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In Berlin erneut nur Außenseiter

In Berlin erneut nur Außenseiter

Die WALTER Tigers Tübingen sind am frühen Sonntagabend (17 Uhr - O2 World) der Gegner des deutschen Vizemeisters ALBA BERLIN zu dessen Heimpremiere in der Saison 2011/2012. Bisher mussten die Spreestädter drei Mal in der Fremde antreten. Die Bilanz: Für die erfolgsverwöhnten Berliner sprang in drei Auftritten nur ein Sieg heraus, bei den New Yorker Phantoms Braunschweig setzte sich die neuformierte Mannschaft von Trainer Gordon Herbert souverän mit 87:68.
Bei den vermeintlichen Underdogs aus Bremerhaven und Hagen staunte das Berliner Starensemble nach Spielende nicht schlecht, als die Anzeigetafeln die Berliner Niederlagen schwarz auf weiß dokumentierten. Als Reaktion auf die Niederlage bei den Feuervögeln aus Hagen setzte Herbert gleich am Montagvormittag um 8.30 Uhr die nächste Trainingseinheit an. Denn, wer den Kanadier an der Seitenlinie kennt, der weiß, dass er solche Ergebnisse seiner Truppe nicht mehr sehen möchte. Die Gäste aus Tübingen werden sich somit sicher auf motivierte Berliner einstellen müssen, alles andere als eine Heimniederlage beim eigenen Saisonauftakt wäre schlichtweg eine Katastrophe aus Sicht des Vizemeisters.

Herbert brachte DaShaun Wood mit nach Berlin

Neben Herbert verpflichteten die Hauptstädter mit DaShaun Wood ein weiteres Mitglied aus der hessischen Mainmetropole aus Frankfurt. Auch an neuer Wirkungsstätte soll der spielstarke US-Amerikaner die Fäden des Berliner Spiels ziehen und seine neuen Mitspieler gekonnt in Szene setzen. Und der 26-jährige Point Guard macht da weiter, wo er in Frankfurt aufgehört hat. Mit 15,3 Punkten und 6,7 Assists führt er die teaminterne Statistikwertung bereits an. Ebenfalls zweistellig punkten zwei neue weitere Neuverpflichtungen: Center Torin Francis (13,7) und Shooting Guard Kyle Weaver (12,7). Halten bzw. weiter im Team agieren die deutschen Nationalspieler aus Berlin.

Yassin Idbihi, Heiko Schaffartzik, Sven Schultze sowie Lucca Staiger. Mit dem sprunggewaltigen US-Amerikaner Bryce Taylor und Routinier Derrick Allen sind zwei weitere Leistungsträger aus der vergangenen Spielzeit 2010/2011 weiter in Diensten von ALBA tätig. Mit Mauricio Parra verfügen die Berliner zudem einen ehemaligen Co-Trainer aus vergangenen Tübinger Zeiten. Parra war von 2004 bis 2008 - mit einer kleinen Unterbrechung in Chemnitz - vier Jahre lang Assistenztrainer der WALTER Tigers Tübingen, als Spieler fungierte die letzten beiden Spielzeiten damals noch der heutige Cheftrainer der Schwaben, Igor Perovic. In der Spielzeit 2003/2004 stieg er an der Seite von Georg Kämpf in das deutsche Oberhaus auf. Nicht mehr im Team sind dagegen die langjährigen Profis Immanuel McElroy (Braunschweig) und Julius Jenkins (Bamberg).

Tübingen wartet noch auf den ersten Sieg

Perovic geht nun mittlerweile auch schon in sein drittes Amtsjahr als verantwortlicher Cheftrainer der Tübinger. Mit einer jungen Mannschaft soll die Großen der Liga geärgert und auch geschlagen werden. Bisher stehen die Neckarstädter aber ohne Erfolgserlebnis da. Aus dem schweren Auftaktprogramm (Frankfurt, München, Bamberg, Quakenbrück) mussten die Perovic-Schützlinge vier Mal das Parkett als Verlierer verlassen. Zuletzt jedoch nur hauchdünn und mit viel Pech. Bei der 103:108-Niederlage nach Verlängerung bei den Artland Dragons führten die Gäste fünf Sekunden vor Schluss noch 93:90, ehe Darren Fenn mit einem Dreier den schmerzlichen Ausgleich erzielte und der Favorit sich in der Extraspielzeit dann doch noch durchsetzen konnte. An diese gute Leistung will Perovic nun auch in Berlin anknüpfen: "Wie wahrscheinlich immer in dieser Saison, sind wir auch in dieser Begegnung nur krasser Außenseiter. Doch ich bin der Überzeugung, dass wir eine gute Mannschaft haben, die auch gegen vermeintlich übermächtige Gegner bestehen kann. In Berlin werden wir einen neuen Anlauf nehmen, wenngleich wir wissen, dass Tübingen in den letzten sieben Jahren keine Partie bei ALBA gewinnen konnte", so Perovic.

Um die Reisestrapazen nach dem Spiel bei den Artland Dragons etwas zu lindern, fliegen die Tübinger erst am Sonntagvormittag in die Hauptstadt. Dazu Perovic: "Dies hilft uns bei der Vorbereitung auf dieses Spiel natürlich immens weiter. Nun gilt die Konzentration voll und ganz auf das Spiel gegen den Vizemeister", so der 37-Jährige abschließend.

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