Aufgrund der besseren Korbdifferenz liegen die Münchner derzeit dennoch auf dem zweiten Platz der Gruppe G, der zum Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften berechtigt. Ein Auswärtssieg in dieser hochkarätig besetzten Gruppe würde die Ausgangsposition vor den drei Rückspielen deutlich verbessern.

FC Bayern-Trainer Dirk Bauermann sagte vor dem Spiel: „St. Petersburg ist klarer Favorit auf den Gruppensieg. Sie haben die ersten beiden Spiele aufgrund ihrer Tiefe und ihrer zwei europäischen Stars Loukas Mavrokefalidis und Yotam Halperin in überzeugender Weise gewonnen. Wir haben eine Außenseiterchance auf einen Sieg in diesem schwierigen Spiel, weil wir im Moment guten Basketball spielen und uns der Zugang von Jared Homan unterm Korb die nötige Größe gibt, um gegen ihre großen Spieler anzutreten.“

Tip-Off ist am Dienstag, 19 Uhr Ortszeit, im Yubileyni „Sport“ Palace in St. Petersburg. Das Rückspiel in München findet bereits am 6. Dezember um 20 Uhr im Audi Dome statt.

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Quelle: FC Bayern München

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