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Gelingt gegen den Erzrivalen die Trendwende?

Gelingt gegen den Erzrivalen die Trendwende?

Am kommenden Sonntag um 18 Uhr empfangen die WALTER Tigers Tübingen im lang ersehnten Derby ratiopharm ulm. Das Team von ratiopharm-Trainer Thorsten Leibenath ist mit vier Siegen und nur einer Niederlage denkbar gut in die Saison gestartet. Nur gegen den Deutschen Meister aus Bamberg verloren die Ulmer, die diese Saison zum ersten Mal in der neuen ratiopharm arena mit über 6000 Plätzen spielen werden. Aufgrund der guten Bilanz der Ulmer werden die Tigers nur als Außenseiter in das Spiel gehen, wobei bei den Derbys gegen Ulm bekanntlich immer alles möglich ist.
Auf Ulmer Seite ist Center „Big John“ Bryant, der schon letztes Jahr für die Ulmer aktiv war, zusammen mit dem Vize-Topscorer der Beko BBL, Isaiah Swann, wohl die größte Bedrohung für die Schützlinge von Tigers-Cheftrainer Igor Perovic. Bryant (gegen Trier mit 27 Punkten, 16 Rebounds und 5 Assists) und Isaiah Swann (im Schnitt knapp über 20 Punkte pro Spiel) ragen aus einem guten Kollektiv heraus. Für Perovic zwei Schlüsselspieler im System der Münsterstädter: „Bryant ist der beste Offensivcenter der Liga, das habe ich meinen Spielern unter der Woche mehrfach gesagt. Wir müssen hier gut und engagiert zur Sache gehen. Mit Swann haben sie zudem einen sehr erfahrenen Guard in ihren Reihen, welcher in den ersten Begegnungen schon gezeigt hat, zu was er in der Lage ist. Wir dürfen die Ulmer aber nicht nur auf diese zwei Spieler begrenzen, die gesamte Mannschaft ist sehr gut aufgestellt“, so Perovic.

Interessant wird auch das Wiedersehen mit dem Ex-Tübinger Dane Watts. Der 25-jährige Power Forward, welcher in den letzten zwei Spielzeiten zum Tübinger Publikumsliebling aufstieg, wechselte im Sommer vom Neckar an die Donau. Viele Tigers-Fans haben ihm diesen Schritt nicht verziehen, gespannt darf man auf den Empfang von Watts im Tübinger Dschungel sein. Nach langer Verletzungspause findet Steven Michael Everkamp wieder zu alter Stärke, geführt wird die Leibenath-Truppe von Nationalspieler Per Günther. Ergänzt wird die Mannschaft mit Tommy Mason-Griffin, Keaton Nankivil, Energizer Sebastian Betz, Rocky Trice.

Die Tigers müssen besser rebounden!

Besonders wichtig wird es für die Tigers sein, anders als im Spiel gegen ALBA BERLIN, besser und aggressiver zu rebounden. Man erlaubte den Albatrossen 17 Offensivrebounds, was diese gnadenlos ausnutzten. Vor allem gegen John Bryant, den Top-Rebounder der Liga, wird die Reboundarbeit der Tigers sehr wichtig sein, um den Ulmern nicht zusätzliche Wurfchancen zu ermöglichen. Auch müssen die Tübinger versuchen, mehr zum Korb zu kommen und dort Fouls zu ziehen. Gegen Berlin hatte man nur sieben Versuche von der Freiwurflinie, denen auf Berliner Seite 30 Freiwürfe gegenüberstanden. Besonders auffällig war in den letzten Tigers-Spielen ebenfalls, dass viele Spiele (wie gegen Frankfurt, Quakenbrück und Berlin) erst im letzten Viertel abgegeben wurden. Hier muss das junge Team versuchen, insgesamt abgebrühter zu agieren, was sich hoffentlich im Laufe der Saison einstellen wird.

Mit der Unterstützung der Fans im Rücken, die auch Igor Perovic als Schlüssel zu einem Erfolgserlebnis ansieht, werden die Tigers hoffentlich in der Lage sein, im Hexenkessel der Paul Horn-Arena am Sonntagabend den ersten Saisonsieg einzufahren.

Tickets für das wohl beste Derby in der Beko BBL gibt es noch an den bekannten Vorverkaufsstellen, im Online-Shop unter www.walter-tigers.de oder in der Geschäftsstelle der Tübinger. An der Abendkasse am Spieltag ab 16.30 Uhr werden wohl nur noch Stehplätze erhältlich sein. Daher, jetzt die letzten Karten für das spannende Württemberg-Derby sichern!

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