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Fränkisches Überraschungsteam kommt in die Volkswagen Halle

Fränkisches Überraschungsteam kommt in die Volkswagen Halle

Auf die Fans der New Yorker Phantoms wartet schon das nächste Topspiel – nach den Artland Dragons und ALBA BERLIN gibt das Überraschungsteam s.Oliver Baskets aus Würzburg am Freitag, 18. November, um 19:30 Uhr seine Visitenkarte in der Volkswagen Halle ab. Die Unterfranken haben für Furore gesorgt: Statt um den Klassenerhalt mitzuspielen, rangiert der Aufsteiger nach acht Partien (12:4 Punkte) hinter dem fränkischen Konkurrenten Brose Baskets auf Tabellenplatz zwei.
„Man sieht natürlich ganz deutlich die Handschrift von Trainer John Patrick, der für die knallharte aggressive Spielweise seiner Mannschaft bekannt ist. Wie zuvor in Göttingen hat er es verstanden, ein Team zusammenzustellen, das sehr gut zusammenspielt“, so Machowski. Allerdings hätten die Würzburger fünf ihrer acht Partien zuhause gespielt – dabei sprang auch ein 71:61-Erfolg über die wiedererstarkten Telekom Baskets Bonn heraus. „Auf Platz zwei muss man natürlich erst einmal rutschen. Das sollte uns ein Warnsignal sein.“

Der Aufstieg brachte große personelle Veränderungen bei den Franken mit sich. Vom Aufstiegskader blieben nur der deutsche Forward Maximilian Kleber, US-Power Forward Ivan Elliott und der Guard Christoph Henneberger erhalten. Patricks Ruf nach Würzburg folgten die Ex-Veilchen Center Jason Gregory Boone und Spielmacher John Little. Auch der Aufbauspieler Ben Jacobsen, der zuletzt für Boulazac Baskets Dordogne in Frankreich auflief, spielte in Göttingen.

Hervorgetan hat sich in den ersten Spielen der Saison der 23-jährige Neuzugang Chris Kramer. Im Durchschnitt 12,4 Punkte, 4,4 Rebounds und 2,9 Assists lieferte der US-Amerikaner im Dress der Würzburger ab. Der Point Guard trainierte bereits mit dem NBA-Verein Milwaukee Bucks und war zuletzt in der amerikanischen D-League bei Fort Wayne Mad Ants aktiv. Kramer ist außerdem mit durchschnittlich 1,3 Steals der beste Balldieb der Baskets.

Ebenfalls zweistellig punkten bisher seine Landsleute Ivan Elliot, der auch in der Reboundarbeit viel Biss zeigt und konstant von außen trifft (11 Punkte, 6 Rebounds). Auf der Centerposition dominiert Boone mit durchschnittlich 8,6 Punkten und 5,6 Rebounds und lässt sich unter den Körben nicht so leicht beeindrucken. Der 2-Meter große Forward Alex King ist kein unbekannter in der Bundesliga und dürfte den meisten Zuschauern noch aus seiner Zeit bei den Telekom Baskets Bonn ein Begriff sein.

Neu bei den Franken ist auch der Flügelspieler Gilbert Brown, der direkt vom College kommend, große Ambitionen besitzt, in die NBA zu gehen. Nachdem ein Vertrag mit den berühmten Boston Celtics aufgrund des Tarifstreits in der Nordamerikanischen Profiliga nicht zustande kam, unterschrieb er bei den s.Oliver Baskets. Eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag sichert ihm die Möglichkeit eines schnellen Wechsels zu den Celtics, sollte sich die Situation in der NBA ändern – womit derzeit allerdings nicht zu rechnen ist.

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