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Hohe Hürde vor Heimspiel-Serie

Hohe Hürde vor Heimspiel-Serie

Vor den Heimspiel-Festtagen mit gleich drei Auftritten in der EWE ARENA am Stück sind die EWE Baskets Oldenburg an diesem Sonntag auswärts gefordert.
Beim Tabellenachten EnBW Ludwigsburg (30:26 Punkte) hofft die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic (32:24) nicht nur auf den siebten Auswärtssieg der laufenden Saison, sondern auch auf einen wichtigen Erfolg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um einen Platz in der Meisterrunde. Während ein Sieg einen riesigen Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme bedeuten würde, könnte der Abstand auf die Verfolger im Fall einer Niederlage schmelzen. Los geht es um 19.05 Uhr, Sport1 überträgt live aus der Arena Ludwigsburg.

Das Hinspiel in Oldenburg gehört zu den unliebsamen Erinnerungen der laufenden Saison, verspielten die Baskets doch vor heimischer Kulisse einen deutlichen Vorsprung und mussten sich schließlich mit 67:68 geschlagen geben. Die Niederlage widersprach dem bisherigen Trend der Duelle zwischen den Nord- und Süddeutschen, denn die Gesamtbilanz spricht nach 17 Liga-Begegnungen eindeutig für die EWE Baskets: Sie gewannen 13 Vergleiche. Auch in Ludwigsburg fühlten sich Oldenburger Mannschaften seit 2003 mehrheitlich wohl: Sechs der acht Auftritte bestritten sie erfolgreich.

Die Barockstädter durchliefen in der aktuellen Spielzeit wechselhafte Phasen. Einem enttäuschenden Auftakt mit drei Siegen aus zehn Spielen folgte eine 5:0-Serie, in deren Verlauf auch der Comeback-Erfolg in der EWE ARENA gelang. Drei Niederlagen am Stück stellten danach einen Rückschlag dar, der zuletzt mit 7:3 Siegen souverän gekontert wurde. Da auch die Gäste aus Oldenburg in den letzten Wochen bei aller Instabilität eine zaghafte Positiv-Tendenz (6:4) erkennen ließen, dürfte die Besucher am Sonntag ein heißer Tanz erwarten. Im Endspurt der Hauptrunde steht nun an jedem Wochenende viel auf dem Spiel.

Der Ludwigsburger Kader unter Regie von Trainer Markus Jochum präsentiert sich mit seiner Neuner-Rotation sehr ausgeglichen. Zwar setzen Leistungsträger wie Alex Harris, Donatas Zavackas und John Bowler ebenso große Akzente wie das Beko BBL-erfahrene Duo Jerry Green und Toby Bailey, doch kann sich Jochum auch auf Spieler wie David McCray oder Siim-Sander Vene voll und ganz verlassen. Ebenfalls prägend für den EnBW-Erfolg sind Rick Rickert und der Ex-Gießener Johannes Lischka.

Wie können die Baskets, die in dieser Saison gerade bei Sport1-Spielen einige Schreckmomente erlebten, dieser tief besetzten Ludwigsburger Mannschaft beikommen? „Es ist schwer, gegen Ludwigsburg in einen guten Rhythmus zu kommen“, so Assistenztrainer Ralph Held. „Sie haben eine sehr gute Mannschaft, die sehr oft die Verteidigung wechselt.“ Für Oldenburg gilt: Keine Scheu vor den TV-Kameras, denn was könnte vor den drei Heimspielen in Serie auch mehr Selbstvertrauen auslösen als ein Sieg in der Fremde?
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