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Großer Kampf wird nicht belohnt: Louis Dale verhindert Phoenix-Sieg

Großer Kampf wird nicht belohnt: Louis Dale verhindert Phoenix-Sieg

Trotz einer ansprechenden Leistung unterlag Phoenix Hagen bei der BG Göttingen mit 90:99 (48:51). Die Gastgeber machten in einer engen Partie der Beko BBL vor 2.550 Zuschauern erst in der Schlussphase den Sack zu.
Die Feuervögel mussten in Göttingen ohne Zygimantas Jonusas auskommen. Der Litauer fehlte aufgrund einer Rückenverletzung, die er sich am Freitag gegen Ulm zugezogen hatte. Phoenix startete gut ins erste Viertel, traf sicher aus der Distanz und kam durch Mark Dorris und David Bell zum 11:11 (6.). Anschließend profitierten die Veilchen allerdings von Hagener Ballverlusten und zogen durch Kyle Bailey auf 18:13 davon (7.). Doch Phoenix konnte sich im ersten Viertel auf seine Dreier verlassen. Es war erneut David Bell, der sein Team mit 23:20 in Führung brachte. Zur Viertelpause lagen die Gäste mit 27:24 vorne.

Trenton Meacham besorgte das zwischenzeitliche 28:27 für Göttingen, was Phoenix postwendend mit einem Dreier von Matt Terwilliger und einem Dreipunktspiel von Jacob Burtschi beantwortete (30:35, 13.). Jetzt riss den Feuervögeln allerdings ein wenig der Faden. Die BG startete, angetrieben von Dwayne Anderson, einen 19:6-Lauf zum 49:41 (18.). Bis zur Pause kamen die Hagener wieder auf 51:48 heran, weil David Bell sicher aus der Distanz traf und Jacob Burtschi sich immer wieder durchsetzen konnte. Beide US-Boys hatten zur Halbzeit 16 Zähler auf dem Konto.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten sich die Göttinger zunächst etwas Luft verschaffen und gingen durch Kyle Bailey mit 63:55 in Führung (24.). Phoenix kämpfte weiter mit Ballverlusten, kam aber durch gute Distanzwürfe immer wieder zurück. David Bell und Matt Terwilliger trafen zur 64:63-Führung (27.). Die Mini-Runs wechselten weiter – das blieb charakteristisch für das Spiel. John Little vollendete einen Korbleger und verwandelte auch den Bonuswurf zum 71:64 (28.).

Mark Dorris glich erneut aus (71:71, 30.). Als die Phoenix-Dreier nicht fielen, setzte sich Göttingen durch Mike Scott wieder auf 79:71 ab. Der im Schlussviertel enorm starke Quentin Pryor schaffte per Distanzwurf den Ausgleich zum 81:81 (35.), Mark Dorris besorgte sogar die neuerliche Führung für die Feuervögel (82:83, 36.). Den nächsten Führungswechsel verkrafteten die Gäste dann nicht mehr. Dwayne Anderson markierte das 87:85, bevor Louis Dale im Finale übernahm. Der Amerikaner erzielte die letzten zehn Punkte für die Veilchen und sicherte so den 99:90-Erfolg.

„Es war ein körperbetontes Spiel, bei dem es ständig hin und her ging. Wir waren heute gut und die ganze Zeit dran. Dale hat am Ende schwierige Würfe getroffen und darum ist der Göttinger Sieg auch nicht unverdient“, fasst Trainer Ingo Freyer zusammen und ergänzt: „Wir hatten einige Ballverluste zu viel, wobei etliche davon Offensivfouls waren.“ Seinem Team macht Freyer aber keinen Vorwurf: „Wir haben am Freitag gespielt, das war ein echter Nachteil. Dass uns Zygimantas Jonusas gefehlt hat und Jacob Burtschi früh vier Fouls hatte, war ebenfalls ein Problem. Aber wir haben einen guten Kampf geliefert und hätten durchaus auch gewinnen können.“

BG Göttingen: Anderson (23/2), Dale (19/2), Boone (13), Meacham (13), Scott (10), Bailey (8, 8 Ass.), Little (7), Kulawick (3/1), Meeks (3/1).

Phoenix Hagen: Bell (24/6), Pryor (19/3, 8 Reb.), Burtschi (19/1), Dorris (17/1), Terwilliger (6/2), Spohr (3/1), Seward (2), Kruel, Schwarz.

Stationen: 11:8 (5.), 24:27 (10.), 39:38 (15.), 51:48 (20.), 63:61 (25.), 73:71 (30.), 82:81 (35.), 99:90 (40.).

Zuschauer: 2.550

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