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Gegen die Tigers aus Tübingen: Ingo Freyer fordert Dezibel-Rekord!

Gegen die Tigers aus Tübingen: Ingo Freyer fordert Dezibel-Rekord!

„Unsere Mannschaft ist heiß auf das Spiel. Die ENERVIE Arena muss am Samstag kochen – nicht mehr und nicht weniger!“ Trainer Ingo Freyer lässt keinen Zweifel daran, dass das Heimspiel gegen die WALTER Tigers Tübingen am Samstag um 19 Uhr das bisher wichtigste der Saison für Phoenix Hagen ist.
Die Tigers hatten einen schweren Saisonstart mit Spielen gegen die Bayern, Berlin und Bamberg, der auch prompt schlecht verlief. Erst am siebten Spieltag beim 90:83 in Bremerhaven gelang dem Team von Trainer Igor Perovic der erste Sieg. Eine Woche später verloren die Tübinger, die derzeit Tabellenvorletzter sind, in eigener Halle allerdings mit 53:69 gegen Bayreuth. „Wir haben unseren Rhythmus nie gefunden“, äußerte sich Perovic enttäuscht nach der Partie.

Der 24 Jahre alte amerikanische Aufbauspieler Vaughn Duggins führt das Team mit 15,0 Punkten an und gilt als gefährlicher Distanzschütze. Flügelspieler Reggie Redding mit 12,6 Zählern und 5,4 Rebounds, Center Tyrone Nash mit
9,7 Punkten und Guard Joshua Adam Young mit 9,4 Zählern sind die nächstbesten Werfer. Young, im letzten Jahr noch für Leverkusen aktiv, gibt sich angriffslustig: „Wir fahren nur aus einem Grund nach Hagen – um zu gewinnen und hoffentlich mit einem weiteren Auswärtssieg nach Tübingen zurückzukehren.“

Neu dabei ist der litauische Center Pavelas Cukinas (2,10 m, ehemals Ludwigsburg), der von Aisciai Kaunas kam. Er ersetzt den Kanadier Velimir Radinovic, mit dem die Tübinger Verantwortlichen nicht zufrieden waren. „Mit Pavelas konnten wir einen guten Rebounder verpflichten, der zudem eine sehr gute Übersicht besitzt und sowohl offensiv als auch defensiv Akzente setzen kann“, sagt Tigers-Manager Robert Wintermantel über seine Neuverpflichtung.

Kopf der Mannschaft ist Veteran Louis Campbell (Ex-Oldenburg und -Bremerhaven). Der 32-jährige Aufbauspieler ist nicht nur korbgefährlich, sondern hat auch ein gutes Auge für seine Nebenleute und ist stark beim Rebound. Komplettiert wird die Rotation der Tübinger durch Power Forward Adnan Hodzic, der es im Schnitt auf 7,6 Zähler bringt. Das deutsche Trio der Mannschaft besteht aus den Guards Nicolai Simon (ehemals Berlin) und Akeem Vargas sowie aus dem Power Forward Ruben Spoden.

Ingo Freyer überrascht der Fehlstart der Tübinger ein wenig: „Wir haben viele Videos gesehen. Sie haben Spieler von guter Qualität, insbesondere auf den kleinen Positionen. Die Tübinger verkaufen sich derzeit schlechter, als sie es sind.“ Den Hagener Coach elektrisiert das Tübingen-Spiel, wie bisher kein zweites in dieser Saison: „Es geht um sehr, sehr viel. Wenn wir am Samstag gewinnen, haben wir drei Spiele Vorsprung vor Tübingen. Wenn wir verlieren, sind wir fast auf einem Niveau.“

Jetzt, so verlangt es Freyer, müsse die Mannschaft ihre wahre Stärke zeigen: „Wir müssen beweisen, dass wir in den Spielen auf Augenhöhe konstant punkten können. In Bayreuth ist uns das gelungen, auch zuletzt gegen Trier. Das müssen wir jetzt bestätigen.“ Dafür erwartet er nicht nur von seinen Spielern, sondern auch von den Hagener Fans vollen Einsatz: „Ich wünsche mir schon bei der Team-Vorstellung einen neuen Dezibel-Rekord. Jedem in der Halle muss die Bedeutung des Spiels vom Sprungball an klar sein.“
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