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Gute Nachrichten von Don Beck und Jeff Gibbs

Gute Nachrichten von Don Beck und Jeff Gibbs

Basketball spielt für Don Beck in diesen Tagen nur eine untergeordnete Rolle. Der 57-Jährige, der in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) zuletzt als Headcoach für die EWE Baskets Oldenburg und TBB Trier tätig war, sitzt in seinem Apartment in Chofu, einem Vorort von Tokio, und ...
image_1300115066506.jpeg... verfolgt intensiv die Geschehnisse, die das verheerende Erdbeben und der Tsunami ausgelöst haben.

„Es ist eine unfassbare Tragödie, speziell für die Menschen in der Region Sendai“, schildert der Amerikaner seinen Eindruck aus der Krisenregion. Aber Japan sei ein stolzes und unverwüstliches Land, das auch dieses „schlimme Ereignis“ meistern werde.

Beck, der den japanischen Erstligisten Toyota Alvark betreut, geht es nach eigenen Angaben gut. In Tokio gebe es an seinem Gebäude keine Schäden, die Kommunikation via Telefon oder Internet sei nicht eingeschränkt. Grundsätzlich seien die Japaner auf Erdbeben vorbereitet, die Häuser dementsprechend konstruiert.

„Würde mich wundern, wenn die Saison zu Ende gespielt werden würde“

Angesichts der Naturgewalten, die vor allem über die Ostküste Japans hineingebrochen waren, und die Angst vor einer möglichen Atom-Katastrophe haben die Verantwortlichen der J-League dazu bewogen, am vergangenen Wochenende sämtliche Meisterschafts-Spiele abzusetzen.

image_1300115084733.jpegOb der Spielbetrieb überhaupt wieder aufgenommen wird, ist offen. Ihn würde es wundern, sagt Beck, wenn die Saison zu Ende gespielt werden würde. Eine Entscheidung darüber soll in den nächsten Tagen fallen. Für den Fall, dass der Spielbetrieb eingestellt werden sollte, hat Beck klare Vorstellungen. Dann werde er, obwohl er sich in Tokio „relativ sicher“ fühlt, nach Deutschland zu seiner Familie zurückkehren.

Am Tag des großen Bebens befand sich Beck mit seiner Mannschaft in Nagoya, sechs Stunden entfernt vom Ursprung der Erdstöße. Es habe sich angefühlt, als hätte die Erde minutenlang gebebt, so Beck. So etwas hätte er noch nicht erlebt – und spricht dabei aus Erfahrung. In Kalifornien habe er ebenfalls Erd-Erschütterungen mitbekommen. Als das Erdbeben vorbei gewesen sei, habe sich die Mannschaft auf zum Training gemacht. „Von dem Tsunami und den Verwüstungen im Norden des Landes wussten wir zu diesem Zeitpunkt nichts.“

Jeff Gibbs im Training – Familie in die USA zurückgekehrt

Trotz der Umstände sei die Rückfahrt aus Nagoya relativ reibungslos verlaufen. „Viele Geschäfte waren geschlossen und alles schien irgendwie zu funktionieren.“ Am Sonntag hätte sich die Lage dann noch weiter normalisiert, wenngleich Milch und andere Lebensmittel schwer zu erhalten gewesen seien.

image_130011510780.jpegWas Beck besonders erleichtert, ist die Tatsachse, dass keine ihm bekannten Spieler oder Mannschaften vom Erdbeben oder dem Tsunami betroffen gewesen seien. Dies gilt auch für Jeff Gibbs.

„Mr. Incredible“, wie er zu seiner Zeit bei ratiopharm Ulm und den Eisbären Bremerhaven genannt wurde, steht seit dieser Saison ebenfalls bei Toyota Alvark unter Vertrag und ist somit einer von Becks Spielern.

„Jeff hat heute trainiert. Ich glaube, es geht ihm soweit ganz gut. Seine Familie ist jedoch in die USA zurückgekehrt.“

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