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Hohe Hürde in Braunschweig

Hohe Hürde in Braunschweig

Vor einer hohen Hürde stehen die EWE Baskets Oldenburg an diesem Sonntag in der Beko Basketball Bundesliga. Ab 17 Uhr gastieren die Huntestädter beim Tabellenfünften New Yorker Phantoms Braunschweig. Die Hausherren konnten acht der letzten zehn Spiele gewinnen und liegen mit aktuell 22:14 Punkten klar auf Playoffkurs.
Die Oldenburger als Achter streben bei derzeit 20:16 Zählern derweil einen wichtigen Auswärtssieg an, um den Kontakt zu den vorderen Plätzen nicht zu verlieren – und um mit ihrem Vorjahres-Bezwinger in den Playoffs gleichzuziehen.

Das Trainerteam um Headcoach Predrag Krunic verschwendet zu Beginn der Rückrunde nicht zu viele Gedanken an das Klassement. Zunächst geht es bei den EWE Baskets um mehr Stabilität im Spiel und um das Vermeiden von Schwächephasen wie bei der Niederlage in Frankfurt in der Vorwoche (71:76). Zwar gelangen zuletzt vier Siege in sechs Spielen, doch präsentieren sich die Akteure auf dem Parkett phasenweise noch immer zu launisch. Gerade in Braunschweig werden eine konsequente Defensive und eine konzentrierte Offensive nötig sein, um die Südniedersachsen zu bezwingen.

Braunschweig hat sich unter Regie von Trainer Sebastian Machowski zu einem der besseren Beko BBL-Teams entwickelt. In der Saison 2009/2010 gelang als Achter der Sprung in die Playoffs, dort sorgten die Phantoms dann mit einem 3:1 im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Oldenburg für eine große Überraschung. Auch in der laufenden Saison ist offenbar mit den Braunschweigern zu rechnen: Abgesehen von einem kleinen Einbruch im Oktober und Anfang November liefern die Spieler gute Ergebnisse in Serie ab. Die Volkswagenhalle wurde zuletzt für die Gäste nur mehr schwer einnehmbar – Göttingen, Berlin und Bonn mussten sich hier geschlagen geben.

Sieben US-Amerikaner drücken dem Phantoms-Spiel ihren Stempel auf: Brandon Thomas (14,3 Punkte im Schnitt pro Partie), Marcus Goree (13,0), der aktuell angeschlagene LaMarr Greer (11,3), Tony Skinn (11,1), Jason Cain (10,5), Kyle Visser (8,4) und Kevin Hamilton (7,2) teilen sich nahezu die vollständige Verantwortung untereinander auf. Komplettiert wird der Kader durch Nils Mittmann, der regelmäßig über zehn Minuten aufläuft, Philip Noch, Nick Schneiders und Milan Obradovic.

Eine Woche vor dem Allstar Day und einer zweiwöchigen Pflichtspielpause werden beide Mannschaften nichts unversucht lassen, mit einem Sieg das Selbstvertrauen zu steigern – der Kampf um die Playoffs dürfte in dieser Saison indes noch sehr lange sehr spannend bleiben.
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