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Geschlossene Mannschaftsleistung bringt Heimsieg

Geschlossene Mannschaftsleistung bringt Heimsieg

Nach fünf Spielen ohne Erfolg durfte das Team des BBC Bayreuth zusammen mit rund 2.400 Zuschauern in der Oberfrankenhalle endlich wieder einen Sieg bejubeln. Beim 84:71 (47:39) über die TBB Trier kamen gleich fünf Spieler auf eine zweistellige Punktausbeute, vor allem Simon Schmitz überzeugte mit 14 Punkten, erzielte dabei drei Dreier. Mit dem Sieg über den Tabellensiebten hat sich der BBC noch einmal im Abstiegskampf zurückgemeldet und das Team hat gezeigt, dass man noch nicht auf gegeben hat.
Besser ins Spiel starteten die Gäste, die durch Maik Zirbes und Dru Joyce einen 1:4 (2.) Vorsprung erspielen konnten. Die ersten Feldpunkte für den BBC erzielte mit einem Tip In Jared Reiner, er konnte nach Zuspiel von Marcus Ginyard in der dritten Minute beim 5:4 auch die erste Bayreuther Führung markieren. Der erste Dreier des Abends kam von Triers Oliver Clay, der in der vierten Minute zum 7:9 abschloss. Nach dem Ausgleich von Danny Gibson gab es zunächst einen Block von Marcus Ginyard gegen Maik Zirbes, ehe Stefan Schmidt zweimal an der Freiwurflinie scheiterte. Und so konnten die Gäste durch drei Zähler von George Evans auf 9:12 davonziehen. In der siebten Minute erhöhte Barry Stewart per Dreier auf 11:15 – die höchste Führung der TBB am Abend. Mit einem Dunking, aufgelegt von Danny Gibson, verkürzte Ekene Ibekwe den Rückstand um die Hälfte, in der zehnten Minute folgte der Ausgleich durch Jaivon Harris. Quasi mit dem Schlusspfiff konnte George Evans die knappe 17:19 Führung der Trierer herstellen. Trotz des Vorsprungs gab es bei den Gästen auch einen Wehrmutstropfen: Topscorer Philip Zwiener knickte abseits des Balles um und konnte nicht mehr weiterspielen.

Im zweiten Abschnitt riss es die BBC-Fans ein ums andere Mal von den Sitzen. Dies lang vor allem an einer Reihe von erfolgreichen Dreiern am Stück. Bis zur 13. Minute zappelten Distanzwürfe von Jaivon Harris, zweimal von Pete Campbell und zweimal von Simon Schmitz im Trierer Korb. Nur fünf Zähler kamen hier vom Gast, 32:24 (14.) betrug die BBC-Führung. Mit einem weiteren Zwischenspurt von zehn Punkten, begonnen und beendet von Simon Schmitz, zog die Mannschaft von Trainer Andreas Wagner auf 42:26 (17.) davon. Auch auf den anschließenden Dreier von Samy Picard wusste der BBC die richtige Antwort – erneut traf Simon Schmitz von draußen. Erneut war es Samy Picard, der in der 18. Minute einen Dreier zum 45:34 verwandelte. Nach Punkten von Ekene Ibekwe kam Trier zu fünf Punkten von Maik Zirbes am Stück, nach dem 47:49 nahm BBC-Trainer Andreas Wagner eine Auszeit, nach der es keine Punkte mehr vor der Halbzeitpause gab.

Wie schlägt sich der BBC diesmal im ominösen dritten Viertel? Besser, als von vielen gedacht! Dabei waren die ersten Minuten zerfahren, geprägt von Fehlwürfen und Unsicherheiten auf beiden Seiten. Und so konnte die TBB Trier bis zur 25. Minute nur um zwei Zähler verkürzen. Nach dem 51:43 von Drew Neitzel vergab zunächst Triers John Redder Bynum zwei Freiwürfe, ehe auf der Gegenseite der nächste Schmitz-Dreier den Weg in des Gegners Korb fand. In der 28. Minute standen mit Stefan Schmidt, Simon Schmitz und Steve Wachalski gleich drei deutsche Spieler auf dem Feld, sie bejubelten das 58:46 (29.) von Jaivon Harris – erneut von jenseits der 6,75 Meter. Mit einem Dreipunkt-Spiel verkürzte noch vor dem letzten Drittel Samy Picard, ein weiterer Dreier der TBB, verwandelt von Dru Joyce, bedeutete das 58:53.

