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Gelingt in Hagen Wiedergutmachung?

Gelingt in Hagen Wiedergutmachung?

Nach der desaströsen 53:69-Niederlage der WALTER Tigers Tübingen gegen den BBC Bayreuth am vergangenen Wochenende wollen die Schützlinge von Tigers-Cheftrainer Igor Perovic am Samstagabend (19 Uhr – ENERVIE Arena) gegen Phoenix Hagen Wiedergutmachung betreiben. Gegen den aktuellen Tabellen-Zwölften der Beko BBL ist das jedoch wahrlich keine leichte Aufgabe. Zumal die Westdeutschen schon drei Begegnungen für sich entscheiden konnten. Für Hagens Trainer Ingo Freyer steht ein immens wichtiges Spiel an:
„Wenn wir dieses Spiel gewinnen, sind wir drei Siege vor Tübingen. Verlieren wir, sind wir fast wieder auf Aufgabenhöhe mit den Tigers“, bringt der ehemalige Nationalspieler die Situation auf den Punkt. Doch für die Neckarstädter kommt dieser Partie noch wichtigere Bedeutung zu. Aus bisher acht gespielten Begegnungen konnte die Perovic-Truppe nur einmal das Parkett als Sieger verlassen. Punkte werden also dringend benötigt. Perovic ist richtig begeistert, dass sich gut 100 Tübinger Fans am Samstag auf den Weg nach Hagen machen werden: „Es ist sehr wichtig, dass die Fans immer noch hinter uns stehen. Besonders in unserer jetzigen Situation ist es eine tolle Hilfe, wenn sie an uns glauben“, so der 37-Jährige

Hagens Stärke liegt in der Offensive

Das unberechenbare Hagener Team macht wie in der letzten Saison 2010/2011 vor allem eine starke Offensive aus. Besonders in der heimischen ENERVIE Arena sind die Hagener äußerst treffsicher, und so überrascht auch der Sieg gegen ALBA BERLIN nicht! Gegen die Hauptstädter gelangen Phoenix beeindruckende 98 Punkte, von denen allein Marc Antonio Carter 33 beisteuerte. Doch weder Carters 33 noch Zygimantas Jonusas 37 Punkte (gegen die Telekom Baskets Bonn, sondern die 38 Punkte von Jordan Hasquet (gegen den FC München Bayern) sind der Spitzenwert in der noch jungen Spielzeit 2011/2012. Mit Jonusas (17,1 ppg) und Carter (16,8) haben die Hagener zwei Akteure unter den Top Ten der besten Scorer in der Basketball Bundesliga. Mit Aufbauspieler Brandon Brooks (13,1) und Hasquet (12,8) punkten noch zwei weitere Spieler im Schnitt zweistellig. Da das Hagener Spiel nicht nur von einem bestimmten Spieler abhängt, ist es umso schwieriger auszurechnen und das gesamte Tübinger Team ist, so Tigers-Cheftrainer Igor Perovic, gefordert, die jeweiligen Gegenspieler zu stoppen, um die Hagener nicht ins Rollen kommen zu lassen. Außerdem müssen die Tigers dem kommenden Kontrahenten im Rebounding den Kampf ansagen.

Mit durchschnittlich 14,25 Offensivrebounds ist die Freyer-Truppe in dieser Kategorie Spitzenreiter. Im Vergleich: Die Tübinger kommen in dieser Wertung nur auf 8,6 Offensivrebounds. Bester Rebounder bei den Hausherren ist Edward Seward, welcher im Schnitt auf sieben Rebounds kommt. Perovic muss also seine Schützlinge gut darauf einstellen, dass den Hagenern nicht zu viele zweite Chancen im Angriff ermöglicht werden. Der Tübinger Übungsleiter weiß um die Stärke des nächsten Gegners: „Hagen ist im Kollektiv eine sehr gute Mannschaft, aus in welcher derzeit Jonusas, Carter und Brooks herausstechen. Wir müssen eine Energieleistung abrufen und dürfen sie nicht ins Rollen kommen lassen. Meine Mannschaft muss hart am Rebound arbeiten und wir haben in der Offensive unsere Angriffe klar abzuschließen. Nur so wird man in Hagen eine Siegchance haben“, berichtet Perovic. Ergänzt wird das Freyer-Team von Jason Crowe, Routinier Bernd Kruel und Tristan Blackwood. Auf die Tigers wartet also reichlich harte Arbeit.

Tigers müssen die Würfe treffen!

Die entscheidende Verbesserung im Gegensatz zum Spiel gegen Bayreuth müssen die Tigers freilich nicht in der Verteidigung, sondern im Angriff erbringen. Gegen die Franken aus Bayreuth konnten nur indiskutable 31% der Würfe getroffen werden. Mit den Fans im Rücken sollte es jedoch gelingen, denn ein Sieg in Hagen wäre in der brenzligen Situation der Tübinger wahrlich Gold wert. Seitens der Mannschaft hat auch Josh Young den Ernst der Lage erkannt: "Das Spiel gegen Bayreuth war für uns alle eine große Enttäuschung. Wir müssen in dieser Woche einiges verbessern und den gesamten Fokus auf das Spiel in Hagen legen. Eines ist klar: Wir fahren nach Hagen, um zu gewinnen", so Young abschließend.

Glück im Unglück für Julian Albus

Mit nach Hagen fahren kann auch Julian Albus. Der 19-jährige Nachwuchsspieler der Tübinger erlitt im Zweikampf mit Mitspieler Reggie Redding einen Bruch der Nase. Glücklicherweise war keine Operation notwendig, es fand lediglich eine kleine Korrektur unter lokaler Betäubung in der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik am Tübinger Universitätsklinikum bei Oberarzt Dr. Paul-Stefan Mauz statt. Mit einer Gesichtsmaske kann Albus ab sofort wieder am Mannschaftstraining der Schwaben teilnehmen. An dieser Stelle auch ein Dank an Jochen Steil und Tobias Schiedt vom Orthopädiehaus Brillinger (www.brillinger.de) in Tübingen, welche die Maske umgehend angefertigt haben.

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