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Gute Ausgangssituation festigen

Gute Ausgangssituation festigen

Nach zuletzt zwei Siegen in Serie sind die Basketballer der EnBW Ludwigsburg mittendrin im Rennen um die begehrten Playoff-Plätze und bei Punktgleichheit mit dem Tabellenachten haben es die Gelben Riesen weiterhin selbst in der Hand erstmals seit drei Jahren ...
image_1298584857888.jpeg... wieder das Ticket für die Meisterschaftsrunde zu lösen. Um diese gute Ausgangssituation bis zu den Duellen mit der direkten Konkurrenz zu behalten, muss am Sonntag im Heimspiel gegen Phoenix Hagen unbedingt sein Sieg her. „Hagen kann an einem guten Tag jeden schlagen“, warnt Head Coach Markus Jochum vor der Partie gegen den 14. Der Beko Basketball Bundesliga. Spielbeginn in der Arena Ludwigsburg ist am Sonntag um 17.00 Uhr.

„Wir haben gegen Hagen noch etwas gut zu machen“, so die klare Ansage von EnBW-Center John Bowler vor dem Spiel der Gelben Riesen gegen Phoenix Hagen. Der 26-Jährige hat die 82:95 Niederlage aus dem Hinspiel noch deutlich vor Augen und ist fest entschlossen sich vor heimischem Publikum bei den Westdeutschen zu revanchieren. Im Kampf um den Einzug in die Playoffs ist es auch dringend notwendig, dass die Barockstädter am Samstag punkten, möchte man seine gute Ausgangsposition, die sich Jerry Green & Co. zuletzt durch die Erfolge gegen ALBA BERLIN und den Mitteldeutschen BC erarbeitet haben, doch um jeden Preis verteidigen.

Mit zwölf Siegen und elf Niederlagen stehen die Ludwigsburger momentan punktgleich mit Trier und Bremerhaven, sowie einem halben Spiel Rückstand auf die siebtplatzierten Bonner auf dem zehnten Tabellenrang, sodass man es in den allesamt noch anstehenden Duellen gegen die direkte Konkurrenz selbst in der Hand hat sich das heiß begehrte Playoff-Ticket zu erspielen.

„Das ist ein enorm wichtiges Spiel für uns. Wir müssen unsere gute Ausgangsposition unbedingt halten, sonst wird uns auch der direkte Vergleich gegen die Playoff-Teams nichts nützen“, gibt Head Coach Jochum die Marschrichtung für Samstag unmissverständlich vor. Dabei treffen die Barockstädter mit Phoenix Hagen auf eine Mannschaft, die am vergangenen Wochenende durch einen 87:78 Heimsieg gegen die Telekom Baskets Bonn reichlich Selbstvertrauen getankt hat. Aufbauspieler David Bell, mit durchschnittlich 16,2 Punkten ohnehin Topscorer der Westdeutschen, führte die Truppe von Trainer Ingo Freyer mit 22 Zählern an, während Hagen als Team starke Werte in den Bereichen Assists (20) und Steals (12) verbuchen konnte.

Leistungsträger bei Phoenix sind neben Bell Scharfschütze Jacob Burtschi (14,3), ALLSTAR Mark Dorris (14,2), Flügelspieler Zygimantas Jonusas (12,2) und Kapitän Quentin Pryor (11,7), während Bernd Kruel (6,0), Matt Terwilliger (5,4) und Edward Seward (4,3) die großen Positionen der Hagener besetzen. „Hagen spielt einen sehr eigenwilligen Stil. Sie suchen den schnellen Abschluss, machen viel Druck und mächtig Tempo. Im Hinspiel haben wir uns dagegen nicht gewehrt und die Niederlage einfach geschehen lassen. Am Samstag wird es nun darauf ankommen mit voller Intensität ins Spiel zu gehen um Phoenix mit physischem Spiel entgegenzutreten“, so die Jochums kurze Analyse des nächsten Gegners.

Spielbeginn in der Arena Ludwigsburg ist am Sonntag um 17.00 Uhr. Tickets sind wie immer erhältlich an allen Eventim Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline 01805 / 99 11 18 (kostenpflichtig), im Online Ticket Shop oder direkt in der Geschäftsstelle der EnBW Ludwigsburg.