Erneut Dru Joyce traf zu Beginn des letzten Viertels, damit beendete der Trierer Point Guard einen Lauf von neun Punkten zum 58:55. Sollte der BBC nochmals ins Wanken kommen? Nicht an diesem Sonntagabend. Steve Wachalski, Ekene Ibekwe (Freiwurf) und Marcus Ginyard erzielten fünf Punkte am Stück, nach dem 63:55 gab es ein unsportliches Foul gegen Triers Barry Stewart und eine Auszeit von Gästecoach Henrik Rödl. Beide Freiwürfe saßen, erneut zeichnete sich Marcus Ginyard für die Punkte verantwortlich – 65:55 (33.). Drew Neitzel erhöhte per Dreier und in der 36. Minute folgte ein Dreipunkt-Spiel von Jared Reiner, bei dem Barry Stewart sein viertes Foul kassierte. Die Trierer hatten nun schon ihr fünftes Mannschaftsfoul und so folgten die nächsten BBC-Punkte von der Freiwurflinie: Marcus Ginyard und Jared Reiner erhöhten auf 75:61 (37.). Mit einem Alley-Oop verwandelte Ekene Ibekwe zum 77:64, in der 39. Minute verkürzten die Gäste durch einen Stewart-Dreier nochmals auf 80:69, das Spiel war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden. Und so durfte der Mann des Abends, Simon Schmitz, die letzten Sekunden mit dem Ball an der Hand jubelnd herunterticken lassen.

Ein Doppelspieltag läutet am kommenden Wochenende die letzten acht Spiele der Saison ein. Nur noch ein Spiel Rückstand hat der BBC nun auf den MBC, dazu kommt noch der verlorene direkte Vergleich. Am Freitag, 18. März, gastiert das BBC-Team ab 20 Uhr bei den Telekom Baskets Bonn, am Sonntag, 20. März kommt es dann zum Heimspiel gegen EnBW Ludwigsburg. Spielbeginn ist um 17 Uhr, Tickets für das Spiel gibt es beim Nordbayerischen Kurier (Maxstraße 58-60), der Theaterkasse (Opernstraße 22) sowie unter tickets.bbc-bayreuth.de

Trainerstimmen:

Henrik Rödl (TBB Trier): „Glückwunsch an Bayreuth. Es war für uns das erwartet Spiel gegen ein Team, das im Abstiegskampf ist und mit viel Herz spielt. In einigen Phasen hat Bayreuth sehr gut geworfen. Ich bin dennoch stolz auf mein Team, wir haben gekämpft ohne Ende. Philipp Zwiener ist umgeknickt und es war dann für uns schwer, den Ausfall von drei Leuten zu kompensieren. Bayreuth war heute stark, hat sich den Sieg verdient erarbeitet. Bei Philipp Zwiener ist nichts gebrochen, aber der Fuß ist dick. Er wird wohl einige Zeit ausfallen.“

Andreas Wagner (BBC Bayreuth): „Ich bin mit meinem Team sehr zufrieden, es hat sehr viel Herz gezeigt, Willen bewiesen. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Wichtig war dass wir, auch wenn nicht alles perfekt gelaufen ist, weiter gekämpft haben. Es hat uns geholfen, mit zehn Punkten ins letzte Viertel zu gehen, das gibt Selbstvertrauen. Meinem Team gebührt großes Lob für den Kampf. Simon Schmitz hat sein bisher bestes Spiel für den BBC gemacht, er hat alles richtig gemacht, gekämpft, verteidigt, sehr viel Herz bewiesen. Auch Stefan Schmidt hat in der ersten Halbzeit defensiv sehr gut gespielt. Wir haben den Vorsprung mit zwei jungen Deutschen erspielt. Das zeigt, dass das Team kämpft und zusammenspielt.“

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