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Gelingt die Revanche gegen Oldenburg?

Gelingt die Revanche gegen Oldenburg?

Im hohen Bogen fliegt der Ball durch die Luft, nur noch wenige Sekunden stehen auf der Anzeigetafel. Die gesamte Halle hält den Atem an. Wie in Zeitlupe senkt sich das Leder ab und für einen Augenblick bleibt die Zeit stehen. Mit offenem Mund und entsetzten Blicken folgen die ...
image_1294411867564.jpeg... Zuschauer auf den Rängen der Flugkurve. Als der Ball hart auf die vordere Ringkante prallt und in hohem Bogen vom Korb weg fliegt bricht der Jubel in der EWE Arena aus. Mit 67:70 mussten sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in ihrem ersten Saisonspiel bei den EWE Baskets Oldenburg nach toller Leistung und eigener Führung über 38 Minuten geschlagen geben.

Am kommenden Sonntag, 9. Januar, um 19:30 Uhr hat die Mannschaft von Headcoach Gordon Herbert die Möglichkeit zur Revanche – das Rückspiel in der Frankfurter Ballsporthalle steht an.

Bester Spieler in Reihen der DEUTSCHE BANK SKYLINERS war damals DaShaun Wood. Dem quirligen Aufbauspieler gelangen damals 12 Punkte, acht Rebounds und vier Assists. Den letzten Dreier zum Ausgleich in der letzten Sekunde setzte der Amerikaner damals in oben beschriebener Szene allerdings daneben. Mit Sicherheit wird er am Sonntag die Erinnerung daran als Extramotivation mit auf das Frankfurter Parkett nehmen.

In Reihen der Oldenburger überzeugten Oliver Stevic, Louis Campbell und der mittlerweile nicht mehr im Team stehende Steven Smith (elf Punkte, sechs Rebounds). Dem 2,04 Meter großen Stevic gelangen damals 17 Punkte und fünf Rebounds. Über den weiteren Saisonverlauf erzielte der Serbe bislang durchschnittlich 12,7 Punkte und 7,9 Rebounds – in beiden Kategorien führt er seine Mannschaft damit an. Aufbauspieler Louis Campbell trug damals elf Punkte, sechs Rebounds und vier Assists zum Erfolg seiner Mannschaft bei. Mit durchschnittlich zehn Punkten und über vier Assists gehört auch der 1,91 Meter große Amerikaner zu den Leistungsträgern seiner Mannschaft.

„Oliver Stevic ist ein sehr unbequemer Gegenspieler. Er ist sehr beweglich, variabel und ein guter Offensivrebounder. Seine besondere Stärke ist, dass er immer wieder dort auftaucht wo es dem Gegner besonders weh tut. Mal trifft er einen Halbdistanzwurf oder tippt einen Ball nach Rebound direkt wieder in den Korb. Louis Campbell bringt sehr viel Erfahrung und eine unheimlich gute Athletik mit. Wir werden versuchen müssen, ihn aus dem Spiel zu nehmen“, erläutert DEUTSCHE BANK SKYLINERS Assistant Coach Klaus Perwas.

Im Laufe der Saison haben sich die EWE Baskets Oldenburg mit dem serbischen Power Forward Luka Bogdanovic und dem amerikanischen Aufbauspieler Eddie Gill. Beide konnten bislang mit guten Statistiken ihren Wert für die Mannschaft demonstrieren. Bogdanovic nutzt seine Größe von 2,04 Metern für rund zehn Punkte und drei Rebounds. Gill kommt bislang auf 6,2 Punkte und 3,6 Rebounds pro Spiel.

Nach dem Spiel gegen die EWE Baskets Oldenburg hat die Mannschaft von Headcoach Gordon Herbert eine Woche Zeit um sich auf das Rückspiel gegen ratriopharm Ulm vorzubereiten. Das Spiel findet am Samstag, 15. Januar, um 18:30 Uhr in der Frankfurter Ballsporthalle statt. Karten sind noch über die Geschäftsstelle der DEUTSCHE BANK SKYLINERS (Tel: 069 - 92 88 76 19; E-Mail: ticket(at)skyliners.de) oder die bekannten Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket zu erhalten.