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Quelle: EnBW Ludwigsburg

Selbstbewusster Gegner wartet

Phoenix Hagen

Zur EnBW Ludwigsburg führt die Reise von Phoenix Hagen am kommenden Sonntag. Um 17 Uhr treten die Feuervögel zum Spiel der 24. Runde in der Beko Basketball Bundesliga in der Arena Ludwigsburg an.

image_1298536951134.jpegAuf den Guard-Positionen rotieren mit Top-Scorer Alex Harris (15,3 Punkte) Aufbau-Routinier Jerry Green und der deutschen Nachwuchshoffnung David McCray vorwiegend drei Spieler. Harris ist, wie auch der litauische Forward Dogatas Zavackas, ein hervorragender Distanzwerfer.

Weitere Forwards im Team von Trainer Markus Jochum sind der Amerikaner Toby Bailey (ehemals Artland Dragons), der estische Nationalspieler Slim-Sander Vene und der deutsche Nationalspieler Johannes Lischka. Unter den Körben arbeiten mit John Bowler (2,04 m, 123 kg) und Rick Rickert (2,11 m, 110 kg) zwei „echte Kanten“.

Die Ludwigsburger sind derzeit gut drauf, besiegten zuletzt ALBA BERLIN mit 89:84 und behielten auch beim Mitteldeutschen BC die Oberhand. 19 Punkte lag das Jochum-Team am letzten Wochenende in Weißenfels bereits zurück, um am Ende doch noch mit 81:77 die Oberhand zu behalten. Mit 12 Siegen und 11 Niederlagen steht die EnBW Ludwigsburg nach 23 Spieltagen punktgleich mit Bremerhaven und Trier auf dem zehnten Tabellenplatz und kämpft weiter um die Playoff-Plätze. Center John Bowler hat zudem die 82:95-Schlappe in Hagen noch nicht vergessen: „Wir haben noch etwas gut zu machen. Die Niederlage im Hinspiel war sehr ärgerlich. Wir wissen, dass wir die bessere Mannschaft sind, jetzt gilt es, das auch zu beweisen. Wir wollen unsere gute Ausgangssituation unbedingt verteidigen“.

Auch Phoenix-Coach Ingo Freyer ist angetan von der Qualität des Gegners: „Das sind schon sehr starke Namen im Kader der Ludwigsburger. Was ihnen im Saisonverlauf bisher fehlte, war vielleicht ein wenig die Konstanz. Darum wird wohl auch viel von der Tagesform abhängen.“ Der Trainer rechnet sich darum durchaus eine Chance aus: „Wir haben, außer in Berlin, alle Spiele in diesem Jahr offen gestalten können. Darum wissen wir, dass wir am Sonntag gewinnen können.“

Phoenix inside: Edward Seward nach Bonn und vor Ludwigsburg

Es war sein Nachmittag: Mit vier Punkten, elf Rebounds und sechs geblockten Schüssen rockte Center Edward Seward beim Sieg gegen die Telekom Baskets Bonn (87:78) das Haus. „Klar bin ich darüber sehr froh – über den Sieg und über meine Vorstellung. Aber zufrieden bin ich damit keineswegs. Ich hoffe, dass ich mich weiter verbessern kann und ein starkes Saisonfinale hinlege.“

Gegen Bonn war es für „Eddie“ ein ganz besonderes Spiel: „Persönlich war der Sieg für mich wie eine Befreiung. Ich will natürlich jedes Spiel gewinnen, aber diese Partie war ein Muss. Die Tatsache, dass ich im Hinspiel den entscheidenden Fehler gemacht habe (Seward wurde disqualifiziert und für ein Spiel gesperrt, die Red.), der wohl den Sieg gekostet hat, konnte ich nicht akzeptieren. Als am Samstag die Schlusssirene ertönte und die Fans tobten, war das für mich für einen kurzen Moment ein Gefühl wie die Meisterschaft.“

Der nächste Gegner heißt Ludwigsburg. „Eine weitere Hürde auf unserem Weg, und sicher keine leichte. Aber wenn wir mit der gleichen Intensität spielen wie gegen Bonn, dann wird es nicht leicht für Ludwigsburg, uns zu schlagen“, glaubt Seward. Gegen eine weitere starke Leistung seinerseits hätte der 2,06m-Mann auch nichts einzuwenden: „Ich bringe Musik und Champagner mit. Vielleicht kann es dann ja eine weitere ‚Block-Party’ mit mir als Gastgeber in Ludwigsburg geben.“

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Quelle: Phoenix Hagen
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