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Frankreich und Russland im Halbfinale

Frankreich und Russland im Halbfinale

Vier Jahre nach dem sensationellen EM-Triumph greift Russland wieder nach einer Medaille. Das Team von Trainer David Blatt besiegte im letzten Viertelfinale den Vize-Europameister Serbien mit 77:67 (34:27) und kämpft am Freitag (ab 19.45 Uhr live im TV auf SPORT1) ...
1316117160/img_Dusko_Savanovic_Serbien_EM_2011.jpg... gegen Frankreich um den Einzug ins Endspiel.

image_1288779294890.pngBeko BBL-Umfrage: Mitmachen und gewinnen.

Matchwinner für die Russen waren Victor Khryapa und Andrei Worontsewitsch mit je elf Punkten, vor allem aber der ehemalige NBA-All-Star Andrei Kirilenko (14 Zähler, elf Rebounds, sechs Assists, vier Ballgewinne).

"Chrjapa war unser wichtigster Spieler, weil er über 34 Minuten spielen musste, was er sonst nicht tut", sagte Blatt. "Aber was für Aktionen Kirilenko in der zweiten Spielhälfte hatte… Die hätte ich ihn nicht lehren können, und auf die konnte Coach Ivkovic sein Team nicht vorbereiten", schwärmte er.

Bei den Serben verbuchte Milos Teodosic 20 Punkte, aber auch neun Ballverluste, was Dusan Ivkovic auch auf den Dauerdruck der gegnerischen Defense zurückführte.

Tepic und Rasic mit Schmerzen draußen

Die ersten vier Punkte der Partie erzielte Teodosic für die Serben, bei denen Ivan Paunic den von Rückenschmerzen gepeinigten Milenko Tepic in der Startfünf ersetzte. Mit Aleksandar Rasic fehlte ein weiterer Guard mit Rückenbeschwerden.

Trotz einiger Abschlussschwächen von Nuggets-Center Timofei Mosgow zog Russland auf 8:4 weg, bevor sich Teodosic per Dreier zurückmeldete.

Deutschland-Bezwinger Dusko Savanovic hielt die Serben auf Schlagdistanz, aber Mosgow, wiederholt gut in Szene gesetzt, hatte das letzte Wort im ersten Viertel - 16:12.

Etliche Ballverluste von Teodosic

1316117240/img_Victor_Khryapa_Russland_EM_2011.jpgUnd die Russen legten weitere Zähler drauf, Victor Khryapa krönte den 9:0-Run ohne Kirilenko zum 23:12 mit einem Dreier.

Nach einem weiteren Distanzwurf von Khryapa war der Europameister von 2007 auf 29:17 enteilt.

Und die Serben - im zweiten Abschnitt ohne durch NBA-Abwanderer Nenad Krstic - kamen trotz griffiger Defense bis zur Pause nur auf sieben Punkte heran, drei Sekunden vor der Sirene beging Teodosic seinen bereits sechsten Turnover.

Kirilenkos Präsenz zahlt sich aus

Mit sieben Zählern in Folge, vier davon durch Krstic, kämpfte sich Serbien auf 38:39 heran.

Doch Russland behielt die Nase vorn, auch weil sich Kirilenkos Präsenz nicht nur bei seinem Tip-Dunk bemerkbar machte.

Der Blocked Shot des Jazz-Forwards gegen Savanovic leitete den Fast-Break ein, den Worontsewitsch mit Ablauf des dritten Viertels zum 54:48 abschloss.

Russland im Rebound überlegen

1316117303/img_Milos_Teodosic_Serbien_EM_2011.jpgAls Kirilenko und Teodosic um den Rebound rangen, kassierte der Serbe sein drittes Foul - und war außer sich. Er antwortete aber sportlich und versenkte einen Dreier zum 53:58.

Das Balkan-Team griff nun zu oft nach des Gegners Armen, die Russen griffen die Rebounds entschlossener ab und setzten sich fünf Minuten vor Schluss durch Kirilenkos erst dritten Korb auf 63:54 ab.