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Quelle: DEUTSCHE BANK SKYLINERS

Hält die Serie gegen Frankfurt?

EWE Baskets Oldenburg

Verlockende Aussicht: Mit einem Sieg bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS könnten die EWE Baskets Oldenburg am Sonntag bis auf zwei Punkte an die in der Beko BBL aktuell zweitplatzierten Frankfurter heranrücken.

image_1294402237734.jpegDie Partie in der Ballsporthalle beginnt um 19.30 Uhr und wird live bei Sport1 übertragen. Während die Hessen am Mittwoch in einem Nachholspiel bei ratiopharm Ulm mit 82:87 unterlagen, genossen die EWE Baskets erstmals seit November eine komplette Woche ohne Pflichtspiel. Am Samstag macht sich das Team aus Norddeutschland nach einer Trainingseinheit auf den Weg nach Frankfurt.

Gegner Frankfurt hatte sich zuletzt als erster Verfolger der überragenden Brose Baskets etabliert. Mit 24:6 Punkten (eine Niederlage gab es zum Auftakt beim 67:70 in Oldenburg) gelang dem Team von Headcoach Gordon Herbert ein glänzender Start in die neue Saison. Jetzt indes ist der Erfolgszug ein wenig ins Stocken geraten – auswärts unterlag das Team in Bonn (89:92) und, wie eingangs erwähnt, in Ulm. „Zwei Niederlagen in der Fremde können ja passieren“, so Sportdirektor Kamil Novak gegenüber der Frankfurter neuen Presse. „Aber wir müssen aus den Niederlagen lernen.“

Gewiss war das Ergebnis vom Mittwoch auch dem Umstand geschuldet, dass der Kader, der innerhalb der Saison bereits einige Veränderungen durchlief, noch immer nicht vollständig besetzt ist. Nach der Entscheidung, Center Joe Dabbert nicht länger im Team zu halten, klafft unter dem Korb der auf den kleinen Positionen glänzend besetzten SKYLINERS eine Lücke. Marius Nolte, Kimmo Muurinen und der von einer Knieblessur inzwischen wiedergenesene Roger Powell bringen viel Engagement auf das Parkett, Coach Herbert allerdings möchte seine Mannschaft rasch um einen klassischen Center erweitern.

Allen Umständen zum Trotz (Bradley Buckman, Grayson Moyer und Dabbert gingen vorzeitig, AJ Moye kämpft sich nach einem Schlaganfall durch eine Reha) haben die Frankfurter bislang eine exzellente Saison gespielt und setzen nahtlos an das Vorjahr an, als sie sich bis ins Finale um die Deutsche Meisterschaft vorkämpften. Angeführt von einem überragenden DaShaun Wood, der momentan nicht zuletzt dank seiner 17,2 Punkte, 5,0 Rebounds und 5,0 Assists ein MVP-Kandidat ist, garantieren Akteure wie Powell (12,8 Punkte, 4,7 Rebounds), Jimmy McKinney (11,1 Punkte), Jermaine Bucknor, Muurinen (beide 8,1), Dominik Bahiense de Mello (7,8), Quantez Robertson (5,5), Nolte (5,4) und Routinier Pascal Roller (5,2) für viel Qualität in einem tief besetzten Kader.

Die Oldenburger nutzten die Trainingswoche derweil, um den Integrationsprozess von Eddie Gill und Luka Bogdanovic voranzutreiben und möchten nicht nur den fünften Sieg im sechsten Spiel der vergangenen Wochen, sondern auch den sechsten Pflichtspiel-Erfolg in Serie gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS (Gesamtbilanz: 13:13) einfahren.

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Quelle: EWE Baskets Oldenburg
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