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In Frankfurt das Spiel aus der Hand gegeben

In Frankfurt das Spiel aus der Hand gegeben

ratiopharm Ulm bringt sich gegen die Deutsche Bank Skyliners in eine aussichtsreiche Siegposition - und verliert mit 67:74 (43:38). Im letzten Viertel gelingen den Ulmern fünf Punkte.
"Am Schluss eines Spiels musst du dein Niveau noch einmal steigern können - das ist uns heute nicht gelungen", sagt Manager Dr. Thomas Stoll nach der 64:76-Niederlage in Frankfurt. Damit bleiben die Skyliners auch im elften Heimspiel ungeschlagen. Doch es hätte nicht viel gefehlt, und die Ulmer hätten diese Serie am 19. Spieltag DER Beko BBL gebrochen. Denn 82 Sekunden vor dem Ende hatte Rocky Trice noch das 67:67 erzielt. "Aber wir haben unsere Chancen nicht genützt, weil einfach jeder zu viele Fehler gemacht hat", ärgert sich Stoll.

Zu Beginn des Spiels sah es danach noch gar nicht aus. Denn bis zur fünften Minute, respektive bis zum 10:11, das Per Günther von der Freiwurflinie erzielte, lief für die Ulmer Delegation in Frankfurt alles nach Plan. In den folgenden zwei Spielminuten versenkten die Frankfurter allerdings zwei Dreier - Ulm hatte bis dato noch keinen Treffer aus der Distanz vorzuweisen - und zogen auf 10:19 (7. Minute) davon. Eine Auszeit von Mike Taylor war dann aber der Auslöser für eine 9:2-Serie, die Rocky Trice mit seinem sechsten Punkt des ersten Viertels begann und Travis Walton eine Sekunde vor der Pause mit dem 19:20 beendete.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste den Tabellenzeiten gut im Griffe - und das, obwohl Topscorer John Bryant noch nicht einen Punkt beigesteuert hatte. Denn der effektivste Spieler der Liga netzte (nach seinen 22 Punkten im Hinspiel) in Frankfurt erstmals in der 16. Minute ein (30:27). Und zwar von der Freiwurflinie. Allerdings verwandelte Big John nur den ersten Versuch, den zweiten vergab er. Was nicht schlimm war, denn Robin Benzing sicherte sich den Offensivrebound und tippte den Ball zum 29:30 in den Korb. Für Benzing war Bryants vergebener Freiwurf so etwas wie eine Initialzündung, denn der 21-jährige Nationalspieler legte in den knapp fünf verbleibenden Minuten bis zur Halbzeit zehn weitere Punkte nach (43:38) - zwei davon von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Benzing erzielte in der ersten Halbzeit nicht nur 16 Punkte, sondern hob auch die Ulmer Dreiquote auf respektabel 44 Prozent an (4/9). Das war insofern wichtig, da Frankfurt sich dank einer 50-prozentigen Dreierquote kurzfristig abzusetzen drohte (23:28, 7. Minute).

Die zweite Halbzeit begann dann mit zwei Serien: Den Ulmern unterlief ein Fehler nach dem nächsten und die Frankfurter punkteten. Bis zur 23. Minute hatten sie den Halbzeitrückstand in eine 47:45-Führung verwandelt. Aber ratiopharm Ulm ließ sich auch trotz einiger spektakulärer Aktionen der Gastgeber nicht abschütteln. Da John Bryant bis zur 27. Minute seine Konto auf sieben Zähler und sieben Rebounds erhöhte hatte, und Sebastian Betz einen Dreier versenkte, führten die Gäste zwischenzeitlich sogar wieder (54:53). Doch Frankfurt antwortete ebenfalls aus der Distanz und erhöhte bis zur 28. Minute erneut auf 58:54. Nach einem weiteren Betz-Dreier (seinem dritten von vier Versuchen) gingen die Ulmer beim Stand von 62:63 in die letzten 10 Minuten.

Nun vergingen allerdings dreieinhalb Minuten, in denen nur Frankfurt scorte. Nach dem 62:67 durch Pascal Roller beantragte Coach Taylor in der 34. Minute eine Auszeit. Als Gordon Herbert in der 36. Minute ebenfalls eine Timeout verlangte, waren in diesem Spielabschnitt erst sechs Punkte gefallen (64:67). In einem Viertel, in dem Punkte Mangelwaren blieben, erzielte Rocky Trice in der 38. Minute das 67:67. 1:22 Minuten vor dem Ende die nächste Auszeit, erneut von Mike Taylor. "Wir haben bis auf die letzten drei Minuten sehr guten Basketball gespielt, es aber nicht geschafft, das Spiel nach Hause zu bringen", beschreibt Manager Stoll die entscheidende Phase. "Wir hatten sogar drei Steals, sind aber trotzdem nicht in Führung gegangen", so Stoll. Denn eines der kuriosesten Viertel der bisherigen Ulmer Saison wurde durch einen Dreier von Jimmy McKinney entschieden (67:72). Nach zwei weiteren Punkten durch McKinney endeten die letzten zehn Minuten mit 11:5 für Frankfurt.

Für Ulm spielten:
Günther (6), Betz (11), Walton (4), Sonderleiter, M. Wenzl, Benzing (20), Humphrey, Trice (13), Collins (4), Bryant (9, 13 Rebounds).

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