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Hinten schlecht und vorne kaum besser

Hinten schlecht und vorne kaum besser

Hinten undicht und vorne ohne Präzision – den EWE Baskets Oldenburg mochte am Mittwoch im dritten Saisonspiel wenig gelingen. Das 77:98 bei EnBW Ludwigsburg markierte die erste Niederlage in der Saison 2011/2012 in der Beko Basketball Bundesliga. Selbst eine erneut überragende Vorstellung von Bobby Brown (27 Punkte) war nicht ausreichend, um ein knapperes Resultat einzuspielen. Die Möglichkeit zur Wiedergutmachung eröffnet sich schnell:
Schon an diesem Sonntag sind die Schützlinge von Trainer Predrag Krunic erneut gefordert, wenn ab 18 Uhr die New Yorker Phantoms aus Braunschweig in der EWE ARENA gastieren. Wer dabei sein will, muss sich sputen: Ein Großteil der 3148 Tickets ist bereits verkauft, Reste gibt es unter www.ewe-baskets.de/tickets und an den Vorverkaufsstellen.

Viertel Nummer eins bescherte den 2234 Zuschauern einen Tag des offenen Korbs. Mit 32:25 ging der Abschnitt an die Hausherren, die Oldenburgs Verteidigung schon zu einem frühen Zeitpunkt der Partie diverse unlösbare Probleme vorsetzten. In der Folge zeigte die Trefferquote der Gäste kontinuierlich nach unten, während die Barockstädter ihren mehr und mehr verzückten Fans Punkte in Serie lieferten. Das 34:52 zur Pause war aus Sicht der weit gereisten Gäste deprimierend – und schon vorentscheidend.

„Wir haben heute schlecht verteidigt und sind gleich im ersten Viertel ins Hintertreffen geraten“, analysierte Krunic nach der Schlusssirene. „Danach war es schwer, wieder ins Spiel zu kommen, hat Ludwigsburg doch mit großem Selbstvertrauen gespielt und fantastisch getroffen.“ In der Tat kam die Mannschaft von Trainer Markus Jochum am Ende auf stolze 60,3 Prozent aus dem Feld; Oldenburgs 43,3 Prozent reichten demgegenüber nicht aus, um eine Partie auf Augenhöhe zu liefern. Noch schlimmer fiel die Bilanz aus der Distanz aus: Ganze drei von 20 Versuchen aus 6,75 Meter und mehr fanden den Weg in den Korb (15 %).

Da am Mittwoch auch noch mehrere Spieler individuell einen gebrauchten Tag erwischt hatten – Rickey Paulding kam auf zwei Punkte, Milan Majstorovic auf einen und Dominik Bahiense de Mello sowie Sead Sehovic blieben ganz ohne Zähler – mussten sich die Baskets letztlich überdeutlich geschlagen geben.

Die lange Rückfahrt war mit diesem Abend im Gepäck doppelt bitter. Für Sonntag stehen daher mindestens zwei Vorhaben auf dem Zettel: Die Verteidigung muss deutlich zulegen und die Trefferquote ansteigen. Dass die EWE Baskets das können, bewiesen sie bei ihren beiden souveränen Siegen.

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