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Heimsieg zum Saisonauftakt

Heimsieg zum Saisonauftakt

Die EnBW Ludwigsburg startete am Montagabend erfolgreich in die Beko BBL-Saison 2011/12. Nach durchwachsener erster Halbzeit wurden die LTi Gießen 46ers am Ende deutlich mit 73:56 (33:33) besiegt, sodass die Fans in der ARENA Ludwigsburg sich über einen gelungenen Saisonauftakt ihrer Mannschaft freuen durften. Fünf Spieler des EnBW-Team punkteten zweistellig, wobei Kapitän Jerry Green mit 16 Zählern zum Topscorer avancierte.
Nachdem das vom Mediapartner Regio TV produzierte Intro am Montagabend zum ersten Mal über die Videoleinwand der ARENA Ludwigsburg geflimmert war und bereits vor Spielbeginn für Gänsehaut gesorgt hatte, schickte Head Coach Markus Jochum beim Sprungball die Startformation Jerry Green, Alex Harris, Terrel Harris, Donatas Zavackas und John Bowler aufs Parkett um die Beko BBL-Saison 2011/12 offiziell zu beginnen. Alex Harris sorgte nach wenigen Sekunden bereits für die ersten Punkte, die Gäste aus Gießen fanden insgesamt jedoch besser ins Spiel und zwangen Trainer Jochum beim Stand von 3:7 für die Mittelhessen bereits nach drei Minuten zu seiner ersten Auszeit. Doch auch danach blieben die 46ers um Spielmacher Radenko Pilcevic am Drücker und erhöhten nach einem technischen Foul gegen Mark Dorris auf 7:16. Spätestens jetzt waren auch die Zuschauer in der ARENA Ludwigsburg im Spiel und machten sich ihrem Frust durch ein gellendes Pfeifkonzert Luft. Zavackas und Dorris mussten zwar mit ihrem zweiten bzw. dritten persönlichen Foul auf der Bank Platz nehmen, dennoch ging nun ein Ruck durch die Mannschaft und so setzte Johannes Lischka mit einem krachenden Dunking ein erstes Ausrufezeichen. Green und Harris legten anschließend nach und Kurt Looby brachte Ludwigsburg bis auf einen Punkt heran, vier Zähler von Elvir Ovcina sorgten letztendlich aber für einen 16:21 Rückstand nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Abschnitt war es zunächst weiterhin der Gießener Center, der die EnBW-Defense vor Probleme stellte und Ludwigsburg somit auf Abstand hielt. Erst als Flügelspieler Tim Koch von der Dreierlinie erfolgreich war und Jerry Green in seiner unnachahmlichen Art und Weise am Korb abschließen konnte, waren die Hausherren wieder dran um Gästetrainer Björn Harmsen zu einer Auszeit zu bewegen. Auch danach blieb es eine hart umkämpfte Partie in der beide Teams mehr durch intensive Verteidigung als durch spektakuläre Angriffsaktionen überzeugen konnten, sodass es letztlich beim Stand von 33:33 in die Halbzeitpause ging.

Der Start in den zweiten Durchgang wurde dann leider wieder komplett verschlafen, sodass es keine 60 Sekunden dauerte bis Markus Jochum seine Mannschaft zu einer Auszeit zurück auf die Bank holte. Die Ansage des Ludwigsburger Head Coaches zeigte offensichtlich Wirkung, denn im Anschluss gingen die Korbjäger aus der Barockstadt mit deutlich mehr Intensität zu Werke um durch Dunkings von John Bowler und Alex Harris zum Erfolg zu kommen. Gästetrainer Harmsen reagierte sofort mit einer Auszeit, den Lauf der Hausherren konnte er damit jedoch nicht stoppen, komplettierten Zavackas, Green und Harris doch einen 12-0 Run des EnBW-Teams, ehe Mark Dorris mit einer weiteren Flugeinlage zum 49:40 vollendete. Ludwigsburg hatte nun endgültig die Kontrolle übernommen und ging mit einem 11-Punkte Polster in die letzten zehn Minuten.

Hier baute Dorris den Vorsprung mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf zunächst weiter aus, danach ließ die Konzentration bei den Barockstädtern allerdings wieder nach, sodass man es in dieser Phase verpasste den Gästen endgültig den Todesstoß zu versetzen. Stattdessen verkürzte Gießen durch einen 6-0 Zwischenspurt auf 58:50, ehe ein Dreier von Donatas Zavackas und ein spektakulärer Alley-Oop auf Kurt Looby das EnBW-Team wieder auf Kurs brachten und sich die Gastgeber im weiteren Verlauf des Schlussviertels keine Blöße mehr gaben um am Ende deutlich mit 73:56 die Oberhand zu behalten. Nach durchwachsener erster Halbzeit feierten Jerry Green & Co. schlussendlich also einen verdienten Auftaktsieg in die Beko BBL-Saison 2011/12, den sie zu großen Teilen ihrer starken Verteidigungsarbeit im zweiten Durchgang zu verdanken hatten.

Headcoach EnBW Ludwigsburg Markus Jochum:
„Wir waren vom Gießener Druck nicht überrascht, sind aber mit einer schlechten Konzentration ins Spiel gegangen und haben dann versucht es im Angriff zu erzwingen. Gleichzeitig war unsere Verteidigung am Anfang zu lasch. In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber unseren Rhythmus gefunden und das Spiel am Ende doch noch souverän nach Hause gebracht.“

Headcoach LTi GIESSEN 46ers Björn Harmsen:
„Glückwunsch an Ludwigsburg zu diesem verdienten Sieg, sie waren heute in der zweiten Halbzeit die klar bessere Mannschaft. Mit unseren ersten 15 Minuten war ich sehr zufrieden, da haben wie es geschafft Ludwigsburg mit unserem Druck in der Verteidigung aus dem Konzept zu bringen. Im zweiten Durchgang haben wir dann leider den Rhythmus verloren und man konnte deutlich sehen, dass Ludwigsburg hier durch die eingespielte Mannschaft Vorteile hatte.“

Die Viertel im Überblick: 16:21 17:12 22:11 18:12

Statistik:
Scorer Ludwigsburg:
Green (16, 5 Assists), Dorris (13, 5 Steals), A.Harris (10), Zavackas (10, 8 Rebounds), Lischka (10), Bowler (6, 6 Rebounds), Looby (3, 6 Rebounds, 2 Blocks), Koch (3), McCray (2), T.Harris (0), Konietzke (n.e.)

Scorer Gießen:
Ovcina (21, 10 Rebounds), Jeffers (12), Bernard (10), Oehle (4), Archibong (3), Pilcevic (3), Djurasovic (2), Nikagbatse (1), Stewart (0), Zazai (0), Perl (0)
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