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Freak City nicht zu schlagen: 57:95-Niederlage gegen Brose Baskets

Freak City nicht zu schlagen: 57:95-Niederlage gegen Brose Baskets

Die New Yorker Phantoms konnten den amtierenden Deutschen Meister Brose Baskets erneut nicht besiegen. Rund drei Wochen nach dem verlorenen Champions Cup kam die Mannschaft von Sebastian Machowski bei den Franken mit 57:95 (26:53) unter die Räder. In der mit 6800 Zuschauern traditionell ausverkauften Bamberger Stechert Arena lagen die Braunschweiger zur Halbzeitpause bereits mit 27 Punkten im Hintertreffen.
Phantoms-Center Kyle Visser gewann nicht nur den Sprungball gegen den europaerfahrenen Marcus Slaughter, sondern markierte auch die 2:0-Führung der Gäste. Robert Kulawick erhielt erneut von seinem Coach das Vertrauen als Starter und erzielte den Ausgleich zum 5:5 (3.). Doch kommt der Bamberger Angriff erst einmal ins Laufen, ist er nicht mehr zu stoppen: Das Team von Chris Fleming setzte sich durch einen erfolgreichen Korbleger von Brian Roberts auf 21:12 (6.) ab. Das Hauptmanko auf Phantoms-Seite: Vier Minuten lang blieben die Niedersachsen gänzlich ohne Punkterfolg.

Mit einem 9-Zähler-Vorsprung ging der Euroleague-Teilnehmer, bei dem Anton Gavel (13 Punkte in den ersten zehn Minuten) wieder einmal nicht in den Griff zu bekommen war, ins zweite Viertel. Nach einem krachenden Dunking von 2,15 Nationalcenter Tibor Pleiß enteilten die Gastgeber bis auf 33:17 (13.). Braunschweig kam in der Frankenhölle gehörig unter die Räder – nach zwei verwandelten Freiwürfen von Ex-NBA-Profi Casey Jacobsen führten die Brose Baskets nach 15 Minuten bereits mit 20 Zählern (39:19).

Auch in der Folgezeit mussten die Okerstädter die bittere Erfahrung machen, dass man sich gegen den Double-Gewinner, der am Donnerstag bei seinem Auftakt in der Euroleague KK Zagreb mit 96:65 abgefertigt hatte, keine Unkonzentriertheiten erlauben kann. Phantoms-Powerforward Rich Melzer versuchte mit seinen Korberfolgen kurz vor der Pause zumindest ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben, konnte aber ebenfalls nicht verhindern, dass die Bamberger zur Halbzeitpause vorentscheidend mit 53:26 vorne lagen.

Nach dem Seitentausch machten die Brose Baskets da weiter, wo sie vorher aufgehört hatten. Zwei verwandelte Freiwürfe des ehemaligen Bremerhavener Slaughter bedeuteten das 70:34 (28.) für die Hallenherren – dies stellte die bis dato höchste Führung dar. Die Machowski-Truppe haderte vor allem mit der Trefferquote: Am Ende hatten McElroy & Co. lediglich 17 von 48 Zweipunkteversuche im gegnerischen Korb untergebracht (35 Prozent).

73:41 stand auf der elektronischen Anzeigetafel, als es ins Schlussviertel ging. Bamberg ließ einfach nicht locker, baute den Vorsprung sogar noch aus: 84:45 (35.). Als Rich Melzer und Kyle Visser nach Erreichen der Höchstfoulgrenze vom Parkett mussten, war die Partie längst gelaufen.

Trainerstimme zum Spiel

Sebastian Machowski: „Glückwunsch an Bamberg. Wir hatten gehofft, dass rein psychologisch der Fokus der Bamberger nach dem Zagreb- und vor dem Moskau-Spiel nicht auf Braunschweig liegt. Weit gefehlt, der Zahn wurde uns bereits in der ersten Halbzeit gezogen. Auch in der zweiten Hälfte konnten wir nichts zeigen, was uns in die Nähe eines Sieges gebracht hätte. Wir müssen die Partie möglichst schnell abhaken und uns voll auf unsere nächste Aufgabe in Ludwigsburg konzentrieren.“

New Yorker Phantoms: Williams 8, Kulawick 3, Mittmann 2, Visser 9, Jorovic 3, Schneiders 2, Greer 5, Dennis 10, Schröder 3, Theis 6, McElroy, Melzer 6

Brose Baskets: Suput 9, Tadda, Jenkins 9, Schmidt, Neumann 1, Pleiß 20 (9 Rebounds), Roberts 13 (5 Assists), Jacobsen 12, Tucker 4, Gavel 15, Slaughter 12

Die Viertel im Überblick: 25:17, 28:9, 20:15, 22:16
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