Nach dem vierten Foul von Allzweckmesser Kirilenko witterte Serbien noch mal seine Chance, Krstic, der am Ende 13 Punkte gesammelt hatte, verkürzte mit Freiwürfen auf 63:68.

Monja beseitigt letzte Zweifel

70 Sekunden vor dem Ende stahl Stefan Markovic den Ball und legte diesen zum 67:72 in den Korb.

Ein Dreier von Sergei Monja beseitigte allerdings 24 Sekunden vor Schluss die letzten Zweifel an Russlands Halbfinal-Einzug.

Parker und Co. knacken das Griechen-Bollwerk


1316115401/img_Tony_Parker_Frankreich_EM_2011.jpgNach einem zähen Kampf gegen Griechenland ist Frankreich erstmals seit 2005 in ein Halbfinale bei einer Europameisterschaft eingezogen.

Die Franzosen gewannen in der Zalgiris-Arena von Kaunas mit 64:56 (27:31) und treffen am Freitag (ab 19.45 Uhr live im TV auf SPORT1) auf Russland.

Superstar Tony Parker erzielte acht seiner 18 Punkte im Schlussviertel, sein NBA-Kollege Nicolas Batum zehn seiner 15. Reservist Nando de Colo kam mit nur acht Würfen auf 16 Zähler.

Center Ioannis Bourousis gelang mit 17 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double für die Hellenen.

Parker stolpert zu Boden

Die Franzosen verschliefen den Start genauso wie Parker den Antritt von Nick Calathes. Der Greko-Amerikaner legte den Ball zum 7:0 in den Korb, und "TP" fragte bei Joakim Noah nach, warum der nicht aushalf. Nicolas Batum, zuvor von Bourousis abgeräumt, antwortete mit einem Monsterdunk. Dennoch waren die Griechen nach Fotsis' Dreier auf 15:4 enteilt.

1316115510/img_Florent_Pietrus_Frankreich_EM_2011.jpgCalathes hob nach einem Schlag auf Parkers Arm bereits schuldbewusst den Arm, doch der Schiri pfiff nicht. Parker fiel verdutzt auf den Hosenboden.

Griechen hüten den Ball

Valencias Combo-Guard de Colo trug fünf Punkte zu einem 8:0-Run der Bleus bei, die am Ende des ersten Viertels nur noch 14:17 zurücklagen.

De Colo war auch maßgeblich daran beteiligt, dass die Franzosen mit sieben Zählern in Folge zum 21:21 ausglichen.

Die Griechen spielten offensiv zwar äußerst bieder, aber konzentriert. Nur vier Bälle gingen gegen die aggressive Abwehr Frankreichs bis zur Halbzeit verloren. Mit der Sirene stopfte Bourousis auf Bodenpass von Kostas Vasileiadis zum 31:27.

Ausgleich nach Parkers Ballgewinn

Noah zog sich zu Beginn des dritten Abschnitts ein blutende Wunde auf der Nase zu, Ali Traore sprang für ihn ein. Sein Gegner Bourousis nutzte dessen Unaufmerksamkeit zum 39:32. Nach einem Steal gegen Bourousis kam Parker zu seinem dritten Feldkorb - im zehnten Versuch.

1316115689/img_Joakim_Noah_Frankreich_EM_2011.jpgDoch den Ausgleich beantwortete Calathes mit einem Dreier zum 43:40, den letzten Punkten vor dem Schlussviertel.

9:0-Run wendet das Blatt

8:17 Minuten vor dem Ende brachte Parker seine Equipe erstmals in Führung, krönte den 9:0-Run danach mit einem Rückwärtskorbleger zum 49:45. Frankreich blieb knapp vorn, auch wenn die Griechen aus Parkers viertem Ballverlust Kapital schlugen und zwei Minuten vor Schluss auf 54:56 verkürzten.

Batum glänzte vorne mit zwei verwandelten Sprungwürfen, hinten blockte er Calathes' Korbleger ab. Hellas fehlten am Ende die Waffen, um den Anschluss noch mal herzustellen.

Quelle: SPORT1
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