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Hoffnungen erfüllt - Kenny Williams bleibt

Hoffnungen erfüllt - Kenny Williams bleibt

Es hatte sich in den letzten Tagen und Wochen irgendwie schon abgezeichnet. Die Lokalzeitungen vermeldeten einen recht sicheren Verbleib von Kenny Williams hier bei den WALTER Tigers Tübingen und auch die Tübinger Anhängerschaft diskutierte im Internet ...
... eifrig die Personalie des 25-jährigen Publikumslieblings der Schwaben. Und nun sind alle Spekulationen zu Ende! "Fear the beard" bleibt den Tübinger ein weiteres Jahr erhalten und geht mit den Raubkatzen in seine insgesamt vierte Spielzeit.

Dabei ist - trotz aller Hoffnungen und Erwartungen über einen Verbleib von Williams - seine Vertragsverlängerung wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Bekanntermaßen ist der bullige Center der Schwaben seit Februar krankheitsbedingt (Lungenembolie) außer Gefecht gesetzt. Somit war der 70:68-Sieg der Neckarstädter beim BBC Bayreuth am 07. Februar sein letztes Spiel im Dress der schwarz-gelben. Zuvor hatte er sich schon stark angeschlagen ganz im Dienste der Mannschaft in den Spielen gegen Bonn und Ludwigsburg durchgequält.

Auch diese beiden Pflichtspiele konnten die Tübinger gewinnen, nicht zuletzt auch dank des unermüdlichen Einsatzes von Williams. Im Saisonendspurt ging dann der Truppe von Trainer Igor Perovic etwas die Puste aus. Nach sechs siegreichen Partien musste man sechsmal als Verlierer vom Platz gehen, die Play-off-Träume waren dahin. Für Perovic ist bis heute das Fehlen seines Spielers mit der Nummer 50 der entscheidende Faktor für das Scheitern: "Wir konnten Kenny nicht ersetzen und hatten große Probleme im Spiel unter den Körben, vor allem defensiv", so der 37-jährige Coach der Tigers.

Mit der endgültigen Vertragsverlängerung fällt dem Tübinger Cheftrainer nun ein großer Stein vom Herzen. "Kenny war einer unserer Schlüsselspieler in den letzten beiden Spielzeiten. Mit seiner Athletik passt er sehr gut in unser System und er ist ein wichtiger Mosaikstein für den Basketball, welchen wir auch im nächsten Jahr spielen wollen", so Perovic über Williams. Ferner ist der Trainer davon überzeugt, dass sich sein alter und neuer Center noch weiter entwickeln kann: "Kenny hat noch viel Potential, man erinnere nur an seine Schwächen beim Freiwurf. Aber auch sonst kann er noch viel dazulernen und sich weiter verbessern."

Gerade mit seinem freien Wurf von der Linie ist der 25-Jährige aus Miami in der Lage, sich noch deutlich zu steigern. Eine Erfolgsquote von 42,1 % ist klar ausbaufähig. Doch Williams ist bestrebt, weiter sowohl an seinen Stärken als auch an seinen Schwächen hart zu arbeiten. "Ich freue mich, weiterhin für die Tigers spielen zu können, dafür werde ich all meine Energie einsetzen. Für meine weitere Entwicklung passt hier alles, ein guter Trainer, ein gutes Umfeld und die notwendige Spielzeit für mich. Ferner habe ich großartige Hilfe im Zusammenhang mit meiner Krankheit erfahren, dafür bin ich allen von ganzem Herzen sehr dankbar", sagt Williams dazu.

Stichwort Krankheit: Wann "fear the beard" das Training wieder aufnehmen kann, ist noch nicht sicher. Doch bescheinigen ihm die Ärzte um Prof. Claus Claussen und Dr. Kilian Rittig vom Tübinger Universitätsklinikum, dass "er gute Fortschritte macht". Die Schwaben und natürlich Williams selbst hoffen fest, dass er pünktlich zum Trainingsauftakt im August wieder voll mitwirken kann. Den beiden Ärzten und ihrem gesamten Team ein herzlicher Dank, ebenso dem Mannschaftsarzt der Tübinger, Mstyslaw Suchowerskyj, der sich ebenfalls aufopferungsvoll um die Genesung des 25-Jährigen bemüht.
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